Flamingo tour in the bolivian mountains-yeah!

Trip Start Sep 14, 2005
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18
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Trip End Nov 09, 2005


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Flag of Bolivia  ,
Sunday, October 23, 2005

Nach Uyuni geht es in einem mittelgrossem Bus- der erstmal zu 85% mit partyfreudigen Slovenen gefuellt wird. Bis zum letzten Platz ausgebucht- wie alle Busse. Auf der Strecke werden auch wie immer Leute eingesammelt- diesmal uebertreiben sie es aber etwas. 2 Omis- die alleine nicht mehr laufe koennen werden von 3 Leuten in den Bus gehieft und in den Mittelgang GELEGT!!! Wurde auch kathegorisch abgelehnt, sie sitzen zu lassen. So sind die Leute die immer mehr dazugestiegen sind immer ueber die Omis gekrabbelt. Grenzte echt an Leichenfledderei.

Nach ueber 7 Stunden Vollschepperei, Ruettelei, Hitze, Gestank (einer stinkt nach Grass, Tabak, Schweiss und irgendwie komisch- jetzt weiss ich auch woher Hermes diesen Duft hat (den ich fuer sehr teuer Geld erstanden habe- aber bitte nicht weitersagen) spart Euch das Geld und wascht Euch einfach paar Tage nicht und futtert alles was irgendwie gruen ist- kommt das Gleiche raus..- und endlos karger Landschaft, ungepflasterter Strasse und stummen Suedaftrikaner als Nachbarn kommen wir mitten in der Wueste an irgendwelchen Steinhuetten an-Willkommen in Uyuni.
Und ich denk mir nur: nicht laenger als eine Nacht!
Uyuni besteht eigentlich nur aus 2-3 Strassen, die sind gesaeumt mit Hostels und Tourorganisationen. Bei 60 $ aufwaehrts (bis 250 $ keine Verhandlungsgrenzen gesetzt) verdient die Stadt richtig fett Schotter. Du wirst verarscht, was das Zeug haelt, die Leute erzaehlen dir hier den groessten Scheiss-aber OHNE Ausnahme. Aufpassen: Drum Tip: in der Potosi gibt es eine WIRKLICHE Tourist Information- die erste die ich in Bolivien und Peru sehe die das haelt, was vorne drauf steht. Heisst Ranking und vergibt aufgrund der Feedbacks der Zurueckkommer alle Organisationen Noten. Schaut Euch die Ergebnisse vorher an und zieht dann los.
Soll Euch aber nicht unbedingt von bloeden Erfahrungen bewahren- reduziert sie nur- wie bei mir ;-) Und HANDELT die Preise aus- die sind schaft auf jeden Cent!! Hotel Avenida fuer 20 Bolivianos ist dafuer erste Wahl!

Am Morgen geht´s los. Im Jeep fahren mit:
ein Koreaner (Sueden..), 1 Londonerin, 1 Norweger UND 3 deutschen Maedels. Truppe ist witzig und wir haben abends echt Spass.
Tagsueber werden wir geknechtet mit banalster bolivianischer Musik- bis auch die aufmuepfigste Plauderei hinten im Wagen verstummt.

Was wir aber zu sehen bekommen entschaedigt alles andere- auch die blutenden Ohren:

Am ersten Tag geht es zu einem riesen Salzsee der endlos erscheint. An einer Kakteeninsel wird dann undefinierbares gegessen- halte mich an Reis mit Tomate. Die Salzherstellung wird uns naehergebracht- in der Hoffnung, dass wir ein paar Peso fuer die kleinen Salzzauberwerke uebrig haben.

Am Abend kommt das Highlight: wir schlafen in einem Hotel aus Salz!!
Wir geniessen das einzige geniesbare Essen fuer die komplette Tour und erleben einen gigantischen Sonnenuntergang. Der Rest des Abends wird mit viel Raetselraten und einer Menge Spass rumgebracht.
Am naechsten Morgen heisst es 4:30 Uhr aufstehen- und bei Kerzenschein packen- los gehts.
Wir sehen sowas Langweiliges wie bunte Landschaften, Flamingos auf ueber 4000 Metern Hoehe, Salzseen die in allen Farben glitzern, Vulkane die rauchen, Steine die unglaubliche Formen durch den Wind angenommen haben, und am Schluss ein See der im unglaublichsten Rot leuchtet- natuerlich wieder mit Alpakas und Flamingos gesaeumt. Unglaublich- was fuer ein Tag! Schon bleod dass ihr nicht mitreisen duerft und jetzt vor Eurem Computer sitzen muesst ;-)(wie jetzt)
Ubernachtet wird in einem sehr basic Haus- Klos ja- wasser zum abspuehlen musste Dir organisieren- keine Heizung, keine Dusche- ich giess mir aber Wasser ueber und wasch mich- bin ueberall vom Sand bedeckt und vom Wind durchgefroren. Die Abkuehlung tut gut.
Nach paar Nudeln, die nichtmal fuer die Haelfte der Leute reicht, fallen die Temperaturen weit unter 0 Grad und wir sitzen inzwischen wie Michelinmaenchen zusammen. Alle haben den halben Rucksack angezogen und koennen sich kaum noch bewegen- aber nach dem Prinzip- nur die Hardde komme in den Gadde- ueberstehen wir auch diese Nacht schnatternd in unsren Betten und finden das Aufstehen um 4:30 auch nicht mehr schlimm- von kalt ins kalt- das juckt nicht mehr.

Der Morgen wird mit Geisieren bei Sonnenaufgang und blubbernden Schlammloechern in allen Farben versuesst. Und endlich sind wir auf 5000 metern!! YES! Immer um die 4800-4900 rumgekraxelt- jetzt endlich geschafft.

Tolles Gefuehl hier oben- bei der Kaelte mit unglaublichen Formen die der Wind in den Rest Eis geblasen hat. Ich sag nicht viel- seht Euch die Bilder an.
Anschliessend gehts noch zu einigen heissen Quellen. Der kroehnende Abschluss wird mit der Languna verte gemacht- einem See der Dir im unglaublichsten Tuerkis entgegenfunkelt. Da ein irrer Wind blaest- schieben sich weisse Schaumkronen ueber die Oberflaeche- wow.

Hier nimmt meine Tour und die des Koreaner sein Ende- wir steigen in einen anderen Jeep um mit paar anderen Leuten und fahren nach Chile weiter.

s Fraeulein Else
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