San Pedro de Atacama

Trip Start Mar 03, 2011
1
14
59
Trip End Dec 16, 2011


Loading Map
Map your own trip!
Map Options
Show trip route
Hide lines
shadow
Where I stayed
Casa del Sol Naciente

Flag of Chile  ,
Thursday, May 12, 2011

Mit dem Nachtbus ging es durch die Wueste nach San Pedro de Atacama. Eine kleine Oase inmitten der Wueste, umgeben von Vulkanen und bizarren Landschaften.
Die Fahrt nach San Pedro und der Sonnenaufgang waren faszinierend! Wie farbenpraechtig doch die Wueste sein kann. Allerdings ist diese Wueste nicht wie die Sahara in Afrika, sondern sie besteht aus Felsformationen, staubigen Landschaften, teilweise Sand, teilweise Steppe und aus ausgetrockneten Salzseen.

Im Bus habe ich zwei Canadierinne wiedergetroffen, mit denen wir einen Abend in La Serena verbracht haben. Zusammen sind wir dann zu dem wundervollen, billigen Hostel - Casa del Sol Naciente (House of the rising sun) gegfahren und haben dort andere Freunde aus La Serena und Valparaiso wiedergetroffen (Daan, Dan und Angelo).

Zusammen mit noch weitern tollen Menschen (Roberto, Mijanou, Amelie und Louis) sind wir erstmal zum nahegelegenen Mirador galaufen, haben die Ruinen besichtigt und sind zum Mirador (Aussichtspunkt)hinaufgestiegen.
Es bot sich ein spektakulaerer Ausblick. Schroffe, fremdartige Felsformationen zur einen Seite, zur anderen Seite Sandduenen und zur anderen Seite Vulkane. So viel abwechslungsreiche Landschaft an einem Ort der Welt. Es war bezaubernd schoen und wir verbrachten den Tag am hoechsten Punkt (ca.2500 Meter) mit Gitarrespielen und jonglieren.
Abends haben wir feuchtfrohlich, um ein Feuer, unser Wiedersehen gefeiert. Es gab auch typische chilenische Live-Musik vom Besitzer des Hauses.

Am naechsten Tag haben wir, wie die Kinder, in der staubigenm Strasse vor dem Hostal gespielt, Musik gemacht und jongliert. Es war wie in einem Film in Mexiko. Anschliessend bin ich mit mit einigen Freunden (Kirsa, Olivia, Alex, Daan, Dan und Roberto) Sandboarden gegangen.
Es war das erste Mal in meinem Leben, dass ich auf einem Snowboard stand und gesandboarded bin. Es war fantastisch und nicht wirklich schwer. Allerdings hatte es der Aufstieg in sich. Es war anstrengender die Sandduehne hinaufzusteigen, als die 10-20 Sekunden hinunterzubrausen.
Ich glaube ich werde auf jeden Fall irgendwann mal Snowboarding versuchen!

Zum Sonnenuntergang ging es anschliessend in das Tal - Valle de la luna. Es ist im wahrsten Sinne eine Mondlandschaft und sieht so bizarr aus, dass es schwer ist diese fremdartige Landschaft in Worte zu fassen. Der Sonnenuntergang war einzigartig!

 Am Abend war zufaellig eine argentinische Band in unserm Hostel. Sie waren auf der Durchreise und haben uns ein spektakulaeres Livekonzert mit typische Suedamerikanischer Musik geliefert. Auch ich habe ein wenig was vorgespielt!

Am naechsten Morgen haben wir eine Tour zu den verschiedenen Lagunen unternommen. Es war mit Abstand die beste Tour, die ich bisher gemacht habe. Los ging es, mit dem Eigentuemer des Hostals, zu glassklaren, dunkelblauen Lagunen inmitten eines weissen Salzsees. Dort sind wir erstmal im eiskalten Wasser schwimmen gegangen oder besser herumgepaddelt, da das Wasser so viel Salz enthielt, dass es unmoeglich war unterzugehen. Ich konnte sogar im Wasser stehen. Es war ein unglaubliches Gefuehl. Bisher kannte ich es nur aus Geschichten ueber das tote Meer.

Weiter ging es zu den Ojos de Salar, den Augen der Salzwueste. Zwei gruene Lagunen, rund wie die Augen inmitten der Wueste. Dort sind wir alle gemeinsam ins eiskalte, aber suesse Wasser gesprungen und haben uns etwas vom Salz gereinigt.

Anschliessend kamen wir zu einem Salzsee, der von einer kleinen Schicht Wasser bedeckt war. Der riesige See war wie ein Spiegel und  die Volkane und der Himmel spiegelten sich in seiner Oberflaeche!
Hier war es moeglich, buchstaeblich uebers Wasser zu gehen. Es sah wirklich so aus, als wuerde man auf dem Wasser gehen. Es war unbeschreiblich schoen! Wir haben eineige tolle Fotos geschossen!

Zum Abschluss ging es zu einer Lagune, die umgeben war von einer Salzverkrusteten, bizarren, Erdoberflaeche. So weit das Auge reichte, war diese unwirkliche Landschaft zu sehen. In der Lagune selber leben Flamingos und wir konnten dort den Sonnenuntergang bewundern. Im Gegensatz zu den anderen Tourveranstalltern, konnten wir dort so lange verweilen, bis keine anderen Touristen mehr vor Ort waren und die Flamingos angeflogen kamen. Diese Bilder sind so unwirklich schoen, dass es schwer ist sie in Worte zu fassen.

Abends gab es eine Clandestino,- eine illegale Party ausserhalb der Stadt. Bevor wir auf die Party gingen haben wir uns im Hostal mit etwa 40 personen warmgetanzt und einige Menschen haben etwas vorgespiel und vorgefuehrt. Auch ich habe eine Jongliershow gemacht und Musik von Manu Chau zum besten gegeben. Es war ein wundervoller Abend, mit etwas zu viel Alkohol :-)

Als letzte Tour bin ich dann mit Tommy, Kirsa, Olivia und Alex, morgens um 4 Uhr zu den angeblich hoechsten Gesiren der Welt aufgebrochen. Sie liegen auf etwa 4350 Metern Hohe, was bis jetzt meinen neuen Hoehenrekord darstellt.
Dampfende, sprudelnde Gesire, Thermen in denene wir bei einer Wassertemperatur von etwa 30 Grad geschwommen sind, bei einer Aussentemperatur von -12 Grad, waren fantastische neue Erfahrungen auf meiner Reise und in meinem Leben. Auch haben wir dort einen aktiven Vulkan besichtigt und ich habe zum ersten mal in meinem Leben Lamafleich gegessen. Sehr lecker!
Natuerlich leben hier auch Lamas und wir konnten einige in freier Wildbahn bewundern.

Nach 5 erlebnisreichen Tagen, den bisher schoensten meiner Reise geht es wieder zuruck nach Argentinien. Aber diesmal in den Norden!


Slideshow Report as Spam

Post your own travel photos for friends and family More Pictures

Use this image in your site

Copy and paste this html: