I survived the dead road!!!

Trip Start Sep 14, 2005
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Trip End Nov 09, 2005


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Flag of Bolivia  ,
Saturday, October 15, 2005

Waaaahnsinn!!

Wenn einer meint, er hat schon alle Nervenkitzen hinter sich- die Tour muss er sich antun- das ist der absolute Megahammer!! Nix fuer schwache Nerven!

In 4000 Metern zu wohnen und die Strassen raufzukraxeln, dass ist nach 2 Wochen keine Herausforderung mehr-Du hast die schoenste Landschaft und den groessten Wechsel an Klima und Vegetation, den man sich innerhalb von wenigen Stunden vorstellen kann- was liegt da nicht naeher, als alles mit dem Mountain Bike abzufahren??!!

Bischen Radfahren waere aber etwas zu einfach-....

Wir werden am Morgen erstmal auf 4600 hochgefahren. Die Alpakas grassen das bischen Gruen ab und es richt nach Schnee. In 4 Schichten bist Du eingepackt und 20 andere Mitstreiter checken erstmal Equipment und legen die Schutzkleidung an. Dann gehts los.

Start: 4600 Meter, klirrende Kaelte, ordentlich Wind, fetter Verkehr auf der Strasse und Nebel
Ziel: 1400 Meter nix mit Strasse- Staub, Dreck, Wasser, Schutzmaske 40 Grad, 300% Luftfeuchtigkeit mittem im Regenwald

dazwischen: die Hoellen auf Erden- Madness pure!!! Nicht umsonst heisst die Strasse- Dead road und gilt als die gefaehrlichste Strecke der Welt...Megafun!!

Das erst Stueck hatte noch Strassenbelag- der hoerte aber auch ganz schnell auf und es ging auf Schotter, Matsch, Steinen, Sand, Wasser weiter.
Mit bischen radeln war´s nicht getan- wenn Du auf 4600 Metern uphill Dich hochkaempfst- klappen sich spaetestens am 3. Berg Deine Lungenfluegel zusammen und du willst nur noch dass der letzte Berg ueberwunden wird. Aller Anfang ist schwer- aber dann ging´s richtig zur Sache:
downhill- Vollgas. Neben Dir geht es 90 Grad steil bergab- es kommen Dir staendig Trucks entgegen oder Du wirst ueberholt. Viel Platz bleibt da nicht.
Die Kurven sind Haarnadeln-an manchen stehen Leute mit roten und gruenen Fahnen-da sie ueberhaupt nicht einsehbar sind.
Als gemuetliche Kaffeefahrt wuerdest Du noch viel mehr von der Landschaft mitbekommen, die sensationell ist. Leider ist das Ziel in 3,5 Stunden die 70 Kilometer downhill und 3000 Hoehenmetern hinter sich zu bringen. Also volle Konzentration auf die Piste- kleiner Fehler kann grosse Folgen haben..

Einmal musste ich in letzter Minute vom Bike springen, sonst waere ich als Kuehlerfigur auf einem Truck gelandet.

Zwischendrin werden Masken ausgeteilt, da Du in dem Staub nicht mehr atmen kannst. Als kroenenden Abschluss musst Du einen handbreiten Pfad mit 100 Grad Kurven bei sicher 60% Gefaelle runter.
Wow- wenn Du die Tour hinter Dir hast- weist Du was Du getan hast- Unterarme wie Popey- wusste garnicht, dass man da Muskeln haben kann, die brennen.

Das Grossartige bei der Tour ist die Landschaft, in die Du hineinfaehrst- aus der Kaelte der Berge durch den Nebel hinein in den heissen Regenwald - bis alles an Dir klebt.
Unten angekommen wurden wir noch von vielen Tieren ueberrascht- schaut Euch einfach die Bilder an- einfach eine Spitzentour.

Wer das Selbe machen moechte, falls er in La Paz vorbeikommt- ich empfehle Madnesstour die sind professionell, haben spitzen gewartetet Bikes und kuemmern sich staendig waehrend der Tour um das Material und die Leute- ziehen Bremsen nach, ueberpruefen die Gangschaltung. 2 Kleinbusse folgen und alle Guides sind ueber Funk im Kontakt.
Bei der Tour sollte man echt drauf achten, dass der Anbieter ordentliches material und Guides hat- da wird alles 300% beansprucht.

Ein Wahnsinnstag- den ich nicht so schnell vergessen werde!
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