Der seltsame Zauber einer Geisterinsel

Trip Start Feb 06, 2009
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Trip End Jun 30, 2009


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Flag of Ecuador  ,
Wednesday, April 29, 2009

Endlich sind wir an der Küste angekommen. Auch wenn die Südküste Ecuadors nicht grade für ihre Traumstrände berühmt ist, wollten wir doch zumindest ein paar Tage am Meer verbringen. Wenns geht etwas Abseit der Touristenpfade. Und da hatten wir mit der Mangroveninsel Jambeli genau ins Schwarze getroffen! Machala ist eine Hafenstadt (der wichtigste Bananenexportierende Hafen Ecuadors, Chiquita lässt grüssen) und nicht besonders schön. Doch von hier aus fahren kleine Boote nach Jambeli, wo es laut Reiseführer einige nette Hotels und Restaurants gibt, jedoch unter der Woche nicht allzuviel Tourismus. Als wir dort ankamen wurde uns recht schnell klar, dass es auch am Wochenende nicht viel anders aussieht. Das Dorf der Insel gleicht einer Geisterstadt. Alle Hostels sind geschlossen, die Häuser krumm und schief und von den Restaurants sind nur wenige übriggeblieben. Einzig und allein ein paar kleine Tante-Emma-Läden haben überlebt. Aber die Leute, die noch auf der Insel leben scheinen sehr zufrieden, so fern ab von allen Problemen dieser Erde. Der alte Senor Manuel steht jeden Morgen um acht Uhr auf und beginnt das Treibholz und den angeschwemmten Müll vom Strand zusammenzukehren. Dabei bekommt er Hilfe von zwei drei schwarzen Frauen, die fröhlich vor sich hin schwatzen und sind für jeden Spass zu haben. Am Strand zelten? Ja klar, kein Problem. Hier passiert nix, sucht euch einen Ort aus. Tja und so haben wir dann unser Zelt in der Nähe der Hütte des alten Don Manuel aufgeschlagen. Es hat und frischen Fisch besorgt und am Abend hat er uns seinen Holztisch mit Bänkchen zum Kochen ausgeliehen. So sass ich also da mit all dem Gemüse, den Kochbananen und dem Fisch und habe Alex beim Gitarre spielen zugehört, als der plötzlich ganz aufgeregt aufsprang. Delfine!!! Eine ganze Schule Delfine schwamm vorbei. Sie waren riesig gross und tauchten immer wieder aus dem Wasser auf. Jambeli hatte eindeutligh eine ganz besondere Magie, mucho espiritu!
Zum Abendessen gabs dann den Fisch gefüllt und mit den Bananen im Feuer gegrillt. Noch ein wenig mit den verrückten schwarzen Mädels gequatscht und gesungen und unterm Sternenhimmel gelegen, bis es Zeit wurde ins Zelt zu kriechen. Was ein Tag!
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