Datuan Peach Garden - dort wo der Pfirsich wächst
Trip Start
Sep 16, 2010
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77
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Trip End
Ongoing
Der heutige Ausflug hat uns eine Autostunde südöstlich von Shanghai gebracht. Wir haben einen „Pfirsich Park" besucht. Pfirsiche aus der Gegend sollen besonders gut schmecken, gelten als Attraktion und Kenner behaupten, dass sie wesentlich süßer schmecken sollen, als jene die es bei uns in Europa zu kaufen gibt. Also haben wir uns auf den Weg zum „Datuan Peach Garden" gemacht. Der Infofolder wirbt mit „National AAA Tourist Resort“.
Bislang hatte ich keine Ahnung wie Pfirsiche wachsen. Sie waren mir bisher nur vom Kaufhaus, oder in Kompottform bekannt. Seit heute weiß ich, dass sie tatsächlich nicht in Dosen wachsen. Sie gedeihen auf kleinen lustig aussehenden Bäumen, oder wenn man es andersrum sehen will, auf besonders großen Sträucher. Für die konkrete Dimensionsbezeichnung der biologischen Wachseinheiten, bitte den Biologielehrer kontaktieren.
In dieser Jahreszeit gibt es noch keine Früchte auf dem Bäumen. Sie werden derweilen noch von Hand der ArbeiterInnen bestäubt. Momentan werden die Pfirsichbäume mit kleine weiße Blüten verziert. Genug des Biologieunterrichts.
Der Park selbst ist recht unspektakulär. Ich habe das Gefühl, dass mit den Tagesgästen und den Besuchern aus Shanghai vermutlich mehr Umsatz gemacht wird, als mit den Früchteerlös selbst. Dafür wird auch ein kleines Rahmenprogramm angeboten. Kids können sich am großzügig angelegten Spielplatz austoben. Auf einer Bühne werden zur Musik über eine vollkommen überlastenden Boxenanlage nette Tänze dargeboten. Ein traditioneller chinesischer Drachentanz für die Gäste darf auch nicht fehlen.
In dem Restaurant wird dafür gesorgt, dass auch der letzte leere Besuchermagen satt wird. Man gewinnt den Eindruck, dass halb Shanghai eher wegen des Essens her kommt, als wegen der Früchtebegutachtung. So was nennt man Event-Management ;)
Trotz der Tatsache, dass ich keinen lokalen Pfirsich verköstigen oder sehen konnte, und das Gerücht unwiderstehlicher Pfirsiche im Raum stehen lassen muss, war es ein netter Ausflug. Es ist einfach schön zu sehen, dass chinesische Kids den selben Spieldrang auf dem Spielplatz aufbringen, wie Europäische.
Bislang hatte ich keine Ahnung wie Pfirsiche wachsen. Sie waren mir bisher nur vom Kaufhaus, oder in Kompottform bekannt. Seit heute weiß ich, dass sie tatsächlich nicht in Dosen wachsen. Sie gedeihen auf kleinen lustig aussehenden Bäumen, oder wenn man es andersrum sehen will, auf besonders großen Sträucher. Für die konkrete Dimensionsbezeichnung der biologischen Wachseinheiten, bitte den Biologielehrer kontaktieren.
In dieser Jahreszeit gibt es noch keine Früchte auf dem Bäumen. Sie werden derweilen noch von Hand der ArbeiterInnen bestäubt. Momentan werden die Pfirsichbäume mit kleine weiße Blüten verziert. Genug des Biologieunterrichts.
Der Park selbst ist recht unspektakulär. Ich habe das Gefühl, dass mit den Tagesgästen und den Besuchern aus Shanghai vermutlich mehr Umsatz gemacht wird, als mit den Früchteerlös selbst. Dafür wird auch ein kleines Rahmenprogramm angeboten. Kids können sich am großzügig angelegten Spielplatz austoben. Auf einer Bühne werden zur Musik über eine vollkommen überlastenden Boxenanlage nette Tänze dargeboten. Ein traditioneller chinesischer Drachentanz für die Gäste darf auch nicht fehlen.
In dem Restaurant wird dafür gesorgt, dass auch der letzte leere Besuchermagen satt wird. Man gewinnt den Eindruck, dass halb Shanghai eher wegen des Essens her kommt, als wegen der Früchtebegutachtung. So was nennt man Event-Management ;)
Trotz der Tatsache, dass ich keinen lokalen Pfirsich verköstigen oder sehen konnte, und das Gerücht unwiderstehlicher Pfirsiche im Raum stehen lassen muss, war es ein netter Ausflug. Es ist einfach schön zu sehen, dass chinesische Kids den selben Spieldrang auf dem Spielplatz aufbringen, wie Europäische.


