Grenzwärtiger Grenzübertritt
Trip Start
Jun 30, 2011
1
31
339
Trip End
Jun 15, 2012
Kaum waren wir bei unserer Camper-Vermietung angekommen, wurde der Schaden an unserem Fahrzeug unter die Lupe genommen. Kurz darauf wurde uns mitgeteilt, dass sich die Reparaturkosten auf über 2000.—Dollar belaufen werden. Wow, bei diesem unerwartet hohen Betrag entgleisten uns gleich die Gesichtszüge. Immerhin wurde die Schreckensmitteilung etwas abgeschwächt durch die anschliessende Zusatzbemerkung, dass sich unser Selbstbehalt bezüglich dem Kollateralschaden, welchen der explodierte Reifen angerichtet hat, „lediglich" auf 750 Dollar belaufe.
Aufgrund der uns unerklärlichen Ursache, welche zu dem entstandenen Schaden geführt hatte, haben wir ziemlich energisch auf Kulanz gepocht. Nach Rücksprache mit dem Stationsmanager ist uns die Vermietung so weit entgegengekommen, dass wir die bereits beim Reifenhändler bezahlten 400 Dollar sowie die Kosten für den neuen Abwasserschlauch zurückerstattet bekommen haben. Immerhin hat unser „Einsatz“ etwas finanzielle Schadensbegrenzung bewirkt.
Pünktlich um 14 Uhr ist unser Seattle-Shuttle abgerauscht. Erwartungsgemäss wurde der bevorstehende Grenzübertritt mit einem bürokratischen Intro eingeläutet - es durften wieder mal die zwei obligaten Einreisedokumente ausgefüllt werden. Und das war erst der Anfang. Beinahe geschlagene zwei Stunden hat unser Bus am Zoll Verschnaufpause einlegen dürfen. Jeder Insasse musste sich mit all seinen Habseligkeiten in ein Zollgebäude begeben und darauf einem Prozedere unterziehen, wie es vergleichsweise an US-Flughäfen üblich ist. Währenddessen wurde der Bus mit der Begleitung eines Hundes gefilzt. Einer der Mitinsassen, ein orientalisch anmutender Herr mit langem Bart, hatte ein etwa einstündiges Têt-à-têt mit einem der drei anwesenden Beamten genossen. Bei uns ging das „Verhör“ zügiger vonstatten. Trotzdem wurden wir um zwei kanadische Äpfel sowie einen Sack Mandeln erleichtert. Nun gut, wenn es der nationalen Sicherheit dient…
19:30 Uhr - endlich beim Flughafen Seattle angekommen. Dieser befindet sich 30 Autominuten südlich vom Stadtzentrum. Aufgrund eines Planungsfehlers unsererseits war unser Mietauto erst morgen abholbereit. Wir hatten daher entschieden, aus logistischen Gründen diese Nacht in einem Motel beim Flughafen zu verbringen. Aufgrund des sehr günstigen Preises hatten wir ein kleines Loch erwartet, wurden dann aber sehr positiv überrascht. Fein fein, lieber so als umgekehrt…
Aufgrund der uns unerklärlichen Ursache, welche zu dem entstandenen Schaden geführt hatte, haben wir ziemlich energisch auf Kulanz gepocht. Nach Rücksprache mit dem Stationsmanager ist uns die Vermietung so weit entgegengekommen, dass wir die bereits beim Reifenhändler bezahlten 400 Dollar sowie die Kosten für den neuen Abwasserschlauch zurückerstattet bekommen haben. Immerhin hat unser „Einsatz“ etwas finanzielle Schadensbegrenzung bewirkt.
Pünktlich um 14 Uhr ist unser Seattle-Shuttle abgerauscht. Erwartungsgemäss wurde der bevorstehende Grenzübertritt mit einem bürokratischen Intro eingeläutet - es durften wieder mal die zwei obligaten Einreisedokumente ausgefüllt werden. Und das war erst der Anfang. Beinahe geschlagene zwei Stunden hat unser Bus am Zoll Verschnaufpause einlegen dürfen. Jeder Insasse musste sich mit all seinen Habseligkeiten in ein Zollgebäude begeben und darauf einem Prozedere unterziehen, wie es vergleichsweise an US-Flughäfen üblich ist. Währenddessen wurde der Bus mit der Begleitung eines Hundes gefilzt. Einer der Mitinsassen, ein orientalisch anmutender Herr mit langem Bart, hatte ein etwa einstündiges Têt-à-têt mit einem der drei anwesenden Beamten genossen. Bei uns ging das „Verhör“ zügiger vonstatten. Trotzdem wurden wir um zwei kanadische Äpfel sowie einen Sack Mandeln erleichtert. Nun gut, wenn es der nationalen Sicherheit dient…
19:30 Uhr - endlich beim Flughafen Seattle angekommen. Dieser befindet sich 30 Autominuten südlich vom Stadtzentrum. Aufgrund eines Planungsfehlers unsererseits war unser Mietauto erst morgen abholbereit. Wir hatten daher entschieden, aus logistischen Gründen diese Nacht in einem Motel beim Flughafen zu verbringen. Aufgrund des sehr günstigen Preises hatten wir ein kleines Loch erwartet, wurden dann aber sehr positiv überrascht. Fein fein, lieber so als umgekehrt…

