Rückkehr nach San Gil
Trip Start
Feb 06, 2009
1
25
35
Trip End
Jun 30, 2009
Nachdem ich Alex in Cali abgeliefert hatte, fuhr ich also mit dem Bus zurück nach San Gil... wieder mal 20 Stunden Busfahrt, ich will nicht mehr! Hier hat sich nicht viel getan in der Zwischenzeit. Die einzige Veränderung ist, dass ich mein dunkles und hellhöriges Zimmer bei Anita in ein schönes, helles Zimmer mit Terasse und Blick über ganz San Gil im Haus schräg gegenüber eingetauscht habe. Und während ich unterwegs war ist die Mutter von Cecile angekommen. Cecile kommt aus der Schweiz und ist hier, um Spanisch zu lernen und das Land zu erkunden. Mit Silvia von der Universität und den beiden war ich am Samstag bei einer ökofinka in der Nähe von San Gil. Hier wird auf 30 Hektar Kakao, Baumwolle und Kaffee angepflanzt, es gibt Pferde und andere Tiere und schliesslich Gästezimmer für gestresste Grosstädter. Es wird rein vegetarisches Essen serviert und nach dem Rundgang über das Gelände, wurde im Garten getanzt. Nicht nur ein keltischer Hochzeitstanz und ein asiatischer Reistanz waren dabei... auch wurde in regelmässigen Abständen dazwischen die Sonne angebeten, sich für das Leben bedankt und die Mutter Erde gesegnet! Sehr interessant und verdammt anstrengend. Sowohl körperlich, bei der Mittagshitze, als auch geistig...
Am Sonntag war ich dann zum Kiosko von Argenis und Heverth eingeladen, die auch beide an der Uni arbeiten. Hier waren wir ja schon einmal mit Kati und Alex. Diesmal ging es mit der ganzen Familie inklusive Grosseltern los und auch Cecile, ihre Mutter und natürlich Silvia waren dabei. Die drei hatten in Bogota leckeren Käse, Wurst und andere internationale Spezialitäten gekauft. Ausserdem gabs Bockwürstchen mit Kartoffelsalat nach schweizer Rezept und einen Möhrenkuchen. Sogar die Grosseltern haben sich (teilweise) von der internationalen Küche überzeugen lassen! Und das heisst schon was, denn sonst gibts hier Fleischbrühe mit Arepas zum Frühstück, Reis mit Fleisch zum Mittagessen und abends irgendetwas frittiertes mit viel Fleisch und Ei. Andere kuriose Essensbräuche sind Kakao mit Käse (ja der wird da wirklich reingetunkt bis er schmilzt und dann gegessen) und mit Reis gefüllte Kartoffelbällchen. Es gibt hier sowieso zum Mittagessen meist Kartoffeln, Reis UND Nudeln auf einem Teller. Gemüse wird hier nicht viel und nicht allzugern gegessen. Deshalb gehen viele kolumbianische Damen auch mit spätestens mit Mitte dreissig auf wie Hefekuchen.
Am Montag waren wir dann im Parque Nacional de Chicamocha, der erst vor kurzem eröffnet wurde. Die grosse Attraktion ist eine Seilbahn, die runter in den Canyon führt und auf der anderen Seite wieder rauf auf ein riesiges Hochplateau. Dummerweise hatten wir nicht mitgekriegt, dass der Park montags geschlossen ist. Dank der geballten Kraft der vielen ach so blauen Augen durften wir schliesslich aber doch in Begleitung des Sicherheitspersonals auf den Aussichtspunkt und zum Denkmal der "Santanderianidad". Das wurde errichtet, um an die Auseinandersetzungen zwischen den Kolumbianern und den spanischen Eroberern zu erinnern, die hier in der Region besonders heftig stattgefunden haben. Mit der Seilbahn konnten wir zwar nicht fahren, aber der Ausflug war auch so schön und interessant. Anschliessen habe ich den nächsten Bus nach San Gil angehalten, während die drei Schweizerinnen sich auf den Weg nach Bucaramanga und dann an die Karibikküste gemacht haben. So bin ich also mal wieder allein und ohne "Chefin" im Büro, bis Silvia in einer Woche wieder hier auftaucht...
Am Sonntag war ich dann zum Kiosko von Argenis und Heverth eingeladen, die auch beide an der Uni arbeiten. Hier waren wir ja schon einmal mit Kati und Alex. Diesmal ging es mit der ganzen Familie inklusive Grosseltern los und auch Cecile, ihre Mutter und natürlich Silvia waren dabei. Die drei hatten in Bogota leckeren Käse, Wurst und andere internationale Spezialitäten gekauft. Ausserdem gabs Bockwürstchen mit Kartoffelsalat nach schweizer Rezept und einen Möhrenkuchen. Sogar die Grosseltern haben sich (teilweise) von der internationalen Küche überzeugen lassen! Und das heisst schon was, denn sonst gibts hier Fleischbrühe mit Arepas zum Frühstück, Reis mit Fleisch zum Mittagessen und abends irgendetwas frittiertes mit viel Fleisch und Ei. Andere kuriose Essensbräuche sind Kakao mit Käse (ja der wird da wirklich reingetunkt bis er schmilzt und dann gegessen) und mit Reis gefüllte Kartoffelbällchen. Es gibt hier sowieso zum Mittagessen meist Kartoffeln, Reis UND Nudeln auf einem Teller. Gemüse wird hier nicht viel und nicht allzugern gegessen. Deshalb gehen viele kolumbianische Damen auch mit spätestens mit Mitte dreissig auf wie Hefekuchen.
Am Montag waren wir dann im Parque Nacional de Chicamocha, der erst vor kurzem eröffnet wurde. Die grosse Attraktion ist eine Seilbahn, die runter in den Canyon führt und auf der anderen Seite wieder rauf auf ein riesiges Hochplateau. Dummerweise hatten wir nicht mitgekriegt, dass der Park montags geschlossen ist. Dank der geballten Kraft der vielen ach so blauen Augen durften wir schliesslich aber doch in Begleitung des Sicherheitspersonals auf den Aussichtspunkt und zum Denkmal der "Santanderianidad". Das wurde errichtet, um an die Auseinandersetzungen zwischen den Kolumbianern und den spanischen Eroberern zu erinnern, die hier in der Region besonders heftig stattgefunden haben. Mit der Seilbahn konnten wir zwar nicht fahren, aber der Ausflug war auch so schön und interessant. Anschliessen habe ich den nächsten Bus nach San Gil angehalten, während die drei Schweizerinnen sich auf den Weg nach Bucaramanga und dann an die Karibikküste gemacht haben. So bin ich also mal wieder allein und ohne "Chefin" im Büro, bis Silvia in einer Woche wieder hier auftaucht...


