Upolu

Trip Start Nov 02, 2010
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66
Trip End Apr 21, 2011


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Flag of Samoa  , Upolu,
Monday, January 17, 2011



Die Hauptinsel Upolu erreichen wir in einem anstrengenden nicht enden
wollenden Reisetag.

Erstmal auf Sawaii mit unserem Mietwagen in einstuendiger Fahrt in den Hauptort der Insel, Wagen zurueckgeben, 20 Minuten Internet...ja das gibt es naemlich nur hier...dann 20 minuten
Fussmarsch in der Mittagshitze zum Anleger.

Nach 90 Minuetiger Ueberfahrt werden wir sofort auf Upolu erstmal in den naechsten Bus
verfrachtet...natuerlich koennen wir nicht direkt zu unserer naechsten Destination fahren...alle Busse auf der Insel verkehren sternfoermig von der Hauptstadt aus.


Also erstmal 90 Minuten Samoamusik bis die Hauptstadt und der
chaotische Busbahnhof erreicht ist.
Dort kann uns auch keiner weiterhelfen...faehrt heute noch ein Bus. Wo faehrt der ab.
Jeder erzaehlt einem etwas anderes...keine Fahrplaene, keine
Information...also es einfach so machen wie die
Einheimischen...stundenlang warten bis ein Bus kommt...aber
vielleicht kommt ja heute gar keiner mehr?!?


Nach einer halben Stunde rumgelaufe und rumgefrage steht es 4 Aussagen zu
3 das unser Bus in einem ganz anderen Teil der Stadt abfaehrt...wir
muessen dieser Moeglichkeit nachgehen und kriegen dann doch wirklich
den letzten, dementsprechend auch total ueberfuellten Bus nach
Lalomanu.

An diesem Ort muss man jawohl schon des Namens wegen mal
gewohnt haben...der Strand soll aber zudem auch zu den schoensten der
Insel gehoeren.



Dafuer nehmen wir dann auch die 3 Stuendige Fahrt im total ueberfuellten
Bus, inklusive des halbstuendigen Stopps des vollbesetzten Busses an
der Tankstelle zum Auftanken in Kauf.
Nach der Durchquerung des schroffen, gebirgigen Inselinneren stehen wir zum Sonnenuntergang am Puderzuckersandstrand von Lalomanu.



Das Resort ist superschoen, die Mitbewohner superlustig und nett und das
Essen im Resort ist wirklich gut.



Sehr schoen...hier bleiben wir!



Nach einem Beachtag am superschoenen Strand mit Blick auf eine
vorgelagerte Insel muss natuerlich wieder was passieren...wir
brauchen Transport!
 
Wieder nicht so einfach!

Ein franzoesischesPaaerchen haengt nun schon seit 3 Tagen mit ihrem in Apia gemieteten
Mietwagen in Laloanu fest, weil die oertliche Tankstelle kein Benzin
mehr hat.
Demnach faellt auch der oertliche Mofaverleih flach.
Mietwagen, Benzin, Supermarkt, Bank, Restaurant, Internet...alles gibt es wieder
mal nur in der Hauptstadt der Insel...und das sind eineinhalb Stunden
Fahrt mit dem Auto entfernt.

Kein Wunder das man hier fuer ganz einfache Sachen wie Geld abheben, einkaufen usw. Sofort immer mindestens einen halben Tag lang braucht...mit dem Bus mindestens
einen ganzen Tag!



Gott sei Dank nimmt uns einer aus unserem Resort am naechsten Tag mit in
die Hauptstadt, damit wir uns dort fuer die naechsten 3 Tage
Mobilitaet erkaufen koennen. Als wir dann endlich mit unserem frisch
erstandenen Mietwagen wieder in Lalomanu ankommen ist es auch schon
wieder 16 Uhr.

Am naechsten Tag brechen wir dann auch gleich zur grossen Inseltour auf...
und stellen erfreulicherweise fest,
dass die Einheimischen hier nicht ganz so schlimm drauf sind wir auf Sawaii.

Haeufig wird uns zugewunken wenn wir durch ein Dorf fahren...
und dieses mal nicht nur mit dem Mittelfinger.

Vielleicht liegt es auch einfach nur daran, dass heute Sonntag ist.
 
Am Sonntag passiert hier in Samoa naemlich gerade mal gar nix ausser in die Kirche gehen.
Es fahren keine Busse, und nichts hat geoeffnet.
Das merken wir auch so langsam als sich auf unserer Inselumrundung so langsam Lunchhunger einstellt.

Restaurants oder nen Imbiss gibt es ja wie gelernt sowieso nur in der Hauptstadt, aber auch die kleinen Shops wo man vielleicht mal ein paar Kekse kaufen koennte haben alle geschlossen.

Also muessen wir selber "jagen" gehen und lesen die naechstbeste auf der Strasse liegende Kokosnuss auf. Nach eindringlicher Schuettelpruefung wird sie fuer gut befunden und muss nun geschlachtet werden.

Aufgrund der weltweit geltenden Survivallerdiskriminierenden Handgepaecksbestimmungen der Airline konnte allerdings keiner von uns ein Taschenmesser mitbringen.

So bietet sich fuer die Einheimischen das amuesierende Schauspiel von zwei Tourideppen die versuchen eine Kokosnuss durch drueberfahren und auf Steine schmeissen zu oeffnen.

Damit leider noch nicht genug. Die aeussere fransige Haut der Nuss ist aeusserst zaeh.
Gut das unser 60 Euro-pro-Tag Mietwagen natuerlich so verdammt schrottig war das uns der Vermieter zum Betaetigen der Lueftung aufgrund der fehlenden Schalter eine Zange...von nun an unser Multifunktionstool mitgegeben hat.

In nur knapp einer Stunde schaffen wir es wirklich die ganze Nuss zu freizulegen und zu verlunchen...selbstgejagtes schmeckt doch immer noch am Besten!!!

Auf dem Rueckweg schon am spaeten Nachmittag erreichen wir endlich einen der beeindruckendsten Plaetze der Insel den Te Sua Trench.

Hier gibt es nahe der wunderschoen rauhen Kuestenlinie inmitten von gruenem Urwald ploetzlich 20 meter tiefes Loch an dessen Grund hereinstroemendes Meerwasser einen grossartigen Pool gebildet hat.
Eine Leiter fuehrt hinab und unten angekommen kann man in einige Hoehlen schwimmen und durch das gruene Dickicht in den blauen Himmel ueber einem schauen...ein absolut schoener Platz!

Die weiteren Tage verbringen wir hauptsaechlich an unserem grossartigen Strand, schauen uns eine traditionelle Tanzauffuerung der Einheimischen an, bezwingen den Gipfel einer vorgelagerten kleinen Insel, legen uns mit Krebsen am Strand an und werden mit einem wunderschoenen Sonnenuntergang vor Palmenkulisse belohnt.










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