Von stürmischen Zeiten und doofen Computern

Trip Start Aug 31, 2005
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Trip End Dec 19, 2005


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Tuesday, September 20, 2005

Von stürmischen Zeiten und doofen Computern

Hey,

so, draußen stürmt es wie Sau und dazu regnet es auch noch. Die ersten Herbstboten, auch wenn es heute noch einmal brütend heis war. Schön, wenn man dann in der Bibliothek wie im Kühlschrank sitzt und sich ziemlich doof vorkommt, wenn man zuhause noch einen Pullover und Strümpfe einpackt. Spätestens nach einer Stunde im Eisschrank ist man dafür allerdings ziemlich dankbar.

War gerade draussen und habe mir das Gewitter angeschaut. Puh, gut dass ich jetzt nicht unterwegs sein muss. Da sind ziemliche Äste runter gekommen. Auf einmal bekommen auch die Schilder für die Hurrikankeller einen ganz neuen Sinn. Gute, ich mein Katrina wir es hier wohl nicht geben (na, mal sehen was global warming nach alles für Überraschungen für uns parat hat) aber es ist immerhin gut zu wissen, dass es sie gibt. Die sind dann an speziellen Schildern zu erkennen, auf denen ein Hurrikan und ein Häuschen mit zwei Menschen drin abgebildet sind (bischen wie ein Klohäuschen). Von den Schildern gbt's hier ziemlich viele und wahrscheinlich haben die Amis schon mal vorgesorgt, damit sie nach ihre Autofahrerei und dem daraus folgenden Klimakollaps nicht alle Häuser nachträglich mit solchen Kellern ausstatten müssen. Gute geplant - könnte glatt eine gründliche deutsche Idee sein...

So, nachdem ich gerade am Rande der Verzweiflung war, kann ich jetzt sogar an der Mail weiterschreiben. Hab zwar eigentlich gerade nichts zu sagen, aber ich bin so froh, dass mein email-Programm wieder funktioniert, dass ich es gleich nutzen muss - und ihr müsst dass jetzt eben aushalten. Hab dummerweise mein Mozilla-Programm mit einem Update überfordert, was es mir sehr überl genommen hat. Nu ist wieder alles gut, dank Papa, den ich gegen halb zwei zu einem nächtlichen fast 90 minütigen ich-bin-zu-doof-einen-Computer-abzudaten-und-nun-ist-er-abgestürzt-was-soll-ich-nur-machen?-Einsatz aus dem Bett geholt habe. Dass sind Momente, in denen auch Ateisten anfangen an den Herrn zu glauben :-) . Ich hab ja immer alles aufgegesen und höre mir jeden Sonntag Predigten an die ich nicht verstehe - hat sich nun doch gelohnt. However, ich kann nun fröhlich mails schreiben und für meine Arbeit weiter im Netz nach Kram suchen - fein!

So, werd mich jetzt an meine Präsentation setzen, die noch gar nicht fertig ist und die ich morgen in einem Probedurchlauf im Seminar halten werde, damits am Samstag auch klappt. Da müsst ihr mir die Daumen drücken, denn da ist unser großes Treffen mit allen Neurus-Studenten und -Professoren und da will man sich ja (möglichst) nicht blamieren.

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Oh Herr, bin ja doch etwas aufgeregt. Weis jemand, wie man einen Vortrag auf Englisch ohne Sprachkenntnisse hält? Bin für alle Anregungen offen. Vielleicht sollte ich ihn als Pantomieme aufführen ... oder ihn als Bilderserie präsentieren, hm.

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So, habe gerade das Program für unser s.g. continental seminar bekommen. Gott sei Dank sind die Präsentationen nur max. 10 min. Da kann man schon irgendwie durchkommen - hoff ich. Werd mich jetzt mal dem Buch "the new waterfront" widmen und danach zu Hause was essen. Dann werd ich meinen Text für heute abend üben und dann bleibt noch genug Zeit um ausgiebig aufgeregt zu werden.

so long
felixx, soehnchen, bruederchen, patenonkel oder wie auch immer
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