Gold für Vancouver

Trip Start Aug 15, 2012
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Trip End Ongoing


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Flag of Canada  , British Columbia,
Monday, August 20, 2012

Unsere Augen flimmerten noch von den vielen Computerspiel-Duellen, die den zehnstündigen Flug am 15. August nach Vancouver verkürzten. Die Velos hievten wir vom Band und stellten sie routiniert zusammen, als hätten wir nie etwas anderes getan. Ein erstes Mal schwangen wir uns auf den Sattel und schlängelten uns durch den dichten Verkehr in die Innenstadt.
Schon die ersten kleinen Steigungen und Brücken nach dem Flughafen liessen die Frage aufkommen, was alles aus den Velotaschen gekippt werden muss, um es bis in den Süden zu schaffen. Schliesslich hatten wir ja weder Zelt, noch Kochutensilien und Verpflegung dabei. Um einen Vergleich zu wagen: Wer Kinder hat und sie schon im Anhänger nachgezogen hat - das Ganze fühlte sich an wie etwa 20 Sprösslinge im Schlepptau.
Wir ahnten insgeheim, dass uns das Thema Gepäck mit all seinen Facetten (Grösse, Gewicht, Umfang, Notwendigkeit) noch oft beschäftigen wird. Das Einkaufsverhalten hat sich jedenfalls schon merklich verändert.

Wir genossen ein paar Tage die Olympiastadt Vancouver. Die Stadt liegt einmalig mit vielen Buchten, Parks und unzähligen Fahrradwegen. Von uns gib's dafür klar die Goldmedaille. Obwohl wir den grössten Stadtpark im 6 km Gegenverkehr bewältigten und die falsche Einfahrt erwischten. Wir liessen uns nichts anmerken und genossen die schöne Abendsommerstimmung und Sushi, Sushi, Sushi.
Was die roten Busse in London sind, sind die Wasserflugzeuge in Vancouver. Und weil Bubenträume ja manchmal auch in Erfüllung gehen sollen, flogen wir damit nach Vancouver Island. Als der smarte Pilot mit dem Flugzeug in den dicht beschifften Hafen von Victoria zirkelte, kam sogar Frau ins Staunen. Und der Pilotenschein machte auf Chrigus To-Do-Liste wieder ein paar Plätze gut.
Die Insel ist übrigens 450 km lang und liegt wie ein riesiger Wellenbrecher vor Vancouver. Unser Radius beschränkte sich jedoch auf die Hauptstadt Victoria - schliesslich hatten wir uns die erste Woche noch Ferien verordnet. Wir verbrachten zwei Nächte in nobler Bleibe mit noblen Preisen.
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