Overland Track

Trip Start Sep 26, 2008
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Trip End Jun 11, 2009


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Flag of Australia  , Tasmania,
Saturday, January 10, 2009

Nach einem 3 taegigem Zwangsstopp in dem kleinen Ort Launceston (andere Moeglichkeiten gab es aufgrund der wenigen Busverbindungen leider nicht) kann ich mich am 10. Januar endlich auf den bereits 5 Monate im Vorraus gebuchten Overland Track machen.

6 Tage lang 65 km durch das Tasmanische Hochland.

Diese 6 Tage haben gezeigt, dass dieser Track nicht zu unrecht zu den 10 bekanntesten Mehrtagestreks der Welt gehoert...und das rechtzeitige Buchen des Permits hat sich wirklich gelohnt! (Jeden Tag werden nur 60 Personen auf den Track gelassen, in der Hauptsaison ist der Track somit schon Monate im Vorraus ausgebucht)

Vom schrecklichen Wetter fuer das dieser Track bekannt ist haben wir Gott sei Dank nichts mitbekommen. Schliesslich ist dieses Fleckchen Erde an der Westkueste Tasmaniens die erste Landmasse auf die die Winde aus Richtung Suedamerika das erste mal nach ihrer langen Reise wieder treffen. Da kommt schon so einiges zusammen.
Massenweise Regen, der den Track der ohnehin meistens durch Moorlandschaft fuert in eine bis zu Huefttiefe Schlammpfuetze verwandelt koennen und auch Schnee ist hier im Hochsommer nichts ungewoehnliches.
4 Tage vor unserem Beginn hat es hier noch geschneit.

Man kann quasi an einem Tag alle vier Jahreszeiten durchleben...das Wetter aendert sich hier superschnell und man muss auf alles gefasst sein.

Nicht so an unseren 6 Tagen. Der erste Tag ist leider mit dem unglaublichen Blicken auf die bis zu 1500 Meter hohen Cradle Mountains noch recht bewoelkt und windig, die naechsten Tage verwoehnen uns dann aber durchgehend mit blauem Himmel und Sonnenschein...sehr ungewohnlich hier.
Normalerweise zeigt sich der Track wie an unserem letzten Tag, als wir noch einmal 3 Stunden im Nieselregen und Nebel aus dem Park herauslaufen bis zu dem Bootsanleger von dem einem ein kleines Boot wieder zurueck in die Zivilisation bringt.

Der Track bewegt sich in Hoehen von 800 bis 1300 Metern und jeden Tag sind Etappen von 3 bis 6 Stunden zu bewaeltigen. Uebernachtet wird im Zelt oder in einfachen Huetten auf Holzpritschen. Alles muss mitgeschleppt werden, lediglich Regenwasser aus grossen Tanks ist an den Huetten verfuegbar...
Das erste richtige Essen (ein rieeeeesen Steak natuerlich!!!) nach der Rueckkehr nach Hobart nach 6 Tagen Pasta Quick und Regenwasser war natuerlich absolut gigantisch!!!

Die Ausblicke waehrend des Tracks auf die unglaublich weite Landschaft, durchzogen von massenweise Rinnsalen, Fluessen und Seen war absolut atemberaubend. Immer wieder bot der Track die Moeglichkeit kuerzere Sidetrips zu Wasserfaellen oder einigen Peaks zu machen.

Die staendigen Begleiter auf dem Weg waren massenweise Wallabies einige Wombats, Papageien aber auch die ein oder andere Schlange die sich aber immer wieder rechtzeitig vor den Trekkingstampfern in Sicherheit bringen konnten.

Fix und Fertig nach den Ende des Tracks finde ich Gott Sei Dank ein Paaerchen, dass mich mit ihren Auto in 3 Stunden mit zurueck nach Hobart nimmt. Sonst haette ich am Ende des Tracks noch eineinhalb Tage auf den naechsten Bus warten muessen.

Schade, dass der Transport hier so schwierig ist. Tasmanien scheint superschoen und man haette in den 2 Wochen hier noch wesentlich mehr sehen koennen...nun geht es fuer mich aber auch schon wieder weiter aufs Festland nach Adelaide.
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