Insulaner
Trip Start
Oct 06, 2006
1
3
46
Trip End
Jul 15, 2007
Die Frage, ob der Monsun schon vorbei sei, wird vom diensthabenden Regenchef der Insel Phu Quoc bei unserer Ankunft per Vietnam Airlines mit Nachdruck beantwortet: Offensichtlich hat er da oben irgendwo Batterien von Wasserhaehnen montiert, welche er mit Hingabe und erstaunlicher Ausdauer bedient. Das ganze ist aber doch von Nutzen - so koennen wir unseren Feuerstuhl auch im U-Bootmodus testen und dabei noch laessige Bilder schiessen wenn wir die Wassermassen vom Ausmass des Egelseelis vor unserer Absteige wie Moses himself durchpfluegen. Und da - ist das nicht der erste, wohl todbringende Mueckenstich??!! Sofort Chemie verspruehen! Schliesslich braucht jede Reisegruppe einen Hyopchonder... :)
Schon der naechste Morgen weckt uns in unserem Beach-Bungalow aber mit Sonnenschein und laedt zu einer Inselerkundung ein - Kapitaenleutnant Haldemann steuert den Nobelhobel sicher in den entlegenen Sueden der Insel, waehrend konkurrierende Touris reihenweise dreckverschmiert und leicht blutend im Strassengraben landen (Schweiz 1, England 0). In einem Kraemerladen kaufen wir fuer den Gruppen-Hypochonder eine XL-Packung extrastarke Anti-Insekten-Rauchbomben (Einkauf geht so, wenn man kein vietnamesisch kann: Auf ein Blatt Papier eine solche Rauchbombe zeichnen und dazu in Pantomime ein sterbendes Grossinsekt simulieren) sowie fuer den Gruppen-Schussel ein Ersatz fuer die zu Hause vergessene Zahnpasta. Entloehnt wird die offroad-Fahrt (naja, eigentlich hats ja eine Strasse, aber die ist etwa im Zustand eines Praerieabschnitts nach einer tuechtigen Stampede) mit dem Erreichen des White Beaches im Osten der Insel - menschenleer und ohne den Muell, der sich am Weststrand stapelt. Kroenender Abschluss des Tages ist das knappe Umgehen eines Glaesleins des Digestifs vom Chef der Strandbeiz - in den selbstbeschrifteten Kuebeln mit Schnaps tummeln sich neben schon bekannten Schlangen in diversen Groessen auch ein ausgewachsenes Huhn samt Federn sowie Viecher, die man sonst im Daelhoelzli gegen Bares besichtigen kann...
Schon der naechste Morgen weckt uns in unserem Beach-Bungalow aber mit Sonnenschein und laedt zu einer Inselerkundung ein - Kapitaenleutnant Haldemann steuert den Nobelhobel sicher in den entlegenen Sueden der Insel, waehrend konkurrierende Touris reihenweise dreckverschmiert und leicht blutend im Strassengraben landen (Schweiz 1, England 0). In einem Kraemerladen kaufen wir fuer den Gruppen-Hypochonder eine XL-Packung extrastarke Anti-Insekten-Rauchbomben (Einkauf geht so, wenn man kein vietnamesisch kann: Auf ein Blatt Papier eine solche Rauchbombe zeichnen und dazu in Pantomime ein sterbendes Grossinsekt simulieren) sowie fuer den Gruppen-Schussel ein Ersatz fuer die zu Hause vergessene Zahnpasta. Entloehnt wird die offroad-Fahrt (naja, eigentlich hats ja eine Strasse, aber die ist etwa im Zustand eines Praerieabschnitts nach einer tuechtigen Stampede) mit dem Erreichen des White Beaches im Osten der Insel - menschenleer und ohne den Muell, der sich am Weststrand stapelt. Kroenender Abschluss des Tages ist das knappe Umgehen eines Glaesleins des Digestifs vom Chef der Strandbeiz - in den selbstbeschrifteten Kuebeln mit Schnaps tummeln sich neben schon bekannten Schlangen in diversen Groessen auch ein ausgewachsenes Huhn samt Federn sowie Viecher, die man sonst im Daelhoelzli gegen Bares besichtigen kann...



Comments
BierBart
Hallo Jungs!
Das seit Ihr ja schon weit gekommen... Sehr gut!
Was mich wunder nimmt: Finden die Vietnamesen den 'Bierbart Trick' lustig?
Ich habe das gestern hier in einer fröhlichen Gruppe, im Ausgang in Sao Paulo ausprobiert und irgendwie hats gar niemand komisch gefunden aussert ich...! Es wurde nur mit Kopfschütteln erwiedert.
Komisch manchmal diese Brasilianer.
Testet das doch bitte mal für mich. Vielleicht wäre es auch interessant, wenn Ihr auf der ganzen Reise so eine Art Studie machen würdet. Bro - Du könntest diese dann bei der Rückkehr als Doktor-Arbeit abgeben.
Herzliche Grüsse
BRO