Diving at Maya Bay

Trip Start Nov 30, 2009
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Trip End Dec 20, 2009


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Where I stayed
Deluxe Bungalows

Flag of Thailand  ,
Saturday, December 12, 2009

Jamiroquais Canned Heat schmeisst mich aus dem Bett. Es ist 5:45.
Jamiroquais Canned Heat schmeisst mich aus dem Bett. Es ist 5:55.
Kim schmeisst mich aus dem Bett. Es ist 6:20.

Wir sind spät. Das Tauchboot startet um 7. Schnell geduscht und die Badehose angezogen. Es ist bereits oder immernoch warm. Welch ein Gefühl, mit Badehose, Hemdchen und Flip Flops bekleidet durch den warem Inselurwald zu gehen. Ich mag dieses Einpacken im Winter nicht. Es gibt sehr schöne Wintermode, aber mein liebstes Kleidungsstück ist immernoch die Haut und die Sonne die es sie wärmt. Wenn es das ganze Jahr so warm draussen ist, braucht man verdammt wenig. Auch die Häußer in denen die Thais leben sind eher simpel. Ich habe nur ca. 4kg Klamotten dabei. Wenn es so warm ist kommt man auch besser aus dem Bett in die Dusche. Ich muss an den Kölner Winter denken. Für Morgenmuffel wie mich können die Temperaturschwankungen zwischen Bett und Badezimmer morgens zu erheblichen "Störungen im Betriebsablauf" (Hallo Bahnfahrer) führen. Allgemein ist in Nord und Mitteleuropa vieles so eingepackt und zubetoniert. Es wird halt kühl. Wenn man keine Unterkunft findet, hat man ein Problem. In Thailand pennt man einfach im Zelt oder auf einen der Beachmatten. Das klingt banal, ist aber, wenn man genauer drüber nachdenkt eine Existenzgrundlage, um die man sich nicht fürchten muss.

Wir fahren mit in unserem knallroten Boot raus aufs Meer. Die Sonne knallt. Ella, eine 23 Jahre junge Engländerin ist unser Dive Instructor. Wir haben einen Auffrischungskurs gebucht, damit wir uns wieder an das Unterwasserleben gewöhnen und nicht mit leerem Tank ins Wasser springen. Es gibt ein Briefing nach dem anderen.  Wir fahren raus nach Maja Beach, dem Drehort von "The Beach".  Der Wellengang ist heftig, Ein schlechter Tag um mit dem Tauchen anzufangen. Auf einmal bricht Hektik aus. "Get ready ... move move." AUf dem Unterdeck springen Divemaster, Tauchschüler und Bootshelfer im Kreis, Flossen, Masken, Flaschen alles Chaos. Das Boot ist noch durch die Wellen am brechen, wir versuchen uns fertig zu machen. Mit einer Hand halten wir uns an einer Eisenstange an der Decke fest, mit der anderen wird versucht die Ausrüstung anzulegen. Wofür war noch mal diese Schnalle? Erst Bleigurt oder erst West? Das Boot stopp, steht aber alles andere als still. Die Wellen kippen das Boot hin und her. Während sich an meiner Seite Wasser und Himmel abwechseln merke ich, dass ich nicht wirklich seefit bin. Ein mulmiges Gefühl im Bauch möchte dem Kapitän sagen: "Fahr weiter, egal wohin ... aber fahr.".
Ein Signalhorn ertönt, alle springen wie von der Tarantel gestochen ins Wasser. Was ein Stress und das mitten im Paradies. Kim: "Its like military here."

Ella hat ihren Bleigurt beim reinspringen verloren. Sie ist hektisch, wir verstehen nicht viel von dem was sie sagt. die Wellen trennen uns immer wieder. Sie schwimmt zum Boot, ich bin erleichtert, denn wir können in Ruhe unseren Buddycheck machen. Der Tauchgang ist eher ein Training, also unspektakulär. Auch wenn ein Mantarochen vorbeigeschwommen wäre, wir wären mit Maskenausblasen und Sauerstofftauschen beschäftigt gewesen.

Es gibt Sandwich auf Deck. Wir brutzeln in der Sonne. Ein Speedboot nach dem anderen brettert Touries nach Maya Beach. Gegen 14 Uhr sind um die 13 Boote vor Ort. Die meisten liegen direkt am Strand, damit die Fake Rolex am Arm nicht nass wird.  Effektiv sind vom Strand ca. 20 Meter übrig, für Fotos. Ansonsten sieht Maya Beach aus wie ein Speedboot-Parkplatz.

Der 2. Tauchgang ist angenehmer. Ella ist wieder auf Normalpuls, die Wellen ebenso, wir flachsen rum. Sie unterrichtet uns in Unterwassertierkunde.

Zurück an Land legen wir uns an den traumhaften Strand. Er ist voller Ballermanntouries, aber die Stimmung ist gut. Vielleicht ist es noch zu früh zum rumprollen. Vielleicht ist es nciht so schlimm wie wir vermuten. Wir liegen friedlich in der Bucht, in der das Wasser auch nach 50 Metern Richtung Meer immernoch kniehoch steht. Badewannentemperatur. Hier läßt es sich aushalten.
Abends entscheiden wir auf die Piste zu gehen.Die Atmosphäre steckt an. Ich lasse meine Cam zu Hause. Der Abend erhält den Titel:
** WORTS EVENING AWARD **
Denn ausser oberflächliches bla bla mit langweiligen Leuten, oder zumindest Leuten, die nicht auf unserer Frequenz funken, kommt nix bei rum. Die Preise sind hoch, die Musik extrem laut, die Thais unfreundlich. Wenn man direkt aus Europa kommt, kann man sich sowas antun. Wenn man andere Ecken von Thailand gesehen hat, verliert Phi Phi auf den zweiten Blick.
Wir freuen uns als wir unseren Deluxy Bungalow erreichen. Niki, unsere Hauskatze wartet schon stolz vor unserer Tür. Die Kakalaken fürchten sie.

Erkenntnis des Tages:
Die Inseln um Ko Phi Phi sind traumhaft, das wissen leider alle.
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