Des Teufels Backofen

Trip Start Jun 30, 2011
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Trip End Jun 15, 2012


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Flag of United States  , California
Sunday, August 14, 2011

Hatten wir uns doch erst kürzlich noch über bescheidene 13 Grad gewundert, so sollten wir auch heute wieder verblüfft werden.

Der Death Valley NP liegt in der Mojave Wüste und bietet nebst lebensfeindlichen Umständen einiges an fasettenreichen Eindrücken: goldgelbe Sanddünen, gigantische Salzebenen, farbige und bizarre Felsformationen und erfrischende Namen wie beispielsweise Devil's Hole, Devil's Golf Course, Devil's Cornfield oder Badwater Basin. Ja, dem Teufel scheint es hier zu gefallen. Die heutige Hitze entspricht vermutlich zwar erst dem Aufwärmprogramm der Hölle, ist aber für uns Weltliche schon ziemlich beeindruckend. Wenn einem bei sage und schreibe 50 Grad Celsius Lufttemperatur noch zusätzlich eine kräftige Briese ins Gesicht bläst, fühlt es sich in etwa an, als würde einem jemand den Föhn auf höchster Hitzestufe im Abstand von 30 cm vor die Nase halten.

 

Unterwegs informiert eine grosse Tafel vor einem sich anbahnenden Anstieg der Strasse, dass man für die nächsten 9 Meilen die Klimaanlage ausschalten solle, um einer Überhitzung des Motors vorzubeugen. Wir beugten lieber der Überhitzung unseres Kreislaufs vor und waren erfreut, dass unser Wagen diese herausfordernde Disziplin ohne mit der Wimper zu zucken gemeistert hat.

Aufgrund der etwas gewöhnungsbedürftigen Hitze haben wir es vorgezogen, das Todestal hauptsächlich von der angenehm temperierten Fahrerkabine aus zu besichtigen.

Die höchste je gemessene Temperatur (im Death Valley) wurde mit 56.7 °C bei unserem Motel, der Furnace Creek Ranch, aufgezeichnet. So haben wir uns dann auch über eine funktionstüchtige Klimaanlage in unserem Zimmer gefreut, denn selbst um 23 Uhr hat das Termometer immer noch stolze 45 Grad angezeigt.     


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