Meine Ankunft in Maroochy...

Trip Start Aug 03, 2010
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Trip End Aug 03, 2011


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Flag of Australia  , Queensland,
Thursday, December 23, 2010









Ich habe heute morgen mal meine Franzoesischkenntnisse ausgegraben und den Blog von meinem Hostelmate Pierre Marie angeschaut... bin beeindruckt und gebe mir nun etwas mehr Muehe. Ich fahre im Moment mit dem Bus durch das Sunshine Coast Hinterland (nennt sich uebrigens auch im Englischen so). Wald und Wiesen so weit das Auge reicht – dafuer gibts immer mal einen Blick auf die Glasshouse Mountains, die ein bisschen wie ueberdimensionale Maulwurfshuegel auf dem Kuestenstreifen erscheinen.
Der Grund, warum ich noch im Bus sitze anstatt im Wasser zu platschen ist schlichtweg, dass Rudi, mein suedafrikanischer Chef unserer Ladenkette bald Papa wird und jetzt eine Person mehr in Nambour braucht und auch den Verkaeufer in mir wecken will, was bei den Jungs in Maroochydore wegen deren geringer Kundenanzahl ziemlich schwierig ist. Great! – statt 5 Minuten nun also 50- Minuten bis zur Arbeit. What a pain in the ass... :-)

Aber dafuer entschaedigt ja das Cotton Tree Backpackers, sobald ich wieder zurueck bin. Es ist ausser dem Working Hostel in Bundaberg das erste, in dem ich nun schon laenger als einen Monat am Stueck bleibe und damit dort auch in guter Gesellschaft bin. Neben einigen Leuten, die nur ein oder zwei Tage in Maroochydore verbringen (es ist kein grosser Punkt auf der Karte) haben sich etwa 20 Leute hier fuer laengere Zeit einquartiert, die ich an dieser Stelle einmal ganz kurz vorstellen moechte:

Am laengsten lebt hier wahrscheinlich Nelson, unser Labrador (gleichzeitig der meist-geknuddelte Bewohner). Gleich danach (4+ Monate) kommt Alli von der Isle of Man (ein 80.000 Personen Inselchen zwischen Irland und Schottland), der Australier John, ein Maler, der gleichzeitig aeltester Bewohner ist und unsere Sonntage durch sein grossartiges BBQ fuer alle Gaeste bereichert.
Nun zur “French Connection”, die durch die folgende Bewohner repraesentiert wird. Jean-Pierre, zweitaeltester Bewohner, betreibt an der franzoesischen Atlantikkueste einen Surfbrettverleih, und auch einen Blog, den ich nur empfehlen kann, nicht zuletzt wegen der spektakulaeren Surfbilder.
Aus dem selben franzoesischen Staedtchen Hossegor kommen auch (Kite)Surfer Jimmy, der schon sein zweites Jahr en Australie lebt, seine super lustige Schwester Cindy und der verrueckte Vital, Feuerwehrmann in Marseille, Lifeguard in Apprentice und “Second Dishwasher from ze Sunshine Coast (Jimmy ist ze first, of course).”
Ich beneide das Trio wenn sie morgen zum Strand gehen und ich mich auf den Weg zur Arbeit mache. Natuerlich darf ich Cindy's Cousin Matthieu, den eher ruhigeren Vertreter nicht vergessen. Er hat eine besondere Vorliebe fuer Hardcore Rock und mich am zweiten Wochenende mit Cindy und Pierre zum Amity Affliction Konzert in Maloolaba ueberredet hatte. Ich bereue es nicht, denn nachdem die Vorbands eine gute Gelegenheit fuer eines meiner bekannten Nickerchen gegeben hatten, war ich bei Amity total geflasht – Die Jungs rocken richtig! Am Sonntag gehts dann mit Matthieu zum “No Sleep til Brisbane” - Ein echtes Highlight, freue mich schon riesig darauf! Komplettiert wird la petite France durch Pierre, der fuer einen deutschen Millionaer als Hausmeister arbeitet und neben seiner iTunes Sammlung den anfangs erwaehnten Blog pflegt und last but not least natuerlich meine Zimmergenossin Eva, deren Namen ich als erstes behalten habe – Kein wunder bei dieser Eselbruecke: (My name is Eva...you know...like ze wife of Itler...) - Ok, sie war saubetrunken :P
Der Vollstaendigkeit halber aber etwas weniger detailliert erwaehne ich da noch unseren Koch Olli aus England, die Studenten Sabrina, Michael und Silke aus Deutschland und die Australier Adam und Geoff, die allesamt tolle Mitbewohner sind.

Zur Ankunft
Nachdem ich ziemlich ueberstuerzt mit meinen Freunden aus dem Working Hostel in Bundaberg nach Noosa “gefluechtet” bin verbrachten wir dort eine wunderschoene Woche mit Faulenzen am Strand und tollen Kochsessions. By the way: Noosa ist ein Ferienort fuer die High Society, so wie ich mir Miami oder Beverly Hills immer vorgestellt habe. Die Imobilienpreise tun sich auch bestimmt nicht viel. Es ist einfach ein Strandoertchen mit der gewissen Prise Flair, die durch die exklusiven Resorts und Villen erzeugt wird. Davon abgesehen ist der Strand und National Park ein absolutes Highlight. Seht euch die Fotos an...
Es tat wie gesagt sehr gut nach Bundaberg eine Pause im Dolphin Backpackers einzulegen, vor allem Daiske, der Japaner musste wieder aufgebaut wetrden, nachdem er wie viele andere auch vom Hostelmanager in Bundaberg 6 Wochen nur hingehalten wurde... aber das werde ich ein anderes Mal erzaehlen. Ich habe die Zeit mit Daiske, Joerg, Micha und Valerie sehr genossen und war - obwohl ich wochenlang allein gereist bin - ziemlich geknickt, dass sich unsere Wege auf Grund unterschedlicher Jobs und Reiseplaene nun trennen. Naja, ganz schlimm wars nun auch wieder nicht, denn die restlichen Tage in Noosa hatte ich schliesslich mit Michal und Pia aus Holland und Deutschland noch nette Gesellschaft. Fuer mich hatte sich Maroochydore als naechstes Ziel herausgestellt, da ich ein Jerstes obangebot fuer eine IT Firma an der Coast gefunden hatte, und die ersten Tage von Noosa mit dem Bus nach Maroochy gefahren bin. Es wuerde also Zeit die Stadt mal wieder zu wechseln...

Ich bin schliesslich am 12.November an einem Samstagabend in Maroochydore angekommen und wurde vom Busfahrer sogar bis vor die Hosteltuer gefahren. Sehr nett von ihm, denn ich hatte ja neben meinem Backpack auch einen Rucksack vor meinem Bauch plus zwei andere Taschen zu schleppen und haette den Weg zu Fuss niemals gefunden.
Ich komme an und Brownnie die neuseelaendische Rezeptionisten sagt erstmal “Relax, put down your stuff, can I get you a drink?” Wow – wo wird man schon so nett empfangen?
Natuerlich bekommt man als erstes immer einen Rundgang durchs Hostel, konnte Pierre und Cindy beim Crepes machen bestaunen und wurde zum Essen eingeladen. Ich denke in dem Augenblick wurde mir klar, dass ein Hostel am Strand, wo die Bewohner noch zusammen kochen und wo ein fauler Labrador vor dem von allen betueddelt wird kein so schlechter Ort sein kann. Aus diesem Grund habevich zum ersten Mal eine ganze Woche am Stueck gebucht. Die Party am gleichen Abend in Maloolobahs Friday Club solte mir Recht geben. Haette ich hier nicht Jobtechnisch einchecken muessen, ich haette Maroochydore mit all den Sportmoeglichkeiten, der Strandpromenade mit der Kulisse der Glasshouse mountains schlichtweg uebersehen. Ich bin froh, hier einen Ort gefunden zu haben, wo die Leute einfach relaxed und unkmpliziert sind – und nach einem Monat in Bundaberg – endlich kaum Deutsche – You gotta talk English, mate. Ein echtes Novum fuer ein Hostel in Queensland... ;-)
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