Lost in Bangkok?

Trip Start Jul 25, 2013
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Trip End Aug 16, 2014


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Flag of Thailand  , Bangkok,
Thursday, June 19, 2014

Wirklich verloren gehen kann man in Bangkok wirklich nicht. Ständig sprechen einen TukkTukk- und Taxifahrer an, die ihre Dienste an den Mann bringen möchten. Doch nicht jeder Taxifahrer bietet einen fairen Preis an. Als ich nach meiner ersten Nacht in Bangkok und einem leckeren Frühstück (ich habe bisher sehr selten so leckeres Obst gegessen) mich auf dem Weg zum großen Palast mache, konnte ich erst in das fünfte Taxi einsteigen. Alle anderen Taxifahrer wollten mir bis zu 300% überteuerte Fixpreise andrehen. Neben dem großen Palast schaute ich mir das Wat Phra Kaew und den liegenden Budda im Wat Pho an. Viel interessanter war danach das spätere Schlendern durch die Gassen und Straßen der Hauptstadt.

Am nächsten Tag möchte ich versuchen mein Visum für meine Chinareise zu besorgen. Laut meinem Reiseanbieter habe ich von ihm alle Unterlagen bekommen, die ich für das Beantragen eines Visums brauche. Nach dem Botschaftsbesuch habe ich leider immer noch kein Visum und das Schlimme an der ganzen Sache: Versemmelt hat es Dragoman, mein Reiseanbieter. Bestimmt zehn Emails habe ich ihnen bereits vor dem Botschaftsbesuch geschrieben, dass mit ihren Unterlagen ein Visum für China nicht möglich ist. Die "Reiseexperten" hatten eine andere Auffassung. Nach drei Stunden Warten in der Botschaft weiß ich endgültig wer Recht hat. Aus diesem Grund habe ich auch gleich eine Mail an Dragoman geschrieben und habe die Reise storniert. Auch in Deutschksnd habe ich durch den Rat der "Reiseexperten" kein Visum erhalten. Den angezahlten Betrag erhalte ich zurück. Ob ich im August nach China bzw. Tibet reise, ist aufgrund der schwierigen Visabestimmungen unklar. Mal schauen wo es mich hinzieht... Im Nachhinein bin ich froh, dass ich die Tour mit Dragoman nicht mache. So bleibe ich flexibel und muss nicht Unsummen an ein europäisches Unternehmen zahlen - vor Ort sind Touren preiswerter zu organisieren.

Am Nachmittag besorgte ich mir ein Ticket für meine Zugreise nach Chiang Mai.

Am letzten Tag habe ich mir vorgenommen einen ganzen Tag durch die Stadt zu schlendern, ohne ein wirkliches Ziel zu haben. Okay, ein Ziel gab es doch: Die Khoa San Road - eine 400 Meter lange Straße, die als Backpackerparadies Asiens gilt. Nunja ... wirklich asiatisch ist hier wenig. Das Bier gibt es gleich in großen Mengen - Viele Engländer laufen mir entgegen und ständig wird man von den sonst eher schüchtern Thais angequatscht etwas zu kaufen: "Hello, my friend! I have a special price - only for you!" Also, schnell weg. Der Blumenmarkt und der angrenzende Großmarkt, wo alles mögliche verkauft wird, ist dann wohl weitaus authentisch asiatischer. Am großen Königspalast werde ich von einem "Mönch" angequatscht, der mir ein Armband schenken möchte. "It's free!" sagt der in der typisch orangener Kluft eingewickelte Mönch. Nach dem er mir das Armband fester um mein Arm umwickelte, meinte er: "Now you can donate the monque" Ich läche, sage bestimmt "No" und gebe ihm sein Armband zurück. Der angebliche Mönch sucht sich sein nächstes Opfer. In einem buddhistischen Tempel abseits der Touristenströme setzte ich mich als einziger "Fareng" auf den Boden und beobachte das Treiben im Tempel. Immer mehr Menschen strömen in den Tempel und besorgen sich ein Buch, dessen Schrift ich nicht lesen kann. Ein Mönch betritt den Tempel, setzt sich in der ersten Reihe an ein Mikrofon, sagt kurz etwas auf Thai und die versammelte "Gemeinde" schlagt das Buch an gleicher Stelle auf? Ein Gottesdienst? Wohl kaum. An ein Gott glauben Buddhisten nicht. Sie verehren Buddha, weil er derjenige ist der als erster (und einziger?) die Erleuchtung fand. Der Mönch beginnt aus dem Buch zu lesen und alle anderen lesen laut mit, was sehr melidiös klingt. Wird hier gebetet? Es wird meditiert und die Lehren des Buddhas tantraartig wiederholt - Interessant, aber nach einer halben Stunde habe ich genug und begebe mich wieder in das brausende asiatische Leben, was man sehr gut mit den Wimmelbilderbücher für Kinder vergleichen kann - Zur gleichen Zeit passieren vor Deinem Auge dutzend Dinge. An einem Einkaufszentrum schaue ich einige Zeit einen Thai-Box-Kampf an. Asien scheint mir auf den ersten Blick zu gefallen. Hier ist Leben.
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