El viaje en velero de Colombia a Panamá

Trip Start Nov 05, 2008
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Trip End Jun 07, 2009


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Flag of Colombia  ,
Friday, January 30, 2009

Um nach Panamá zu gelangen, habe ich mich am Tag nach dem Konzert (!) auf ein Segelschiff begeben... Man kann fuer ziemlich viel Geld mit so einem Segelboot vier Tage lang segeln und kommt dann in Panamá an. Ja, und fuer diese Variante habe ich mich dann also schlussendlich entschieden... Es war echt sau witzig. Also zuerst ist man 30 Stunden lang auf hoher See. Ja, und dummerweise war gerade die 'Zeit des Windes', das heisst, dass das Meer ziemlich wild ist in diesen Tagen. Es hat also auch dementsprechend geschauckelt und ich habe mich ja schon kotzen sehen, aber gluecklicherweise war ich putzmunter und fuehlte mich nicht annaehernd seekrank, was man von mindestens der Haelfte der Passagiere nicht behaupten konnte. Im Gegenteil, ich fuehlte mich eher seelustig...;) Ich fand das Geschaukel naemlich sehr witzig...;) Wenn man sich fortbewegen will ist das echt nicht so einfach. Man wird von der einen Seite auf die andere geschlaeudert, man fuehlt sich echt wie hackedudel betrunken... Das war lustig...;)
Auf dem Schiff waren zum Teil ziemlich schraege, aber auch total witzige Leute dabei. Also, das Schiff, welches 40 Meter lang ist, heisst Stahlratte. Das kommt daher, da die Crew aus 5 Deutschen, so zwischen 40-50 Jahren, besteht. Langweilig aber sicher, dachte ich... Naja, im Nachhinein wuerde ich eher sagen witzig und total abgefahren... Am liebsten mochte ich den stets bekifften Andrew... Mann ist das ein lustiger Mensch...;)
Dann gabs als Passagiere Venezolaner, Australier, Kanadier (natuerlich!) und nicht zu vergessen Samuel der Berner aus der Lorraine... Ihn habe ich in Cartagena im Hostal kennengelernt, und so haben wir dieses Segelabenteuer also gemeinsam in Angriff genommen... Ja und dann war da noch Emma. Emma ist sooo cool und witzig, dass ich mich ab ihr einfach haette Stunden lang koestlich amuesieren koennen. Man kann die gute Frau leider nicht beschreiben, die muss man einfach kennenlernen... Eigentlich ein totaler Dusel, aber einfach sooo zu viel des Guten... Jaja Emma, eine einmalige Person...!

Jedenfalls war die Segeltour echt witzig und auch wunderschoen... In der Nacht war das Meer voll von Plankton, es begleiteten und tagsueber Delfine und wir landeten schlussendlich in Panamá bei den paradiesischen San Blas Inseln. Kleine Inseln mit weissem Sandstrand, vielen Palmen und umgeben vom Meer in den unterschiedlichsten tuerkistoenen... Wunderschoen. Doch leider spielte das Wetter nich zu 100% mit, sprich wir hatten auf den San Blas Inseln eine Mischung aus Sonnenschein, Regen, Wolken und dann doch wieder ein bisschen Sonnenschein... Naja, so wars dann halt. Aber es war trotzdem einfach herrlich und das Meer und die Luft sind ja eh immer warm...=)

Waren dann also mit dem Segelschiff noch zwei Tage auf den San Blas Inseln, haben auf einer einsamen Insel am Strand gegrillt und gefestet, war sehr witzig... Samuel und ich sind dann noch ein Tag laenger auf einer der Inseln geblieben, haben bei den Kuna Yalas uebernachtet, so heisst dieser Stamm, denen die 365 Inseln gehoert. Die Kuna Yalas sind autonom, was die Regierung Panamás auch nach wie vor so akzeptiert. Bis vor nicht all zu langer Zeit war ihre Waehrung die Kokosnuss. Leider nicht mehr so, haette die ja gerne in Kokosnuessen bezahlt...;) Habe ja immer so viele dabei...

Ja, da war ich also in Panamá und liess Kolumbien hinter mir... Mein Herz war schwer, doch auch voller Vorfreude, was mich auf meiner weiten Reise noch alles erwarten wird...
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