Capital city of "kaffeefahrt"

Trip Start Apr 25, 2010
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29
33
Trip End Jul 23, 2010


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Flag of United States  , Alaska
Monday, June 28, 2010

Montag 28.06.2010 - Mittwoch 30.06.2010

Neue Woche, neues Glück. Vielleicht trifft das ja auch auf das Wetter zu. Mit drei Truckcamper ging es jedenfalls 30 Meilen zurück zum National Park Eingang. Ausser das einer eine rote Fahne mit weissen Kreuz mit sich trug, konnte man nur schwer ahnen, dass alle Schweizer sind. Kurz noch das Abwasser ablassen, im Fachjargon "dumpen" genannt (was meistens eine reine Männerarbeit ist), das letzte Fussballresultat der CH-Nati abrufen (gut gemacht Jungs, i knew it) und schon fur jeder Camper seiner Wege. Unser Ziel war Fairbanks, welches wir auch nach ca. 3 Stunden erreichten. Nach drei Tage im NP waren wir schon froh wieder einmal duschen zu können. Man roch immernoch nach Campingfeuer :-))
Tags darauf war das mit den Wetterglück Schnee von gestern. Dunkler Himmel und manchmal auch Regen (scheint in Alaska niemals drei Tage hintereinander die Sonne?). Das hielt uns aber nicht ab in die Library zu gehen und den Blog upzudaten. Weiter gings dann nördlich von Fairbanks zu einem Sightseeingpunkt der Alaska Pipeline. Die Alaska Pipeline ist rund 800 Meilen lang, führt von der Prundhoe Bay (Norden) nach Valdez (Süden) und fördert täglich etwa 660'000 Barrel Roh-Öl (1 Barrel = 48 Gallonen Benzin, 1 Gallone = 3.78 Liter). Ausserdem hatten wir wieder mal Lust auf Kino. Toy Story 3 in 3D. Hammer lustig. Konnten uns manchmal vor lachen kaum halten :-D und zu guter letzt noch Abendessen beim Asiaten. *miami*
Tagsdarauf haben wir die "weltbekannte" und uns empfohlene Riverboat-Tour gemacht. Zuerst wurden wir 45 Minuten vor Abfahrt am Campground abgeholt. Die Fahrt dauerte gerade mal 5 Minuten. Dann hatten wir rund 40 Minuten Zeit im Laden Souvenirs zu kaufen 8-) und um 14.00 gings dann endlich los. Mit einem Raddampfer (obwohl es gar kein Dampfer war, sonder per Dieselmotor angetrieben wurde) tuckerten wir gemütlich flussabwärts an zahlreichen Villen (die vermutlich der Tourinhaber-Familie gehören), einer Sledgdog Trainingsfarm bis zur restaurierten Nativesiedlung. Der Hammer war der Speaker, ein Radiomoderator, der gekonnt die Gäste mit Informationen fütterte, damit auch jeder sein aha Erlebnis hatte. Wir beide konnten vor Staunen nur Lachen, da das ganze den Charakter einer "Heizdeckenfahrt" hatte. Aber anstelle von Heizdecken wurde am Ende des Captain's choice of smoked Salmon angepriesen und zur Degustation freigegeben. Tja, kaum probiert mussten, hatten wir wieder ein Grinsen auf den Lippen. Es gibt also besseres zum Essen :-) Interessant war aber die Hundschlittenzucht. Vom Boot aus erzählte uns der Trainer über seine Zucht und machte dann gleich ein Demo mit acht Hunden, die einen ATV (All Terrain Vehicle= 4Rad Geländetöff) ohne Motor zogen. Die Hunde konnten es kaum erwarten loszurennen und gingen dann ab wie Racketen. Im Nativedorf erklährte man uns wie Lachs früher für den Winter haltbarer gemacht wurden, welche Arten von Pelzen für die Kleider genutzt und wie diese Tiere gejagt wurden. Uns hat es jedenfalls Spass gemacht, auch wenn der Trip eher teuer war. Im Gegensatz unserer Vermutung, dass nur eine handvoll Passagiere dabei sein werden, waren es schlussendlich etwa 700!
Am Abend gings dann wieder zum Asiaten. Diesmal aber zum Sushi essen ;-)
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Comments

Beat, Evelyn and Matthias on

Hallo Falvia und Flavio, nun haben wir endlich auch mal Zeit gefunden Eure Story zu lesen, super was ihr alles erlebt hat. Bei uns geht's nun auch nur noch ein paar Tage und dann sind wir unterwegs nach Halifax. Geniesst die restliche Zeit, alles Gute und auf ein Wiedersehen im August! Machend's guat! Ludwig's aus Untervaz

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