Raubueberfall waerend der Busfahrt!

Trip Start Mar 03, 2011
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Trip End Dec 16, 2011


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Flag of Brazil  , State of Parana,
Tuesday, March 29, 2011

Nach Rio de Janeiro mit seinen zwei Seiten der Medallie,  habe ich was sehr spannendes und beaengstigendes zu berichten... aber keine Angst mir geht es gut. Ich bin  am Leben und geniesse jeden Augblick mehr und mehr!

Etwa gegen 3 Uhr nachts im Bus von Rio nach Iguazu, wachte ich auf, als ploetzlich die Fahrerkabiene aufging und mehreer bewaffnete junge Maenner mit Masken den Bus enterten und den Fahrer zwangen in ein abgelegenes Maisfeld zu fahren, weg von der Hauptstrasse. Mit meinen sehr begrenzten portugisisch Kentnissen verstand ich erst nicht was sie wollten und promt hatte ich eine Shotgun am Kopf. Dann verstand ich, dass ich die Haende hochnehmen musste.Auch mussten wir alle Fenster zumachen und das Licht ausschalten. Dann ging es etwa 10 Minuten in eine unbekannte Richtung und letzten Ende wurden wir im Maisfeld ausgeraubt.Erstaunlicherweise hatte ich in diesen Moment keine wirkliche Angst sondern nur eine unbekannte Anspannung. Ich uberlegte fieberhaft, was fuer ein Portmonaie ich Ihnen den ueberreichen werde, wenn sie mich dazu zwingen. Einerseits hatte ich die Auswahl mit meinem Passport und der normalen maestro - Bankkarte oder das Portmonaie mit meiner kopie des Passports und meiner Kreditkarte.Beides waere fatal gewesen und haette einen unglaublichen Aufwand bedeutet, dies Dinge wieder zu beschaffen.

 Als sie uns dann aufforderten die Wertsachn zu geben uebergab ich Ihnen lediglich mein Fake-Portomonaie und mein Handy.Dies bedeutete ein unheimlich grosses Rsiko, doch zum Glueck waren sie damit zufrieden, erkannten nicht, dass es sich um ein Fake Portmonaie handelte und durchsuchten mich nicht weiter. So verlohr ich 4 Reais und eine abgelaufene Bakarte von meiner Mutter!
 
Im Nachhinein bin ich mir sicher, dass sie mich nicht als deutschen Touristen erkannten. Viele Mensche hier denken ich sei Argentinier und da wir nahe der Grenze waren haette das auch gut zutreffen koennen. Auch war ich der einzige Tourist mit nur 13 anderen Brasilianern in dem Bus. 

Ich hatte ein unglaubliches Glueck! So fanden sie nicht meinen Rucksack, der in einem anderen Part des Busses war, wo das Licht nicht funktionierte und sie fanden auch nicht meine Gitarre mit einem der beiden Portmonaies in der Gitarrentasche. Im Nachhinein erfuhr ich, dass sie den falschen Bus ausgeraubt hatten. Sie wollten einen vollbesetzten Bus mit Touristen ausrauben, die ahnungslos zu den Wasserfaellen fahren. Mala Suerte, pero buena Suerte!!!
 
Nachdem die ganze Aktion vorbei war und sie verschwunden waren, riefen wir die Polizei und versuchten vergeblich aus dem nassen Maisfeld herauszufahren. Dies gelang nicht auch nicht mit 2 Trekkern und so mussten wir nach einigen Stunden doch den Bus wehseln. Wir alle waren bis dahin verdreckt und total uebermuedet. Dannach ging es zur Polizeistation mit Protokollen und Lokalfernsehn. Zum ersten Mal war ich also im brasilianischen Fernsehen zu sehen! Die ganze Aktion dauert insgesmmt fast 6 Stunden. Danach fuhren wir weiter in Richtung der Wasserfaelle, bekamen ein Mittagsmenue gratis und erreichten Foz do Iguazu ohne weitere Zwischenfaelle. 

Durch dieses Erlebnis ist mir nochmal bewusst geworden, dass das Leben jederzeit zu Ende sein kann und man die Momente, welche man geschenkt bekommt, sehr geniessen sollte! Lebe den Moment, als koennte er dein letzter sein, jedoch nicht im egoistischen Sinne. Sterben gehoert mit zum Leben und ich kann den Tod akzeptieren, wenn ich mein Leben vorher zufrieden und ausgefuellt gelebt habe. Aber bis dahin hoffe ich, dass ich noch viele schoene Erlebnisse haben werde. 

Nach diesen Ereignissen konnte ich die unglaubliche Kraft der Natur in vollen Zuegen geniessen und bin mir sicher, in meiner Reise, noch viele Naturwunder bestaunen zu koennen.

Macht euch also keine Sorgen um mich, mir geht es gut!
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Comments

Carl Pohler on

Wow(!) mein lieber Beni, das war ein Erlebnis das sich hoffentlich nicht
wiederholt! Zu den Wasserfälllen: Gester war ein Artikel im Solinger Tageblatt, dass es ein Unglück dort gab mit Toten auf der argentinischen Seite. Die Schlauchbootfahrten hinter den Wasserfallvorhang sind vorläufig behördlich untersagt!
Lieber Beni, aus Solingen alles Gute, viele glückliche Erlebnisse wünsche ich Dir.
Carl

Jan Frieling on

Hi Bene,

wow, wie gut, dass dir nichts passiert ist. Bist ja echt cool geblieben, dass du denen dein Fake-Portomonaie gegeben hast. Lass es dir gut gehen und verarbeite den Schock in Ruhe.

Lieben Gruß
Jan

FRank on

meine Güte...krasser Film!!
Pass auf Dich auf!

Gruß
Frank

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