Singapore Sling
Trip Start
Feb 13, 2012
1
32
46
Trip End
Jul 26, 2012
Unseren letzten Tag in Singapore packten wir voll mit Aktivitäten.
Zuerst machten wir uns an die Harbor front, wo wir die berühmte Statue des Merlions sehen wollten- das ehemalige Wahrzeichen Singapores. Die Figur stellt eine Mutation aus Löwenkopf und Fischschwanz dar. Die Harbor front stellte sich als außerordentlich modern und (natürlich) absolut sauber heraus. Wir genossen den Spaziergang der uns an Moderner Architektur und toller Landschaftsgestaltung vorbeiführte. In der Ferne ragte schon die imposante Statue heraus, die weit größer war als gedacht. Als wir jedoch an der Halbinsel ankamen wo sie sich befand wollte man von uns eine Gebühr um den Park (der mittlerweile eine Art Freizeitpark geworden war) betreten zu dürfen. Das war uns einfach zu blöd.
Stattdessen machten wir uns auf zu einem vielversprechenden Essenstipp. In Little India gab es einen Hawker Stall bei dem die Einheimischen für die wonton Nudeln Schlange standen. Sie waren nicht schwer zu finden. Zufrieden setzten wir uns mit dieser simplen, aber unheimlich leckeren Spezialität an einen Tisch. Wir waren gerade am Diskutieren wie wir jetzt aus diesem riesigen food court wohl die besten Leckerbissen ausfindig machen könnten als sich die Antwort zu uns setzte. Ein älterer Mann stellte sich uns als Robert vor. Der geborene Singaporeaner erklärte dass wir ihm in der Schlange aufgefallen waren (wir hatten andere Mitwartende um Übersetzungshilfe gebeten) und dass es sein Hobby sei, Touristen kennenzulernen. Robert war ausgesprochen offen und gut gelaunt. Wir unterhielten uns über Essen und unsere Reisepläne. Es stellte sich heraus dass er ein Jahr lang in Deutschland gearbeitet hatte und er nutze seine Deutschkenntnisse um uns zu unterhalten. Das schönste jedoch war, dass er uns die besten Stellen zeigte um wirklich gutes Essen zu bekommen. Er kam sogar mit zu den verschiedensten Ständen und half beim übersetzten und machte für uns Sonderbestellungen. Das Menu welches sich hierbei ergab war ein unvergesslicher Gaumenschmaus.
Gut gefüllt machten wir uns auf den Weg durch Little India. Wir kamen an einen Tempel in dem man allerdings keine Fotos machen durfte. In unseren Augen war es ein heilloses Durcheinander, in einer Ecke war laute Musik, in der anderen saßen die Menschen vor dem Altar und beteten, wieder andere Sangen oder lauschten der Predigt welche lauthals aus den Boxen dröhnte. Es war ein sehr großer Unterschied zu dem buddhistischen Tempel am Vortag. Wir blieben bis zur Dämmerung in Little India und genossen das bunte Treiben der unzähligen Händler. Blumenkränze, Stoffe, Gemüse und allermöglicher Krimskrams ragten bis weit in die Straßen hinein, sehr im Gegensatz zur geordneten Innenstadt.
Am Abend machten wir uns auf zum Raffles Hotel- eines der ältesten und edelsten Hotels der Stadt. Nicht nur das Gebäude war sehenswert sondern auch der traditionelle Singapore Sling lockten Besucher dorthin. 1915 hatte ein Barkeeper den berühmten Cocktail erfunden welcher seitdem Kultstatus erworben hatte. Jedoch ist dieser edle Tropfen für arme Backpacker wie uns unerschwinglich. Wir hätten uns gar nicht erst zu dem Hotel getraut hätte Hannahs Vater nicht davon geschwärmt und uns beide zu einem Drink eingeladen! Hierfür nochmal ein ganz großer Dank an den Manfred, ohne den wir den (soweit) besten Cocktail der Welt nie probiert hätten!!!
Das Hotel alleine war schon ein Augenschmaus, mit imposantem Innenhof, Hauseigener Boutique und extremen Klientel. Jedem Besucher war sein Status deutlich anzusehen. Wir folgten den 10 cm Absätzen in die Longbar, der Geburtsstätte des Cocktails. Die Bar war ganz im alten Stil gelassen worden und absolut „classy". Wir genossen die Liveband und die exzellenten Erdnüsse. Mit Vergnügen warfen wir die Erdnussschalen zu Boden, wie es hier üblich war und schlürften genüsslich unseren Cocktail.
Zurück im kleinen mit Neonröhren belichteten Hostel war der Kulturschock groß. Aber wir trösteten uns mit dem Gedanken darüber hinweg dass wir schon am nächsten Morgen nach Bangkok fliegen sollten.
Zuerst machten wir uns an die Harbor front, wo wir die berühmte Statue des Merlions sehen wollten- das ehemalige Wahrzeichen Singapores. Die Figur stellt eine Mutation aus Löwenkopf und Fischschwanz dar. Die Harbor front stellte sich als außerordentlich modern und (natürlich) absolut sauber heraus. Wir genossen den Spaziergang der uns an Moderner Architektur und toller Landschaftsgestaltung vorbeiführte. In der Ferne ragte schon die imposante Statue heraus, die weit größer war als gedacht. Als wir jedoch an der Halbinsel ankamen wo sie sich befand wollte man von uns eine Gebühr um den Park (der mittlerweile eine Art Freizeitpark geworden war) betreten zu dürfen. Das war uns einfach zu blöd.
Stattdessen machten wir uns auf zu einem vielversprechenden Essenstipp. In Little India gab es einen Hawker Stall bei dem die Einheimischen für die wonton Nudeln Schlange standen. Sie waren nicht schwer zu finden. Zufrieden setzten wir uns mit dieser simplen, aber unheimlich leckeren Spezialität an einen Tisch. Wir waren gerade am Diskutieren wie wir jetzt aus diesem riesigen food court wohl die besten Leckerbissen ausfindig machen könnten als sich die Antwort zu uns setzte. Ein älterer Mann stellte sich uns als Robert vor. Der geborene Singaporeaner erklärte dass wir ihm in der Schlange aufgefallen waren (wir hatten andere Mitwartende um Übersetzungshilfe gebeten) und dass es sein Hobby sei, Touristen kennenzulernen. Robert war ausgesprochen offen und gut gelaunt. Wir unterhielten uns über Essen und unsere Reisepläne. Es stellte sich heraus dass er ein Jahr lang in Deutschland gearbeitet hatte und er nutze seine Deutschkenntnisse um uns zu unterhalten. Das schönste jedoch war, dass er uns die besten Stellen zeigte um wirklich gutes Essen zu bekommen. Er kam sogar mit zu den verschiedensten Ständen und half beim übersetzten und machte für uns Sonderbestellungen. Das Menu welches sich hierbei ergab war ein unvergesslicher Gaumenschmaus.
Gut gefüllt machten wir uns auf den Weg durch Little India. Wir kamen an einen Tempel in dem man allerdings keine Fotos machen durfte. In unseren Augen war es ein heilloses Durcheinander, in einer Ecke war laute Musik, in der anderen saßen die Menschen vor dem Altar und beteten, wieder andere Sangen oder lauschten der Predigt welche lauthals aus den Boxen dröhnte. Es war ein sehr großer Unterschied zu dem buddhistischen Tempel am Vortag. Wir blieben bis zur Dämmerung in Little India und genossen das bunte Treiben der unzähligen Händler. Blumenkränze, Stoffe, Gemüse und allermöglicher Krimskrams ragten bis weit in die Straßen hinein, sehr im Gegensatz zur geordneten Innenstadt.
Am Abend machten wir uns auf zum Raffles Hotel- eines der ältesten und edelsten Hotels der Stadt. Nicht nur das Gebäude war sehenswert sondern auch der traditionelle Singapore Sling lockten Besucher dorthin. 1915 hatte ein Barkeeper den berühmten Cocktail erfunden welcher seitdem Kultstatus erworben hatte. Jedoch ist dieser edle Tropfen für arme Backpacker wie uns unerschwinglich. Wir hätten uns gar nicht erst zu dem Hotel getraut hätte Hannahs Vater nicht davon geschwärmt und uns beide zu einem Drink eingeladen! Hierfür nochmal ein ganz großer Dank an den Manfred, ohne den wir den (soweit) besten Cocktail der Welt nie probiert hätten!!!
Das Hotel alleine war schon ein Augenschmaus, mit imposantem Innenhof, Hauseigener Boutique und extremen Klientel. Jedem Besucher war sein Status deutlich anzusehen. Wir folgten den 10 cm Absätzen in die Longbar, der Geburtsstätte des Cocktails. Die Bar war ganz im alten Stil gelassen worden und absolut „classy". Wir genossen die Liveband und die exzellenten Erdnüsse. Mit Vergnügen warfen wir die Erdnussschalen zu Boden, wie es hier üblich war und schlürften genüsslich unseren Cocktail.
Zurück im kleinen mit Neonröhren belichteten Hostel war der Kulturschock groß. Aber wir trösteten uns mit dem Gedanken darüber hinweg dass wir schon am nächsten Morgen nach Bangkok fliegen sollten.


