Mana Island = Magic Island

Trip Start Jan 04, 2011
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Trip End Ongoing


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Flag of Fiji  , Mamanuca Islands,
Saturday, May 14, 2011

Mit einem Speedboat fuhren wir gleich am naechsten Tag auf die Insel Mana. Da es hier nur zwei kleine Doerfer und keinerlei Supermarkt gibt, empfiehlt es sich hier ein Hostelressort mit 3Mahlzeiten pro Tag inklusive zu buchen. Das haben wir auch gemacht und gluecklicherweise hatten wir das beste der 3Backpackerressorts erwischt. Allerdings war es eine Umstellung fuer uns, da diese Woche eher wie ein All Inclusive Urlaub war und das hatten wir ja bisher gar nicht erlebt. Es war zwar praktisch, dass wir uns keine Sorgen ums Essen machen mussten, aber dafuer war man auch sehr an die Plaene und Zeiten des Ressorts gebunden. Ein Nachteil an diesem Hostel war das Klientel. Die meisten Leute, die hier ihren Urlaub verbringen, sind gerade mit der Schule fertig und deshalb ein ganzes Stueck juenger als wir. Da sie hauptsaechlich mit ihren Saufgeschichten prahlten, beschlossen wir, eher unser eigenes Ding zu machen.

Unser Ressort war direkt am Strand und so konnten wir immer wieder Mal ins Meer springen. Aber wer uns kennt, weiss natuerlich, dass wir nicht nur den ganzen Tag am Strand gelegen haben. Fuer Ben und Dani gibt es selbst auf kleinen Inseln immer aufregende Aktivitaeten.

Das erste Highlight auf Mana Island war unser Tauchgang mit Joe, einem Dive Master aus Fiji. Dieses Mal entdeckten wir nicht nur wunderschoene Korallen und viele bunte Fische, sondern sogar zwei Haie und 3 Schildkroeten. Die ersten beiden Schildkroeten sahen wir nur ganz kurz, aber die 3. konnten wir ganz lange beobachten. Sie versteckte sich in einem Seafan und das bot mir die Moeglichkeit, ihren schoenen Panzer und ihr Gesicht genau anzuschauen. Das war eine tolle Erfahrung fuer mich!

Am naechsten Tag fuhren wir mit 3anderen Gaesten des Ressorts auf die Insel, auf der der Film Castaway gedreht wurde. Unser Kapitaen setzte uns auf der Insel ab und fuhr zur Nachbarinsel, um dort die Eintrittsgebuehr fuer uns zu bezahlen. Wir waren also ganz allein auf einer unbewohnten Insel und hatten die ganze Insel fuer ein paar Stunden fuer uns! Das war ein tolles Gefuehl. Da Ben beweisen wollte, dass er auf einer einsamen Insel ueberleben kann, kletterte er auf eine Palme, pflueckte eine Kokosnuss und schlug sie an einem Stein auf. So konnten wir alle aus der leckeren Kokosnuss trinken und das weiche Fleisch essen. Mmmmh!
Nach unserer Inselerkundungstour schauten wir uns die Unterwasserwelt mit Maske und Schnorchel an und wir trafen sogar eine Nemo-Familie mit einem kleinen Babynemo :-)

In unserem Ressort wurden auch ein paar kulturelle Aktivitaeten angeboten. Das konnten wir uns natuerlich nicht entgehen lassen und so lernten wir ein paar Fiji-Woerter, flochten unseren eigenen Korb aus Palmblaettern und lernten, wie Fijianer eine alte Kokosnuss aufmachen. Das war sehr interessant. Tja und wie kann es anders sein - auch in Fiji haben wir eine Schule besucht. Direkt neben unserem kleinen Bungalow war die einzige Schule dieser Insel, in der Kinder von der 1. bis zur 8.Klasse unterrichtet werden. Wenn die Schueler weiter zur Schule gehen moechten, muessen sie ab der 9.Klasse auf die Hauptinsel ziehen, d.h. entweder in ein Internat, oder zu Verwandten die auf der Hauptinsel wohnen. Das ist schon sehr anders als bei uns. An unserem letzten Tag besuchten wir die Insel und als wir den Direktor trafen, mussten wir erstmal laecheln. Er hatte weder Schuhe noch eine Uhr und begruesste uns in einem typischen Fiji-Rock. Als wir kamen, fragte er uns, ob es wohl schon Zeit fuer Unterrichtsbeginn waere - hier ist eben alles sehr relaxt :-) Er unterrichtete an diesem Tag die Klassen 5-8, die alle zusammen in einem Klassenzimmer waren (16Schueler). Bevor der Unterricht begann, sangen die Schueler 3Gospellieder und ich bekam fast eine Gaensehaut, da die Kinder mit solch einer Begeisterung und tollen Stimmen sangen. Die Schule ist sehr religioes und gehoert der Gemeinde der 7Tage-Adventisten an. Nachdem Ben erwaehnte, dass er ein Physiker ist, war der Direktor etwas skeptisch und fragte uns immer wieder, ob wir tatsaechlich Christen seien... Religion spielt hier eine sehr wichtige Rolle und Evolution hat scheinbar einen sehr umstrittenen Stellenwert. Das war sehr interessant, da Fijianer in anderen Aspekten sehr offen sind. Dann ging es los mit Englischunterricht und als die Schueler in Stillarbeit englische Saetze bilden mussten, durften Ben und ich den Schuelern helfen. Das machte mal wieder sehr viel Spass :-)

Das Essen in unserem Ressort war sehr gut, allerdings gab es leider nie etwas Fijianisches. Deshalb bestellten wir uns einmal ein typisches Gericht, namens Kokoda: roher Fisch, der in Limonensaft "gekocht" wird. Das hoert sich zwar nicht so gut an, schmeckt aber wirklich gut, v.a. mit Kokosnussmilch und Gemuese!




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Comments

Volker on

Mir ist ja ganz entgangen, das Ihr Beide schon soo alt seid, gleich kommen mir die (Krokodils-)tränen. Als erfahrene Insulaner habt Ihr wieder schön mit den Meerestierchen tauchen und spielen können und verhungert seid Ihr auch nicht, selbst bei geregelten Mahlzeiten :-)

Susanne on

Ohhhhh, das ist ja superschön! Neid, Neid, Neid :)
Voll schön, dass ihr auch nochmal tauchen gehen konntet! Mir kommts vor als wäre Koh Tao schon eine Ewigkeit her... :(
Lasst es euch noch gutgehn die letzten Wochen und genießt die Eindrücke!

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