Mit dem Seekayak in die Emerald Cave

Trip Start Sep 28, 2012
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Trip End Jun 15, 2013


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Flag of Thailand  , Trang,
Sunday, November 25, 2012

Nach 6 Wochen Nepal sind wir trotzdem Urlaubsreif, leider bleibt fuer unsere geplante Erholung nicht viel Zeit...der Flug nach Myanmar soll schliesslich schon in 10 Tagen starten...



Nach kurzer Planung entscheiden wir uns fuer die Trang Islands im Sueden Thailands.
Auf denen bin ich schliesslich noch nicht gewesen und Air Asia machts wieder mal moeglich.
So kriegen wir auch fuer lediglich 9 Tage einen guten Island Trip zurechtgebastelt.



Kurz vor unserem Abflug von Bangkok nach Trang kriegen wir es jedoch wieder einmal mit der Angst zu tun...fuer das Wochenende unseres Abfluges haben wieder irgendwelche Gruppierungen in Thailand Grossdemonstrationen angekuendigt.



Wir muessen aber schon frueh morgens am Flughafen Don Muang in Bangkok sein...
und zwischen dem und unserem Hotelbezirk liegen genau 3 Stadtteile fuer den die Regierung vorsichtshalber schon mal besondere Gesetzesbefugnisse bis hin zur moeglichen Einrichtung von Ausgangssperren verhaengt...Strassensperrungen und Kontrollposten inklusive.



Die Schaetzungen von der Anzahl der erwarteten Demonstranten bewegen sich zwischen 8000 und 80.000.
Zu diesem Flughafen gibt es keine Bahnverbindung und so checken wir schon mal im Vorweg irgendwie rechtzeitig mit der auf dem Fluss verkehrenden Faehre irgendwie zum Airport zu kommen...
Blockaden auf dem Wasserweg haben wir ja schliesslich noch nie gesehen.



Schon 4 Stunden vor unserm geplanten Abflug finden wir einen Taxifahrer der und doch glatt zum Airport fahren will und nach 40 minuten, rechtzeitig vor dem aufkommenden Berufsverkehr sind wir auch schon da...
war aber trotzdem gut, dass wir so rechzeitig aufgebrochen sind...
auf unserem Weg sehen wir bereits massenweise Strassensperren wo hinter Stechedrahtbarrieren Hundertschaften von behelmten Polizisten und Militärs in Stellung gehen.



Nach einen kurzen Flug finden wir uns aber schon wieder in traumhafter Dschungellandschaft unterbrochen von steil aufragenden Karstfelsen wieder.
Ein kurzer Bustransfer und schon befinden wir uns auf einem tuckernden Longtailboat mit Ziel Ko Muk.



Nach kurzen Abchecken der Unterkuenfte am traumhaft schoenen Farang Beach auf der Sonnenuntergangsseite der Insel finden wir auch schon einen tollen Beachbungalow...
nix besonderes, dafuer aber nur etwa 5 Meter von der Waterkant entfernt direkt am Strand gelegen.


Toll! Hier buchen wir uns gleich fuer die naechsten 3 Naechte ein!


Am naechten Tag muss gleich die Attraktion der Insel aufgesucht werden...
die Emerald Cave.
Die liegt allerdings inmitten der steil aufragenden Karstfelsen in der Steilkueste der Insel.

Nachdem wir erstmal etwa 50 Liter Wasser aus dem Plastikgehaeuse unseres 2er Seekajaks gekippt haben ("Jaaa, da kommt immer mal n bisschen Wasser durch ein Loch ins Boot, das muss man ab und zu mal auskippen damit man nicht untergeht...") gehts auch schon los.


Im Auf und Ab der Wellen entlang an der wunderschoenen Karstkueste der Insel.


Nach etwa 40 minuten haben wir auch schon den Eingang zur Hoehle erreicht...
ein schwarzes Loch inmitten der etwa 50 meter hoch aufragenden Felswand.
Gott sei Dank hatte und jemand vorher empfohlen dringend eine Taschenlampe mitzunehmen.

Da wir nicht wissen ob die Hoehle wegen des einsetzenden Hochwassers noch mit dem Kajak zu befahren ist wird Agnes erstmal auf Erkundungstour geschickt...
Schwimmweste an, Stirnlampe auf und ab ueber Bord...schwimmenderweise in den Hoehlentunnel.



Nachdem ich etwa 20 minuten auf dem Kajak im Wellengang gewartet habe kommt sie auch schon aufgeregt zurueck...
Kajak kein Problem, also los.
Aber erstmal Agnes wieder an Bord des wackligen Kajaks kriegen...an irgend einem herunterhaengenden Seil schaffen wir es aber irgendwie sie wieder aus dem Wasser an Bord des Kajaks zu heben.


Mit dem Kajak im Auf und Ab der Wellen geht es dann in den etwa 80 meter langen, dafuer aber teilweise nur 2 meter breiten Tunnel...ab in die totale Finsternis.
Auch unsere Stirnlampen koennen sich gegen das uns umgebende Schwarz kaum durchsetzen...nur das unglaublich verstaerkte Rauschen des Einfliessenden Meerwassers um einen herum, sich an der Tunnelwand entlangtastend in Richtung Tunnelende.



Als endlich Licht am Ende des Tunnels auftaucht ist man doch schon ein bisschen froh...aber das mulmige Gefuehl weicht sofort der unglaublichen Begeisterung als man das Tunnelende erreicht.


Man landet an einem in inmitten eines Felsenkessels gelegenen Traumstrand, der nur von steil aufragenden Karstfelsen und gruenem Dschungel umgeben ist.



Ein toller Platz, den wir sogar fuer etwa 10 minuten fuer uns alleine haben bevor die naechsten Tourihorden in Schwimmergruppen, Kajaks und sogar kleinen Motorbooten das Paradies entern um es zu erkunden.


Irgendwann wird es und dann zu touristisch, also nur schnell das vollgelaufene Kajak gelenzt und zurueck zu unserem Heimatstrand, wo wir zum Abschluss des Tages noch einen grandiosen Sonnenuntergang geboten bekommen.


Den naechsten Tag noch ein wenig relaxen und schnorcheln und abends wieder in die traumhaft gelegende Chilloutbar direkt am Strand gelegen.
Abends dann Fisch BBQ an einem weniger grossen Restaurant direkt am Strand.


In voelliger SamSong Umnachtung schafft Agnes es unbeaufsichtigt allerdings Gerichte fuer etwa 4 Personen zu ordern...na dann: Guten Appetit!!!


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