Tempelhopping in Kathmandu

Trip Start Sep 28, 2012
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Trip End Jun 15, 2013


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Monday, November 19, 2012

Die letzten fuenf Naechte in Nepal verbringen wir wieder in unserem liebgewonnenen Hotel in Kathmandu, von wo aus wir viel Internetzeit verbringen, die weitere Reise organisieren, und den fuer Nepal hier echt abwechslungsreichen Restaurants hingeben und natuerlich noch den einen oder anderen Tempel auf der Liste abklappern muessen!


Auch dem fuer Kathmandu recht ruhigen Durbar Square statten wir natuerlich nochmal einen Besuch ab.
Da wir an diesem Abend mutig sind versuchen wir uns auch an einigen einheimischen nicht zu identifizierenden Snacks der hiesigen Strassenverkaeufer.


Sehr interessant und irgendwie haben wir es ja ohne groessere Schaeden ueberstanden!


Die Swayambhunath Stupa...einfacher auch Monkey Tempel genannt, tront sehr schoen auf einem Huegel mit Blick ueber Kathmandu.


Wir entern im Touristenbezirk Thamel das naechste Taxi und fragen wie gewohnt wie viel er bis zum Monkey Tempel haben will...350 Rupien kommt es wie aus der Pistole geschossen...


Wir so:

Neeeeeein!!! Vielzuviel!!!

Das uebliche Spiel halt!


Wir handeln ihn auf den Durchschnittspreis von 250 Rupien runter, besteigen das Taxi und nach etwa 10 Minuten Fussgaenger weghupen, abdraengen und anfahren in Thamel kommen wir langsam aus dem Touristengewuehl raus.


Wo wollt ihr nochmal hin? Fragt unser Taxifahrer...


Zum Monkeytempel... Hatten wir doch gesagt!!!


DEN kenn ich nicht! Wo ist der denn???


Hallooooo???


Wie kann man denn einen Preis nennen fuer ein Ziel das man weder kennt, noch weiss wieviele Kilometer es denn ueberhaupt entfernt ist???


Naja...so laeuft das hier mit den Touris halt!


Wir erklaehren unserem Taxifahrer den Weg und erklimmen den Berg mit der eindrucksvollen Stupa.


Trotz der eindringlichen Warnungen meinerseits und dem Hinweis auf das sagenumwobenen "Battle der Primaten" zwischen Friedy und einem Tempelaffen vor etwa 4 Jahren, laesst sich natuerlich auch Agnes ihre Fanta Flasche von einem agressiven Affen rauben...


Irgendwie sind hier aber auch noch viel mehr von den Viechern, die sich ueberall auf dem Tempelgelaende herum treiben...in 4 jahren laesst es sich ja halt auch viel :-)


Der Pashupatinath Tempel, bedeutenster seiner Art fuer Hindus in Nepal, ist wieder etwas ganz besonderes, aber auch bedrueckendes.


Ich war ja wenigtens vorgewarnt, fuer Agnes ist es aber natuerlich eine aussergewoehnliche fremdartige Erfahrung.


Die offenen Totenverbrennungen am dreckigsten Fluss der Region sind halt echt gewoehnungesbeduerftig.
Wobei die Nepali halt mit dem Tot einfach viel offener umgehen als wir in Europa.


Trotzdem sind wir nach dem quasi Beiwohnen bei etwa 20 Beerdigungen doch irgendwie etwas betruebt und deprimiert...gut dass wir uns entschieden haben bis zum Einbruch der Dunkelheit hier zu bleiben...da soll irgendwas mit Lichtern passieren...


Viele Angehoerige der heute verbrannten Toten versammeln sich auf den Terrassen des Tempels zum Abendgebet, welches bestimmt 90 minuten lang dauert.


Es werden Kerzen entzuendet, die von 3 Taenzern zur Musik einer Band geschwungen werden...die Musik wird immer schneller und die Stimmung offensichtlich froehlicher...bis am Ende alle im Takt der Musik klatschen, gemeinsam Singen und sogar tanzen!!!


Sehr schoen! So sollten alle Beerdigungen aussehen!
Irgendwie hatte man das Gefuehl das sich die Angehoerigen den Schmerz und die Trauer am Ende quasi von der Seele getanzt haben!


Ein schoenes Gefuehl irgendwie und fuer uns ein guter Abschluss des zunaechst doch bedrueckenden Tages!


An unserem letzten Abend besuchen wir noch die groesste buddistische Stupa in Asien.


Im Sonnenuntergang umrunden wir die beeindruckende Stupe zusammen mit einigen Touristen aber auch einer ganze Menge Tibeter und Moenche im Uhrzeigersinn...eine tolle Atmosphaere und ein absolut gelungener Abschluss unseres nunmehr 6 woechigen Nepal Aufenthaltes!


Trotz der vielen Anstrengungen hier...dem Chaos, dem Laerm, dem unglaublichen Dreck und dem schrecklichen Verkehr dort moechte ich nicht ausschliessen nicht doch noch einmal wieder hierherzureisen...


Es sind die Berge, der unglaublich authentische Glaube und die absolute Freundlichkeit der Nepali, die einen frueher oder spaeter doch immer wieder hierher zurueckkehren lassen...


Bei unserem Abschied von Nepal nach nach ueberstandenen 6 Wochen hier und dem traditionell zum Abschied wieder einmal umgelegten beigen Seidenschal...der soll den Abreisenden Glueck fuer die weitere Reise bringen...sind wir auf der immer noch absolut desastroesen Hauptstrasse zum Internationalen Flughafen von Kathmandu wirklich fast ein bisschen traurig das Land "jetzt schon wieder" verlassen zu muessen...










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