Yangon

Trip Start Sep 28, 2012
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Trip End Jun 15, 2013


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Flag of Myanmar  ,
Saturday, December 15, 2012


Auch der komfortable Nachtbus konnte natuerlich nicht dafuer sorgen das wir auf der 12 stuendigen Nachtbusfahrt vom Inle Lake in die Hauptstadt Yangon irgendein Auge zugekriegt haben.


Dafuer sind die Strassen in Myanmar einfach noch zu schlecht...massenweise unbeleuchtete Fahrzeuge, Baustellen, Hindernisse, Rinderherden und und und die eine gleichmaessige einschlaefernde Fahrt einfach nicht zulassen.


So kommen wir also total uebernaechtigt um 5 Uhr morgens am riesengrossen Busbahnhof in Yangon an.





Eigentlich handelt es sich nur um einen Acker ausserhalb der Stadt auf dem sich etwa 150 Reisebusse, 200 Taxen und 5000 wild durcheinanderschreibende Leute tummeln...
auch um 5 Uhr morgens.


Ein Taxifahrer ist schnell gefunden und auf den ortsueblichen Preis runtergehandelt...
nur am Ende unserer knapp 40 minuetigen Reise ins Zentrum Yangons kennt er unser Hotel natuerlich nicht, so dass wir noch etwa 20 minuten um die Blocks fahren bis ich das Everest Hotel in all dem Gewuehl der uerber 4 Millionenstadt irgendwo erspaehen kann.


Das hatten wir in weiser Vorraussicht auch schon wieder vorgebucht, nach eindringlicher Warnungen anderer Traveller das alles wieder ausgebucht sei und Zimmer unter unglaublichen 50 Dollar in Yangon sowieso schwer zu finden sein.

Und wer will schon total uebernaechtigt morgens um 6 durch die Millionenstadt irren und mit Hotelgaunern verhandeln...


Wir druecken die Daumen und tatsaechlich ist unser Zimmer schon frei, so dass wir nicht bis zum offiziellen Check In um 12 Uhr noch 6 Stunden im Halbschlaf vor uns herumvegetieren muessen...

rein ins Zimmer und erstmal n kleines Nickerchen machen...


Beim Betreten des Zimmers stockt uns allerdings wieder einmal der Atem...
das wieder einmal komplett gekachelte Schlafzimmer stinkt so dermassen nach Urin, Abwasser und und und das selbst ich es nicht aushalte hier auch nur einen Atemzug durch die Nase zu nehmen.
Alles verrottet, fensterlos, mueckenverseucht, versifft und dreckig...immerhin zum Spottpreis von nur 20 Dollar!


Wir ueberlegen ein paar Minuten und entscheiden das wir es hier keine 5 minuten, geschweige denn zwei Naechte lang aushalten.


Also total uebermuedet den schweren Gang zurueck auf die Strasse und nach freien, einigermassen annehmbaren Hotels suchen.


Nach den ersten 3 "Sorry, fully booked" Absagen machen wir Gott sei Dank noch nen Gluecksgriff.




Das Hostel ist erst seit einer Woche fertig!
Frisch renoviert, alles neu...ein Traum!

 
Das beste Zimmer was wir bislang in Myanmar finden konnten...fuer 27 Dollar sind Toilette, Duschen und Waschgelegenheiten natuerlich auf dem Gemeinschaftsgang...aber das ist uns total egal!


Zwei Betten, eine frisch gestrichene Zelle mehr brauchen wir ja nicht!


Die Besitzer des im Erdgeschoss liegenden Handy / Elektronikshops haben anscheinend die Gunst der Stunde gewittert und die darueberliegenden Raeume zum Hostel ausgebaut.
Da stoert es ueberhaupt nicht, dass das Fruehstueck an Plastikstuehlen und Tischen mitten im Verkaufsraum des Shops, zwischen den Verkaufstresen serviert wird...so frueh morgens sind sowieso noch nicht so viele Kunden dort!


Nach einem kurzen aber tiefem Nickerchen schaffen wir es sogar noch und ins Grossstadtgewuehl zu stuerzen...Rickschafahren und die alten Bauten aus der Kolonialzeit auf nem Rundgang erkunden.




In den Stadtbussen in Yangon werden jeden Tag und zu jeder Uhrzeig soviele Menschen neben, unter und uebereinander gestapelt als wenn in Hamburg Schlagermove, Hafengeburtstag, WM Finale, Alstervergnuegen und der Besuch der Queen Mary 2 auf einen Tag fallen.

Und ebendiese Stadtbusse geben natuerlich Vollgas und hauen ab nachdem sie auf der Kreuzung jemanden angefahren haben, der dann humpelnd von anderen Passanden ans rettende Strassenufer gebracht wird.




Ueberall an den Haeserfassaden haengen lange Leinen mit Haken am Ende herab...

Eine tolle Erfindung!

Fahrstuehle gibt es hier natuerlich so gut wie nicht, wenn der Mann also mit den Einkaeufen nach Hause kommt wird einfach an der entsprechenden Leine gezogen und im Wohnzimmer der betreffenden Wohnung laeutet eine Klingel.

Die Frau erscheint auf dem Balkon und zieht die Einkaeufe dann an der Leine in die Wohnung im 5.OG.

Genauso geht das wenn man nur nochmal schnell mit einem Bewohner der oberen Geschosse sprechen will...genial!


Nach einem guten Abendessen im empfohlenen Restaurant fallen wir dann aber totmuede ins Bett...gut so.

Am nachsten Tag wollen wir schliessliche die Shewdagon Pagode besuchen...die Attraktion des Landes und wirklich beeindruckend!


Wir haben wieder viel zu wenig Zeit und die 3 Stunden vergehen wie im Flug!


Die unglaublich vielen goldenen Pagodentuerne, die die massive Hauptpagode einrahmen und die vielen angrenzenden Tempel sind wirklich absolut sehenswert.

Moenche umkreisen die Pagode, beten in den angrenzenden Tempeln oder lassen sich mit Touristen zum Kloenschnack irgendwo nieder.


Zur Einbrechenden Daemmerung wird die Szenerie noch ergreifender, wenn alle Pagodem angestrahlt werden und sich gold schimmernd gegen den tiefblauen Abendhimmel abgrenzen.




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