Yosemite Nationalpark.

Trip Start Jul 25, 2013
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Trip End Sep 11, 2014


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Flag of United States  , California
Tuesday, April 22, 2014

Eine wirklich einzigartige Landschaft erlebe ich im Yosemite Valley, dem wohl bekanntesten weil am besten zugänglichen Teil des Nationalparks.

Nachdem mich Larry bereits um 6 Uhr aus dem Bett geworfen hatte, fahre ich mit dem ersten Bus los. Da ich auf meinen Zeltplatz maximal 6 Personen mit 2 Zelten beherbergen darf, sind gegen Kostenbeteiligung nun auch zwei Amerikanerinnen mit auf meinem Platz. Mit beiden wandere ich zu den Vernal Falls und alleine weiter zu den Nevada Falls - einfach wunderschöne Wasserfälle. Am Abend gehe ich im Yosemite Village einkaufen. Sollte man etwas zu Hause für den großem Trip in den Yosemite Nationalpark vergessen haben, gibt es hier alles was man benötigt. Den weiteren Abend verbringe ich in einem Vortrag über die Geschichte des Yosemite Nationalparks - interessant!

In der ersten Nacht war es bereits um 22:30 Uhr mucksmäuschenstill - Nur in der Ferne hörte man eine Gruppe, die wahrscheinlich fröhlich um ein Lagerfeuer saß. Na dann, werde ich wohl langsam einschlafen, denke ich. Meine Rechnung habe ich aber nicht mit John gemacht: Um 23 Uhr kam dann John mit seinem viel zu großen Jeep und einem Wohnwagen, was von der Fläche locker meine ehemalige Mannheimer Wohnung entsprach. Woher ich den Namen kenne? Seine Frau, die als Einparkhilfe fungierte, musste sehr laut "John, stopp!" rufen, da das Motorgeräusch des Ungetüms einfach alles auf dem Campingplatz übertraf. Beide versuchten verzweifelnd das viel zu große Gefährt in die dafür viel zu kleine Parklücke zu bringen. Somit war Schlafen erst einmal nicht möglich. Ich blickte aus meinem Zelt und schaute mir das typisch amerikanische Schauspiel an, was im Laufe der Zeit aufgrund der erhitzten Gemüter (Zitat Johns Frau: Stttttttooooooooooopppppppp!!) zu einem echten Drama sich entwickeln könnte. Natürlich wurde das Auto der Beiden auch nicht abgestellt, als sie einen neuen Plan schmiedeten das Ungetüm in ihre Parklücke zu buchsieren. Nach einer halben Stunde siegte die Vernunft über den Größenwahn von John (Ich komme überall rein..) und es war wieder Ruhe im Camp. Fast! Aus der Ferne vernahm ich ein paar Warnschüsse der Ranger, um Schwarzbären zu verjagen.

Am nächsten Tag wanderte ich bis zu den Upper Yosemite Falls und genoss einen wunderschönen. Blick ins Tal.
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