Mit Sergej und Igor durch Los Angeles

Trip Start Jul 25, 2013
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Trip End Aug 16, 2014


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, Kalifornien,
Friday, April 4, 2014

Mit Kaffee und O-Saft stolpere ich zum Frühstückstisch. Die Nacht habe ich nicht sonderlich gut geschlafen, obwohl es in meinem 6-Bett-Dormroom mit 2 belegten Betten doch äußerst ruhig war. Ich beginne das Gespräch mit den zwei Menschen, die an meinen Tisch sitzen. 20 Minuten später sitze ich im Auto von Igor, einem kanadischen Russen, als Copilot fungiert Sergej, der deutsche Russe. Beide unterhalten sich auf Russisch, ich mit Sergej ab und an auf Deutsch aber meist mit Beiden auf Englisch. Um das Sprachgewirr noch zu verstärken spricht Sergejs Navi Russisch zu uns, während es Igors Navi mit Englisch probiert. Mit diesem Sprachengewirr beginnt meine Tour durch Los Angeles:

Als erstes versuchen wir möglichst nah an die berühmten "Hollywood-Signs" zu kommen. Leider ist der Fahr- und Wanderweg, der uns ein wenig näher an die abgesperrten Hollywood Signs bringen soll, gesperrt.

Wir machen dennoch Fotos von den berühmtem Signs und vervollständigen unsere Reisegruppe, durch einen Bekannten von Sergej, den er im Yosmite Nationalpark kennenlernte. Ein Chinese, dessen Namen ich vergessen habe, steigt ein. Namen? Chinesen stellen sich meist mit einem "western name" vor, da man den chinesischen Namen weder aussprechen noch sich merken kann. Auf Nachfrage stellte er sich mit beiden Namen vor, dennoch vergaß ich beide recht schnell.

Nach einem Mittagessen beim Chinesen (hat uns der Chinese empfohlen: preiswert und lecker, ob er dafür Provision erhalten hat, entzieht sich meiner Kenntnis) fahren wir weiter zu einem Aussichtspunkt hoch über Los Angeles: Griffith Observatory. Von dort genießen wir einen tollen Blick über die die riesige Stadt.

Da Igor sein Mietwagen nur bis um 15 Uhr mietete, wechseln wir unser Gefährt. Jetzt ist Sergej an der Reihe, der noch deutlich rasanter als Igor auf den High- und Freeways unterwegs ist. Ziel unseres Ausflugs ist Santa Monica. Santa Monica ist nicht nur ein wunderschöner direkt am Meer gelegner Stadtteil Los Angeles, sondern auch das Ende der legendären Route 66. Die Route 66 ist die ehemalige Fernstraße, die Chicago mit Los Angeles verbindet. Wir flanieren ein wenig auf dem Pier, was mich doch stark an einige alte Hollywood-Streifen erinnert und blicken auf den pazifischen Ozean. Mit dem Auto geht es dann durch den Berufsverkehr zurück zu meinem Hostel in Hollywood. Drei Spuren sind auf der Straße für Menschen vorgesehen, die alleine im Auto unterwegs sind. Die "linke" Spur dient als Überholspur nur für Autos mit mindestens zwei Personen. Vielleicht möchte man damit die Menschen erziehen gemeinsam mit dem Auto zur Arbeit zu fahren. Wenn man sich ansieht wie wenig diese Spur benutzt wird, scheint wohl diese Erziehungsmassnahme ins Leere zu laufen. Natürlich fahren wir auch mit dem Auto durch Beverly Hills - tolle Gegend, tolle Häuser.

Den nächsten Tag lasse ich es ruhiger an gehen ... Ursprünglich hatte ich mich für eine Beverly Hills Walking Tour eingeschrieben, um die Häuser der Stars und Sternchen anzusehen. Da ich aber eher davon ausgehe, dass man nur hohe Sichtschutzwände sieht und ich ein wenig reisemüde bin, entscheide ich mich nichts zu machen: Ich schaue die aktuelle Tatort-Folge in der Mediathek, mache meine Wäsche und schreibe ein wenig im Blog. Am Abend werde ich aktiver und flaniere auf dem Hollywood- und Sunset Boulevard und nehme den Ort, an dem die Oskars verliehen werden, näher unter die Lupe.

Der letzte Tag in Hollywood beginne ich nach der Frühstücksprozedur mit dem Einkaufen von weiteren neuen Schuhen und einem weiteren Bummel durch Hollywood. Als ich mich schließlich am Hollywood-Schild satt gesehen habe, wandere ich mit Sack und Pack zur U-Bahn-Station und fahre mit U-Bahn und Zug nach San Diego, der südlichsten Stadt Kaliforniens.
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