St. Louis

Trip Start Oct 15, 2011
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Trip End Mar 29, 2012


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Flag of Senegal  , Saint-Louis,
Wednesday, October 19, 2011

Ich bin in St. Louis. Gestern angekommen, und warte gerade (ausnahmsweise, das kommt hier ja fast nie vor...). Diesmal auf Günter und Christa. Wir sind im Institute Français, wo wir uns für den Französischkurs angemeldet haben. Das ist super, weil der findet nur zwei Monate, dafür aber zweimal pro Woche statt. Genau wie ichs mir gewünscht habe. Auch die anderen Kurse, die auf der Uni, hab ich mir schon ausgesucht. Ich möchte zwei Übersetzungskurse, einen Französisch-Deutsch und einen Deutsch-Französisch, machen und zwei Kurse Histoire de l´Afrique. Bis jetzt find ich auch meinen Stundenplan super, zufälligerweise und zwar wirklich zufälligerweise habe ich nämlich nur donnerstags und freitags Uni, dann kommt noch der Französisch-Kurs dazu und Wolof. Ich hoffe sehr, dass ich den Montag (vielleicht auch den Dienstag ;-)) freihalten kann, ein verlängertes Wochenende könnte für etwaige Wochenendtouren schon ganz praktisch sein, aber mal sehen, wie sich das entwickelt...
Auf der Uni und was Kurse und Campus anbelangt läuft jedenfalls weiterhin alles rund. Ich habe gestern mein Zimmer bezogen und fühle mich wohl. Es ist ganz lieb klein, aber es hat eigentlich drei Räume (wenn es auch abgesehen von der Eingangstür türlos ist). Im Eingangsbereich steht ein Kasten, ein riesiger Kasten, dann gibts rechts ein kleines Bad mit Waschbecken und Dusche; WCs sind am Gang und anschließend einen Raum mit Bett und Schreibtischchen mit Stuhl. Es ist, obwohl noch total kahl, schon ziemlich gemütlich, ein paar Poster noch oder Bilder (Gerda, deine Idee war echt super!) und ich fühle mich daheim... Die wichtigste Investition habe ich aber schon getätigt. Seit gestern bin ich nämlich stolze Besitzerin eines Ventilators – und der war bitter notwendig! Bei den knappen 40 Grad und heute noch zusätzlichem superheißem Wind aus der Sahara... Da kommen selbst die hartgesottensten Sonnenanbeter ins Schwitzen, ich aber sterbe täglich tausend Tode! Naja, noch einen knappen Monat und wir haben perfekte Temperaturen um die 25 Grad :-)
So zufrieden ich aber mit diesen Entwicklungen Uni und Kurse und Campus betreffend bin, so unzufrieden bin ich mit der Internetsituation. Seit drei Tagen versuche ich an Internet am Laptop oder einen funktionierenden Computer mit Internet zu kommen, damit ich endlich mal die alten Einträge hochladen kann. Aber wies aussieht, ist das die für mich bestimmte Challenge. Daran wird sich mein Erfolg messen: schaffe ich es, meinen Blog auch einmal zu füllen, oder wirds bei meinem Kommentar heute bleiben? Noch bin ich eindeutig auf der Verliererseite. Das mobile Orange-Internet lässt sich bei mir nicht installieren und bei Christa, wo´s läuft, ist´s so langsam, dass ich gestern zwei Stunden vergeblich versucht habe, mich auch nur einzuloggen. Auf Fatous Computer (das ist Magattes (der Koordinator und damit für uns Zuständige Prof in St. Louis) Frau, die sich, solang er noch in Klagenfurt ist, um uns kümmmert) konnte ich in einer Stunde auch nur meine Mails checken und auf der Uni kam ich nicht ins Netz. Magattes Computer, der immerhin schnelles Internet hat, wollte meine Datei am Stick nicht öffnen und als wir am Nachmittag dann in den Orange-Shop wollten, um den Stick doch noch zu installieren, hatte ich mein Zeug vergessen. Neues Licht am Ende des Tunnels sah ich, als Nabou von einem Internet-Cafe mit PCs und W-Lan am Campus erzählte und mir auch gleich versprach mit mir am Abend dahinzugehen. Dann aber ließ der Schicksalsgott einfach das Licht ausgehen. Nabou hatte Angst („Es gibt unter den Studenten auch Diebe!“) und die Internet-für-Denise-Aktion wurde um weitere 12 Stunden verschoben. Aber ich bleibe dran – auf ein neues morgen am Vormittag...
Ich denke ich werde jetzt noch ein wenig lesen, und zwar in meinem Reiseführer. In zwei Wochen gibts nämlich schon die ersten Ferien (Tabaski, das Lammfest) und da wollen Christa und ich was unternehmen. Cool wäre entweder eine Tour den Senegal-Fluss entlang oder runter nach Cap Skirring und dann die Küste, mit einem Abstecher in Gambias Hinterland, hoch Richtung Dakar. Das wär überhaupt der Hammer, der Strand in Dakar, den wir gleich am Tag nach meiner Ankunft unsicher gemacht haben und der wohl nicht zu den schönsten gehört, lässt auf viel Gutes hoffen. Aber was auch immer es wird, ich denke, wir werden ein paar coole Tage haben und freu mich schon auf eine erste Erkundungstour...
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Comments

mara on

hey :)
boaah, dass klingt ja alles voll spannend! hoff mal, dass du jetzt nicht ständig probleme mit dem internet hast!
die bilder schaun alle voll schön aus, i beneid di :) bei uns is es zur zeit kalt und i bin verkühlt,, also will i keine negativen sätze über die hitze in afrika hören :)
freu mi schon auf die nächsten einträge :)

vermiss dich, bussis mara

Anja on

freut mich dass es dir doch noch gelungen ist deine einträge ins internet zu stellen, ich hab schon ziemlich schwer auf neuigkeiten gewartet.... :)
klingt wirlkich alles sehr aufregend, mein neid is definitiv geweckt!

bis bald und bussl in den senegal :)

Lisa-Marie on

hallo kusinchen,
die verkehrssitutation kommt mir sehr bekannt vor :) sonst klingt alles echt super und ich bekomm selbst voll sehnsucht...
hoffe es geht dir gut (aber so wie deine einträge klingen nehm ich das mal an)

bin schon gespannt auf deine weiteren afrika-erfahrungen!
bussis

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