Whanganui River Kayak Tour
Trip Start
Sep 26, 2008
1
74
105
Trip End
Jun 11, 2009
Da meine unteren Gliedmassen nach den Tongariro Crossing wieder einmal recht lahm waren musste fuer den naechsten Tag noch schnell eine Aktivitaet fuer andere Regionen des Koerpers gebucht werden:
Da boten sich 3 Tage lang Paddeln ja geradezu an!
So holt mich am Tag nach dem Crossing um 8 Uhr morgens schon wieder ein Shuttlebus im Hostel ab und in einer turbulenten, 90 minuetigen, Fahrt ueber Schotterpisten in die Einoede des Whanganui Nationalparks geht es bis nach Whakahoro einer Ansammlung von Bretterbuden am Whanganui River.
Der Wanganui River entspringt irgendwo im Tongarirogebirge und fliesst dann in zahllosen Schleifen durch den absolut abgeschiedenen Urwald des Nationalparks bis nach Whanganui wo er im Meer muendet. Irgendwie der laengste Schiffbare Fluss Neuseelands oder so und die mehrtaegigen Paddeltouren auf dem Fluss gehoeren mit zu den 9 Great Walks des Landes...obwohl das mit Gehen natuerlich eingentlich mal gar nix zu tun hat.
Die anderen 6 Leutchen unserer Truppe sind in 2er Kanadiern unterwegs, ich als Single habe mich dann lieber fuer ein Kayak entschieden. Alle Sachen werden in wasserdichten Tonnen verstaut und gut festgezurrt...damit beim Kentern nix verloren geht...Aha...
Gegen 11:30 Uhr, nach einer kurzen Einweisung, werden wir dann auf den Fluss gelassen und koennen sogleich an der ersten Stromschnelle unsere Faehigkeiten testen.
Ab jetzt gibt es kein Zurueck mehr! Whakahoro ist das letzte Village und das letzte mal das eine Strasse an den Fluss fuehrt...fuer die naechsten drei Tage. So lange windet sich der Fluss durch den absolut unzugaenglichen Urwald...uebernachtet wird in einfachen DOC Huetten am Fluss.
Die Landschaft ist wunderschoen! Meisstens wird der Fluss von bis zu 50 Meter hohen Felswaenden flankiert, an denen allerlei gruenes herunterwaechst. Zwischendurch stuerzen immer wieder kleine Seitenbaeche in Wasserfaellen in den Whanganui River.
Heute sind auch noch 38 Kilometer zu bewaeltigen. Die meisste Zeit muss nicht viel gepaddelt werden, da der Fluss noch ganz gut fliesst, ausserdem ist er hier am oberen Lauf immer wieder mit Stromschnellen gespickt, die das Fahren schneller und ein bisschen aufregend machen. Man muss schon bei jeder Stromschnelle ganz gut navigieren und schauen wo man am besten durchkommt und am wenigsten Wasser ueber bekommt...belohnt wird man dann mit einer etwas rasanteren Vorankommensweise.
So kann man sich teilweise zuruecklegen und auch mal die Fuesse in die Sonne strecken...sehr wichtig zur Bekaempfung der hier sehr verbreiteten und viel gefuerchteten Travelerkrankheit: Teva Schatten.
Es wird trotzten ein langer Tag und wir kommen erst gegen 18 Uhr an der ersten, mit etwa 30 Personen leider auch total ueberfuellten Huette an.
Nur noch schnell versuchen was zu kochen (die Arme schmerzen selbst beim Umruehren) und dann ab in den Schlafsack.
An den weiteren verbleibenden Tagen zeigt sich dann, dass auch das immer noch superschoene Wetter seine Schattenseiten hat...kein Regen, kein Flow...so fliesst der Fluss ausserhalb der Stromschnellen nahezu gar nicht mehr, im Gegenteil es kommt sogar noch recht kraeftiger Wind hinzu (natueeeerlich von Vorne).
Die letzten beiden Tage muss also nahezu durchgehend gepaddelt werden...so hatte ich mir das nicht vorgestellt!
Ausserdem ist es doch trotz des guten Wetters recht kalt, weil man den ganzen Tag mit komplett durchnaesster Hose im Kayak sitzt. Am letzten Tag haelt der Fluss noch einige recht grosse Stromschnellen zum Abschluss parat. Als erfahrener Rafter schuettle ich an der einen Rapid den Kopf und verweigere.
Ich nehme das Boot an die Leine und fuehre es vom Ufer aus um die Stromschnelle herum...eine gute Entscheidung wie sich spaeter herausstellt...alle anderen sind an dieser Stelle gekentert und und standen komplett durchnaesst und zitternd am Endpunkt im kleinen Village Pipiriki.
Durchgefrohren mit absolut kraftlosen Armen werden wir hier wieder vom Shuttlebus aufgepickt, nach insgesamt 3 Tagen auf dem Fluss mit 17 Stunden und 89 Kilometern paddeln durch grossartige Nationalparklandschaft.
Da boten sich 3 Tage lang Paddeln ja geradezu an!
So holt mich am Tag nach dem Crossing um 8 Uhr morgens schon wieder ein Shuttlebus im Hostel ab und in einer turbulenten, 90 minuetigen, Fahrt ueber Schotterpisten in die Einoede des Whanganui Nationalparks geht es bis nach Whakahoro einer Ansammlung von Bretterbuden am Whanganui River.
Der Wanganui River entspringt irgendwo im Tongarirogebirge und fliesst dann in zahllosen Schleifen durch den absolut abgeschiedenen Urwald des Nationalparks bis nach Whanganui wo er im Meer muendet. Irgendwie der laengste Schiffbare Fluss Neuseelands oder so und die mehrtaegigen Paddeltouren auf dem Fluss gehoeren mit zu den 9 Great Walks des Landes...obwohl das mit Gehen natuerlich eingentlich mal gar nix zu tun hat.
Die anderen 6 Leutchen unserer Truppe sind in 2er Kanadiern unterwegs, ich als Single habe mich dann lieber fuer ein Kayak entschieden. Alle Sachen werden in wasserdichten Tonnen verstaut und gut festgezurrt...damit beim Kentern nix verloren geht...Aha...
Gegen 11:30 Uhr, nach einer kurzen Einweisung, werden wir dann auf den Fluss gelassen und koennen sogleich an der ersten Stromschnelle unsere Faehigkeiten testen.
Ab jetzt gibt es kein Zurueck mehr! Whakahoro ist das letzte Village und das letzte mal das eine Strasse an den Fluss fuehrt...fuer die naechsten drei Tage. So lange windet sich der Fluss durch den absolut unzugaenglichen Urwald...uebernachtet wird in einfachen DOC Huetten am Fluss.
Die Landschaft ist wunderschoen! Meisstens wird der Fluss von bis zu 50 Meter hohen Felswaenden flankiert, an denen allerlei gruenes herunterwaechst. Zwischendurch stuerzen immer wieder kleine Seitenbaeche in Wasserfaellen in den Whanganui River.
Heute sind auch noch 38 Kilometer zu bewaeltigen. Die meisste Zeit muss nicht viel gepaddelt werden, da der Fluss noch ganz gut fliesst, ausserdem ist er hier am oberen Lauf immer wieder mit Stromschnellen gespickt, die das Fahren schneller und ein bisschen aufregend machen. Man muss schon bei jeder Stromschnelle ganz gut navigieren und schauen wo man am besten durchkommt und am wenigsten Wasser ueber bekommt...belohnt wird man dann mit einer etwas rasanteren Vorankommensweise.
So kann man sich teilweise zuruecklegen und auch mal die Fuesse in die Sonne strecken...sehr wichtig zur Bekaempfung der hier sehr verbreiteten und viel gefuerchteten Travelerkrankheit: Teva Schatten.
Es wird trotzten ein langer Tag und wir kommen erst gegen 18 Uhr an der ersten, mit etwa 30 Personen leider auch total ueberfuellten Huette an.
Nur noch schnell versuchen was zu kochen (die Arme schmerzen selbst beim Umruehren) und dann ab in den Schlafsack.
An den weiteren verbleibenden Tagen zeigt sich dann, dass auch das immer noch superschoene Wetter seine Schattenseiten hat...kein Regen, kein Flow...so fliesst der Fluss ausserhalb der Stromschnellen nahezu gar nicht mehr, im Gegenteil es kommt sogar noch recht kraeftiger Wind hinzu (natueeeerlich von Vorne).
Die letzten beiden Tage muss also nahezu durchgehend gepaddelt werden...so hatte ich mir das nicht vorgestellt!
Ausserdem ist es doch trotz des guten Wetters recht kalt, weil man den ganzen Tag mit komplett durchnaesster Hose im Kayak sitzt. Am letzten Tag haelt der Fluss noch einige recht grosse Stromschnellen zum Abschluss parat. Als erfahrener Rafter schuettle ich an der einen Rapid den Kopf und verweigere.
Ich nehme das Boot an die Leine und fuehre es vom Ufer aus um die Stromschnelle herum...eine gute Entscheidung wie sich spaeter herausstellt...alle anderen sind an dieser Stelle gekentert und und standen komplett durchnaesst und zitternd am Endpunkt im kleinen Village Pipiriki.
Durchgefrohren mit absolut kraftlosen Armen werden wir hier wieder vom Shuttlebus aufgepickt, nach insgesamt 3 Tagen auf dem Fluss mit 17 Stunden und 89 Kilometern paddeln durch grossartige Nationalparklandschaft.
