Grand Canyon des Pazifiks

Trip Start Jun 30, 2011
1
65
339
Trip End Jun 15, 2012


Loading Map
Map your own trip!
Map Options
Show trip route
Hide lines
shadow
Where I stayed

Flag of United States  , Hawaii
Friday, September 2, 2011

Leider hatten wir keinen direkten Flug von Big Island nach Kauai, sondern mussten in Honolulu umsteigen. Obwohl keiner der zwei Flüge länger als eine Stunde dauerte, hat sich der Hüpfer auf die neue Insel etwas hingezogen.

Unsere Unterkunft, die nur 10 Autominuten vom Flughafen entfernt an der Ostküste liegt, erreichten wir am frühen Nachmittag. Die nette Dame im Rezeptionshäuschen meinte mit beeindruckter Miene, wir hätten mit dem Apartment #127 ein goldenes Los gezogen. Das konnten wir kurz darauf nur bestätigen. Es handelt sich auf diesem Areal um Eigentumswohnungen, die nicht permanent von den Inhabern bewohnt werden. In unserem Fall gehört das Bijoux einem Paar aus Alaska, das sieben Monate pro Jahr in der Kälte und den Rest hier zum Aufwärmen verbringt. Es mangelt uns an wirklich nichts und wir können wieder mal von Dusel reden, haben wir diese tolle Bleibe abbekommen, denn die Zuteilung geschieht offenbar nach Zufallsprinzip.

Mit rund 1400 km2 Fläche ist die Insel nur einen Bruchteil so gross wie Big Island. Ein Strassennetz zieht sich mehr oder weniger entlang der Küste, wird jedoch im Norden auf eine Distanz von ca. 10 km unterbrochen. Daher ist eine Umrundung nicht möglich. Wir entschieden uns für die Westküste und sattelten unsere Pferdchen.

Der Waimea Canyon, auch Grand Canyon des Pazifiks genannt, ist natürlich bei Weitem nicht so gross, jedoch nicht minder spektakulär anzuschauen. Von mehreren Aussichtspunkten bieten sich dramatische Panoramen, die einem ein Staunen ins Gesicht zaubern. Der krönende Abschluss des im Norden endenden Highways macht der Kalalau Lookout mit einem atemberaubenden Ausblick über die Na Pali Coast. Dort ist zudem einer der regenreichsten Punkte der Erde und öfters werde die Aussicht durch einen nebligen Vorhang verdeckt. Auch da hatten wir Glück. Dem Blick auf die bizarr geformten Steilwandklippen stand nichts im Weg und wir konnten das beeindruckende Bild ungetrübt auf uns wirken lassen.   





Als wir zu Hause ankamen, war es bereits dunkel. Die Sonne verabschiedet sich bereits kurz vor Sieben. Nach dem Nachtessen dauerte es nicht mehr lange, bis uns das Rauschen der Wellen in den Schlaf getragen hat.
Slideshow Report as Spam

Use this image in your site

Copy and paste this html: