Ankunft auf Tasmanien

Trip Start Sep 26, 2008
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Trip End Jun 11, 2009


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Flag of Australia  , Tasmania,
Saturday, January 3, 2009

Nach einem kurzen Flug von Sydney ueber die Bass Strait lande ich in Hobart der Hauptstadt von Tasmanien, einer Insel etwa so gross wie Irland, dafuer aber nur mit etwa 500.000 Einwohnern...und die verteilen sich hauptsaechlich auf drei groessere Ortschaften.
Eigentlich gehoeren die "Tassies" noch zu den "Aussies" aber irgendwie scheint es aufgrund der Abgeschiedenheit der Insel vom Rest Australien doch so einige Rivalitaeten und Vorurteile zu geben.
Tasmanien als einer der letzten Vorboten der Antarktis ist bekannt fuer das unglaublich wechselhafte und kalte Wetter.
Aha?!?
Ja genau...was mache ICH eigentlich hier?
Nun ja, die Natur hier soll natuerlich absolut gigantisch sein und jetzt ist die einzige Zeit des Jahren in denen man die Chance auf ein paar schoene Tage hat.
Nach der Ankunft in Hobart merkt man sofort eine auffaellige Aehnlichkeit zu Neuseeland.
Eben der wenigen Einwohner wegen. Alle sind superfreundlich, der Busfahrer will von jedem wissen wo er denn herkommt und waehrend der Fahrt erklaehrt der Busfahrer gleich die wichtigsten Sehenswuerdigkeiten.
In Hobart kommt dann aber gleich wieder der absolute Schock...keine Unterkuenfte mehr....wie??? KEINE Unterkuenfte? Das Australiendilemma geht anscheinend weiter.
Hier unten ist natuerlich gerade Hauptreisezeit und gerade erst ist dieser Weltbekannte Segelcup von Sydney nach Tasmanien zu Ende gegangen und und und...
Die Touriinformation schafft es aber gerade noch mir ein Zimmer zu besorgen (wobei ich in Anbetracht der Preise schon kurz davor war im Park zu uebernachten...)
Ein Zimmer auf einem Bottleshop, mit angeschlossener Kneipe und Spielhalle...fuer etwa 60 Euro die Nacht.
Dafuer konnte ich in Asien eine Woche lang in der besten Unterkunft bei Vollpension wohnen.

Beim abendlichen Streifzug durch die menschenleere Stadt steht fest: ich muss hier sofort weg.
Also nix wie rein in den einzigen um 17:30 Uhr noch georffneten Supermarkt und Unabhaengigkeit einkaufen: Gaskartusche und Essen fuer ein paar Tage...
Wegkommen gestaltet sich aber auch nicht gerade einfach...Busse fahren teilweise nur dreimal die Woche...und beim Gespraech mit der Touriinfo wird gleich klar. Meinen 14 taegigen Aufenthalt hier muss ich sofort von Anfang an nach dem Busfahrzeiten planen...sonst kommt kommt man hier nicht voran, oder bleibt einfach mal 3 Tage in irgendeinem Kaff stecken.

Die Tassies, die ich bei meinem abendlichen Rundgang treffe sind schon alle ein bisschen merkwuerdig...einige haben zu kurze Beine, andere zu lange Oberkoerper und irgendwie sehen alle ein bisschen gleich aus...
Als abends in der Kneipe noch ein Junggesellininabschied (ja selbst hier ist man davor nicht sicher!)
reinstolpert und man mir versucht zu erklaehren das morgen der Neffe die Nichte oder die Tante den Opa oder Schwester den Bruder oder so (war wirklich schwierig zu verstehen...) heiratet, wird einem schnell wieder klar, das dass hier halt einfach nur eine kleine Insel ist...mit allen genetischen Besonderheiten die da so dazugehoeren.

Egal, ich habe noch ein Busticket gekriegt, was mich morgen hoffentlich irgendwie in den naechsten Nationalpark bringt...da braucht man keine Unterkuenfte!
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