Alta Guajira
Trip Start
Nov 05, 2008
1
9
41
Trip End
Jun 07, 2009
Eine Freundin von Schleiff hat mir waehrend meines Aufenthalts in Bogotá von La Guajira erzaehlt. Das ist das noerdlichste Gebiet Kolumbiens, eine kleine Halbinsel, die an Venezuela grenzt. Von da an war klar: ich will da hin! Im Lonely Planet steht nichts, denn es ist ein total unentdecktes Plaetzchen und bis jetzt vom Tourismus "verschont" geblieben. Und genau das war der Grund, weshalb ich da einfach um jeden Preis hin wollte. Habe mich also waehrend meiner Reise immer wieder darueber informiert, habe Infos aus Buechern kopiert, Locals gefragt,... Es hat sich herausgestellt, dass es nicht so einfach ist dort hinzugelangen. Man muss sich ein Jeep 4x4 inkl. Fahrer mieten. Das waere ja noch das kleinste Problem, aber ich musste also drei Personen finden, die das mit mir durchziehen wollen. Da es sich dabei um einen 7-8 taegigen Trip handelt, und das in Gebiet, welches noch total in einer anderen Welt lebt, nicht gerade das "sicherste" ist, war das nicht ganz so einfach. Aber ich habe dann in Taganga in einer kurzen spontan Aktion tatsaechlich drei chicas gefunden. War wirklich total spontan, niemand kannte sich und die letzte fand ich am Tag der Abreise beim Fruehstuecken...;) Wir sind dann also gemeinsam losgezogen und es hat auch alles wie am Schnuerchen geklappt. Haben Essen und Trinken eingekauft (wie gesagt gibts dort ja nichts, und mit nichts meine ich auch nichts), haben einen Fahrer gesucht und los gings.
Der Trip war wirklich wunderschoen. Die Landschaft ist unbeschreiblich. Unendliche Wueste mit tausenden Kakteen, Sandduenen, tropische Regenwaldberge, die schoensten einsamen und verlassenen Straende, ein unglaublicher Sternenhimmel mit abertausenden von Sternen und Sternschnuppen (es gibt dort ja keinen Strom), Einheimische Doerfchen mit Lehmhaeuschen,... Es war wirklich einfach nur herrlich.
Geschlafen haben wir bei den Wayús (so heissen die EInheimischen in diesem Gebiet) in unseren Haengematten. Zum Teil einfach in ihrem "Garten", zum Teil einsam und verlassen an einem Strand. Meistens haben sie uns auch was gekocht. Vor allem "chivo", Ziege. Naja, nicht gerade mein Lieblingsfleisch. An Weihnachten gabs dann Lobster, sehr lecker. Doch irgendwie habe ich mir eine Vergiftung eingeholt und der Hummer kam mir vorne wie hinten wieder raus. Mein Bedarf an Lobster ist daher fuer den Moment gerade gestillt...;)
Der Jeep und der Fahrer waren wirklich Gold wert. Denn die "Wege" dort sind Horror! Wir sind etliche Male im Schlamm oder im Sand stecken geblieben, mussten den Reifen wechseln, der Kuehler ging kaputt, die Batterie war am Arsch,... Und es gibt ja dann niemand weit und breit. Ich habe also viel ueber Autos und deren Ausstattung gelernt in diesen Tagen...;)
Die Wayús sind sich wirklich nicht gewohnt weisse Menschen zu sehen. Die sind zum Teil auf uns zugelaufen und haben uns von Kopf bis Fuss betatscht. Also vor allem mich, keine Ahnung wieso... Und die sprechen zum groessten Teil auch nicht spanisch sondern sprechen in ihrem eigenen Dialekt. Es war einfach sehr interessant zu sehen, wie die Leute dort leben... Unglaublich!
Unsere Reisegruppe war auch eine interesante Kombination: Da war einerseits Astrid (23 aus Norwegen). Studiert momentan in Medellín. Eine eher unspekatkulaere Person mit den haesslichsten Tatoos, die ich je an einem Maedchen gesehen habe... Dann ist da noch Nellie (28, New York). Vegatarierin (nicht gerade praktisch in so einem Land) und sie hat eine Phobie vor Bakterien oder was auch immer (noch unpraktischer in so einem Land...;)). Sie musste sich jedenfalls mehrmals taeglich Haende und Gesicht waschen, und das in einem Gebiet wo es kein fliessendes Wasser gibt...;) Sie ist wirklich so dermassen gestoert, dass sie nicht mal bei sich zu Hause auf die Toilette sitzt. Aber ja, ich fands sehr amuesant und chapeu dass sie trotz ihrer Phobie und Gestoertheit eine solche Reise macht... Meine Lieblingsperson war Rachel (33, Schottland). Sie lebt seit 7 Jahren in Bogotá. Eine sehr witzige Person. Ihre Macke: sie kann nicht aufhoeren zu sprechen...;) Die ist wie "Duracel" (wie schreibt man denn das nun wieder?!) Die laeuft und laeuft und laeuft... Aber egal, sie hat auch wirklich witzige Stories auf Lager... Mit ihr bin ich dann noche in paar Tage alleine beim "Cabo de la Vela" geblieben, sozusagen das Ziel unserer Reise. Der Cabo befindet sich auch in La Guajira, ist jedoch auch mit oeffentlichen Verkehrsmittel erreichbar. Der Cabo de la Vela ist eigentlich auch total abgeschottet von der Aussenwelt, doch wie gesagt kommt man hier als Tourist einfach hin. Daher kam es mir fast vor wie eine Stadt (natuerlich uebertrieben), aber es gibt Restaurantes und Hospedajes und so. Aber wunderschoen! Also Alta Guajira ist definitiv eines meiner Highlights hier in Colombia!!!
Der Trip war wirklich wunderschoen. Die Landschaft ist unbeschreiblich. Unendliche Wueste mit tausenden Kakteen, Sandduenen, tropische Regenwaldberge, die schoensten einsamen und verlassenen Straende, ein unglaublicher Sternenhimmel mit abertausenden von Sternen und Sternschnuppen (es gibt dort ja keinen Strom), Einheimische Doerfchen mit Lehmhaeuschen,... Es war wirklich einfach nur herrlich.
Geschlafen haben wir bei den Wayús (so heissen die EInheimischen in diesem Gebiet) in unseren Haengematten. Zum Teil einfach in ihrem "Garten", zum Teil einsam und verlassen an einem Strand. Meistens haben sie uns auch was gekocht. Vor allem "chivo", Ziege. Naja, nicht gerade mein Lieblingsfleisch. An Weihnachten gabs dann Lobster, sehr lecker. Doch irgendwie habe ich mir eine Vergiftung eingeholt und der Hummer kam mir vorne wie hinten wieder raus. Mein Bedarf an Lobster ist daher fuer den Moment gerade gestillt...;)
Der Jeep und der Fahrer waren wirklich Gold wert. Denn die "Wege" dort sind Horror! Wir sind etliche Male im Schlamm oder im Sand stecken geblieben, mussten den Reifen wechseln, der Kuehler ging kaputt, die Batterie war am Arsch,... Und es gibt ja dann niemand weit und breit. Ich habe also viel ueber Autos und deren Ausstattung gelernt in diesen Tagen...;)
Die Wayús sind sich wirklich nicht gewohnt weisse Menschen zu sehen. Die sind zum Teil auf uns zugelaufen und haben uns von Kopf bis Fuss betatscht. Also vor allem mich, keine Ahnung wieso... Und die sprechen zum groessten Teil auch nicht spanisch sondern sprechen in ihrem eigenen Dialekt. Es war einfach sehr interessant zu sehen, wie die Leute dort leben... Unglaublich!
Unsere Reisegruppe war auch eine interesante Kombination: Da war einerseits Astrid (23 aus Norwegen). Studiert momentan in Medellín. Eine eher unspekatkulaere Person mit den haesslichsten Tatoos, die ich je an einem Maedchen gesehen habe... Dann ist da noch Nellie (28, New York). Vegatarierin (nicht gerade praktisch in so einem Land) und sie hat eine Phobie vor Bakterien oder was auch immer (noch unpraktischer in so einem Land...;)). Sie musste sich jedenfalls mehrmals taeglich Haende und Gesicht waschen, und das in einem Gebiet wo es kein fliessendes Wasser gibt...;) Sie ist wirklich so dermassen gestoert, dass sie nicht mal bei sich zu Hause auf die Toilette sitzt. Aber ja, ich fands sehr amuesant und chapeu dass sie trotz ihrer Phobie und Gestoertheit eine solche Reise macht... Meine Lieblingsperson war Rachel (33, Schottland). Sie lebt seit 7 Jahren in Bogotá. Eine sehr witzige Person. Ihre Macke: sie kann nicht aufhoeren zu sprechen...;) Die ist wie "Duracel" (wie schreibt man denn das nun wieder?!) Die laeuft und laeuft und laeuft... Aber egal, sie hat auch wirklich witzige Stories auf Lager... Mit ihr bin ich dann noche in paar Tage alleine beim "Cabo de la Vela" geblieben, sozusagen das Ziel unserer Reise. Der Cabo befindet sich auch in La Guajira, ist jedoch auch mit oeffentlichen Verkehrsmittel erreichbar. Der Cabo de la Vela ist eigentlich auch total abgeschottet von der Aussenwelt, doch wie gesagt kommt man hier als Tourist einfach hin. Daher kam es mir fast vor wie eine Stadt (natuerlich uebertrieben), aber es gibt Restaurantes und Hospedajes und so. Aber wunderschoen! Also Alta Guajira ist definitiv eines meiner Highlights hier in Colombia!!!


