3 Tage Jeeptour durch die Wueste nach Bolivien

Trip Start Sep 26, 2008
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Trip End Jun 11, 2009


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Flag of Bolivia  ,
Saturday, April 4, 2009

Die naechsten drei Tage sollte es dann mit einer Allrad Jeeptour durch die Wueste nach Bolivien gehen.
Hier die gaengigste Art nach Bolivien einzureisen, zumal es im aeussersten Suedwesten Boliviens die spektakulaersten Landschaften ueberhaupt zu sehen gibt.
Tagelang wurden in San Pedro die Angebote der vielen Anbieter abgecheckt, da es dort natuerlich auch eine Menge schwarzer Schafe gibt.
3 Tage Jeeptour, inklusive Fahrer, einfachste Unterkuenfte fuer 2 Naechte und Essen buchen wir fuer etwa 90 Euro bei Estrellas del Sur Ecpeditiones.

Um 08 Uhr sind alle Sachen gepackt und 12 Leute werden mit einem Minibus in etwa einer Stunde von San Pedro auf 2400 metern zur Bolivianischen Grenze auf irgendeinem Bergpass im Nirgendwo auf 4300 Metern gebracht. Hier zahlt es sich wirklich aus, dass man die letzten Tage schon waehrend der Touren immer mal zwischen 4300 und 2400 metern gependelt ist um sich so langsam an diese unglaublichen Hoehen zu gewoehnen.

Die Grenze besteht aus einem kleinen Steinhaeuschen mit 2 Grenzbeamten am Fusse eines Vulkanes irgendwo im Nirgendwo. Als Toilette fuer die zahlreichen Traveler die hier nach Bolivien einreisen dient ein altes Autobuswrack.

Auf der Bolivianischen Seite warten etwa 15 4 WD Jeeps auf die zahlreichen Reisenden.

Nachdem unser Gepaeck auf den Daechern der Jeeps verstaut ist werden wir jeweils zu sechst auf die 2 Jeeps unserer Argentur verteilt. Dann gibt es erstmal Fruehstueck!

Unser Fahrer ist noch superjung und auch mit unserer Jeepcrew haben wir Glueck: Ein Paaerchen aus America, eines aus Kanada, Mai-Britt aus Copenhagen und ich.

Ueber die Staubpisten geht es los zunaechst bis zur Laguna Blanca, dannach zu heissen Quellen mit Bademoeglichkeiten, natuerlich immer eingebettet in unglaubliche Vulkanlandschaften. Nach der superschoen gelegenen Laguna Verde steigt die Piste immer weiter an.

Letztendlich bis auf stolze 4830 Meter!

In Nepal musste man sich solche Hoehen 4 Tage lang zur Fuss erkaempfen, hier faehrt man da einfach mit nem Allradjeep rauf. Das krasse dabei ist, dass man in dieser Hoehe immer noch mit dem Jeep in einer Ebene faehrt, die von noch mal tausend Meter hoeheren, teilweise schneebedeckten Vulkanen umgeben ist!

Wir besuchen noch ein Geysirfeld, auf dem aus unzaehligen Kratern Schwefeldampf und blubbernder grauer Schlamm entweicht.

Dannach gehts zunaechst zu unserem "Dorf".
Das liegt immerhin noch auf 4300 metern Hoehe und besteht hauptsaechlich aus einer Ansammlung von einfachen Steinhuetten (aus hier oben selbst gemachten Ziegeln) inmitten der kargen Vulkanlandschaft.
Hier kommen die Traveler der zahlreichen Jeeptouren unter und werden verpflegt.
So kriegen wir erstmal ein ordentliches Mittagessen und koennen die 6er Dorms mit Matrazen auf Steinplateaus beziehen.

Dann geht es mit dem Jeep noch zur nahegelegenen Laguna Colorada. Die Landschaft hier ist unvergesslich schoen! Eine riesengrosse Lagune, umramt von Graesern, weidenden Lamas und Vulkangipfeln wird bewohnt von hunderten von weissen und rosafarbenen Flamingos.
Das Wasser der Lagune erstrahlt in alles Pastellfarben, blau, tuerkies, rot, rosa und gelb...und das alles noch gestreift.
Bestimmt eine Stunde streifen wir hier umher...ich haette hier mehrere Tage verbringen koennen!
Nach dem Sonnenuntergang wird es hier oben natuerlich schlagartig unter Null.
Nach Abendessen und Gequatsche mit den anderen Travelern geht es um 22 Uhr dick eingepackt in den Schlafsack.
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