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Trip Start Sep 28, 2012
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Trip End Jun 15, 2013


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Flag of Fiji  , Western,
Saturday, January 12, 2013

Da wir die lezten 2 Tage weit über unseren Verhältnissen gelebt hatten müssen wir uns beim nächsten Stopp ein wenig zurücknehmen und halten uns an die Vorgaben unseres aufgeschwatzten Paketes...
nur One Coconut Unterkünfte
(auf einer Skala von 3 Kokosnüssen)!!!



Da kommt das Barefoot Resort auf der Insel Drawaqa gerade recht!



Supereinfach aber mit absolut genialer Lage!



Der Yasawa Flyer hält in einer Bucht direkt zwischen mehreren Resorts und diese schicken dann jeden Tag aufs neue ihre kleinen Nussschalen Boote raus um die Neuankömmlinge und Ihr Gepäck an Land zu holen....


Ein gut organisiertes wohl durchdachtes „Und tägliche grüsst das Murmeltier"-Prozedere.


Der Tagesablauf jedes Resorts... Essenspläne, Ausflugspläne, Tauchausflüge...
alles ist immer auf die Ankunft der gelben Fähre ausgerichtet.



Jeweils bei Ankunft der Neuen am Strand des jeweiligen Resorts stehen einige der Resortmitarbeiter am Strand und begrüssen die neuen Gäste mit einem Gitarrenständchen am Strand!



Nach kurzer Einweisung werden wir auch schon zu unseren Beachhütten gebracht.



Ganz einfache Bambushütten direkt unter Palmen am Strand.



Kriegen wir auch einen Schlüssel für unser Zimmer?



Die Frage erübrigt sich sofort.

Die Tür hat kein Schloss und sowieso kann man die Fenster
(ich meine natürlich die Öffnungen in den Wänden wo sonst die Fensterscheiben oder wenigstens Moskitogitter reingehören würden)
nur mit einfachen Holzplatten verschliessen...


Aber das macht man hier wahrscheinlich nur während eines Cyclones...
ansonsten ist man einfach nur froh, wenn ein wenig Luft durch den Bungalow zieht.


Im Inneren des Bungalows gibt es sonst auch nur ein Bett, ein Moskitonetz dafür und einen Ventilator darüber...das wars!


Einfache Gemeinschaftstoiletten und Duschen befinden sich etwas weiter Inland im Palmenhain.



Das Resort ist von 3 Stränden in 3 Himmelsrichtungen umgeben...genial!!!


Sunrise Beach, Mantaray Beach und Sunsetbeach.


Am Sunsetbeach befindet sich natürlich die Sunsetbar, wo jeden Abend die Happy Hour zelebriert und auch das Abendessen serviert wird. 



Sehr schön!



Hier wollen wir schliesslich auch ganze 4 Nächte lang bleiben...Agnes soll endlich mal abtauchen und hat sich deshalb hier für einen Tauchkurs angemeldet...das dauert natürlich n bisschen.


Der erste Schock folgt allerdings als wir hören, dass es auf der Insel kein Trinkwasser gibt.



Wie jetzt...kein Wasser?



Doch, doch natürlich, aber halt keines was man Trinken kann...ihr müsst Mineralwasser in Plastikflaschen kaufen...3 Liter für 10 Dollar......naaaa toll!!!


Grossartige Abzocke!


Da kommt bei 5 Tagen ja schon mal ne ganze Menge Kohle zusammen...bei dem Wasserverbrauch pro Person hier!!!


Mal ganz Abgesehen von der unglaublichen Umweltschweinerei mit den ganzen Plastikflaschen!!!


Nicht mit uns!!!


Natürlich sind für all solche Notfallszenarios gerüstet, holten sofort unsere Nepali Wasserentkeimungstabletten raus und bitten die Resortmitarbeiter uns zum Wasserhahn zu führen mit dem Wasser das man angeblich nicht Trinken kann...

"Wir haben Tabletten dabei und danach kann man jedes Wasser trinken!!!"


Die Nachricht von den Wundertabletten spricht sich schnell rum und die Resortmitarbeiter wollen auf jeden Fall nach unserer Wasserentkeimung an diesem Wunder teilhaben und von unserem herrlichen Wasser kosten...


Die Tabletten kriegen ja echt alles hin...
wir können damit Wasser aus ner Matschpfütze nehmen und irgendwie trinkbar machen,
Moos ausquetschen und das was rauskommt entkeimen trinken...
oder Regenwasser ist ja sowieso supergut bekömmlich und und und...


Das einzige was nicht geht ist natürlich...: Salzwasser!!!


Und genau das kommt hier natürlich aus allen Duschen und Wasserhähnen....na toll!!!


Den Mund mal wieder zu voll genommen!!!


Wir überlegen kurz wie die Tabletten wohl mit Pipi klarkommen, beissen dann jedoch in den sauren Apfel und kaufen Wasser, Wasser und nochmal Wasser.


Später erfahren wir, dass es hier natürlich Regenwassertanks gab, diese aber beim Cyclon zerstört worden sind...das Salzige ist also kein Dauerzustand hier...


Während Agnes am Theorie büffeln ist und ihre ersten Erfahrungen unter Wasser macht verbringe ich die Zeit herrlich entspannt zwischen Hängematte im Schatten der Palmen und Schnorchengängen im grossartigen Riff direkt vor der Bungalowtür.


Nur 30 meter vom Strand entfernt fällt das Riff steil bis in Tiefen von bis zu 15 metern ab...
bei einer Weitsicht bis zu  30 metern kann man hier aber sogar beim Schnorcheln schon Turtles und White Tipped Reef Sharks ausmachen...toll!!!


Beim Abendspatziergang am Strand fliegen einem Flughunde um die Ohren, die es hier massenweise gibt und die irgendwie die grösseren Vögel ersetzen...
immer wenn man irgendwas in der Luft sieht ist es eine dieser übergrossen Fledermäuse...


Nicht recht unseren Augen trauen wir allerdings als wir bei Sonnenuntergang zwei etwa 70 Zentimeter grosse Fische direkt am Strand ihre Kreise ziehen sehen...
direkt in den aufschlagenden Wellen im nur 10 cm tiefen Wasser...

Und in der Tat:

Es handelt sich um Baby Haie!!!

Die Blacked Tipped Reef Sharks ziehen jeden Abend ihre Runden im absolut flachen Wasser und man kann sie trockenen Fusses direkt vom Strand aus in einer Entfernung von bis zu einem Meter supergut beobachten....sooooo süss!!!


Nach den ersten 2 Tagen von Agnes Kurs können wir bereits zusammen Tauchgänge machen und die Eltern der kleinen und Schildkröten beobachten.


Als der uns begleitende Divemaster von Reefsafari Divers auf Barefood Island dann aber nichts besseres zu tun hat als gleich die erste Turtle zu packen, festzuhalten und sich vom total verängstigten Tier durchs Wasser ziehen zu lassen ist für mich mit dieser Company Schluss mit Tauchen.


Ansonsten verbringen wir hier sehr relaxte Tage...machen noch einen Schnorcheltrip bei Nacht und geniessen das Schwimmen vor unserer Hütte...besonders Nachts.


Direkt über den Korallen gibt es anscheinend die höchste Dichte an Plankton...
über einem der Sternenhimmel und bei jedem Schwimmzug glüht das Wasser um einen herum in unglaubliche grün und türkistönen...

so krass hab ich das bisher auch noch nirgendwo gesehen....

unglaublich beeindruckend!


Der einzige Stress kommt hier auf, wenn man allabendlich die ungebetenen Gäste aus seinem Appartment vertreiben muss...

Die Ureinwohner des Strandes:

Handteller grosse Krebse, die sich überall im Bungalow an Boden, Wänden und sogar Decken in die Ecken krallen...

Lustiger Zeitvertreib!!!
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