Schlussetappe
Trip Start
Sep 26, 2008
1
66
71
Trip End
Jul 22, 2009
Heute war mein letzter Tag im Fauzi. Wieder einmal unfassbar, wie die Zeit vergeht! Heute vor genau sechs Wochen bin ich hier angekommen und hab von da an die vielleicht beste Zeit meiner Reise gehabt, auf jeden Fall den besten Job. Zum Abschluss habe ich es auch noch geschafft, den ersten Tag des Jesus Trails zu wandern, jener Wanderroute, die einen innerhalb von vier Tagen von Nazaret bis ans Nordufer des See Genezareths fuehrt und das Aushaengeschild des Fauzis ist. Dabei wurden Chris und ich von unserer Jesus-Trail-Volontaerin Linda gefuehrt und haben dabei den vielleicht kuehlsten Tag des Monats erwischt: schoen wolkig und zu keinem Zeitpunkt mehr als 26 Grad. Klasse! Zur Zeit schmelzen wir nur so um die Mittagszeit, 35 Grad und mehr... Wie ich dabei in den naechsten zweieinhalb Wochen noch was Konstruktives anstellen soll, ist mir ziemlich schleierhaft, ebenso, wie schnell ich nach sechs Wochen angenehmer Sesshaftigkeit wieder zum Rucksackreisen finden werde.
Abgesehen vom Jesus Trail waren die letzten Tage vollkommen normal. Was aber jetzt einsetzt, ist das Ende der "alten Garde" hier im Fauzi, denn nachdem Thomas uns letzten Montag verlassen hat, sind ab morgen auch ich und am Freitag Annika und Sarah weg. Vor zwei Tagen erreichte uns Suedkoreanerin Sue und heute Deutsch-Franzoesin Carry, beide mit gutem Ersteindruck. Ebenso seit heute haben wir vier Volontaere aus den USA, Daenemark und Tschechien fuer zwei Wochen zu Gast, die ein bisschen Arbeit in der Kommune verrichten sollen. Das ist aber einer dieser nutzlosen und unbedeutenden Volontaer-Dienste, fuer die man auch noch hoellisch viel zahlen muss und dafuer jeden einzelnen Tag genau durchgeplant kriegt. Erst die letzten beiden Tage ueber waren sie auf einer Orientierung in Tel Aviv, bei der man ihnen erklaert hat, wie es in Nazaret so laeuft. Als ob man dafuer eine Orientierung braucht!! Alles Abzocke, aber die Jungs und Maedels machen den Eindruck, als ob das eh Mammi und Pappi bezahlen und Geld keine Rolle spielt... Wem's gefaellt.
Der Plan fuer die Schlussetappe lautet also wie folgt: praktisch die ganze naechste Woche ueber Jerusalem, fuer die Stadt nehm ich mir einfach Zeit; dann ab Sonntag ab ins Westjordanland und hier und da ein paar Orte begaffen, auf jeden Fall Ramallah und Jericho, wenn es die Situation zulaesst auch Hebron; und dann zum feierlichen Abschluss noch ein paar Tage Sonne, Strand und Party in Tel Aviv.
Der 22. Juli ist nicht mehr fern...
Finale Gruesse aus Nazaret,
Brisko
Abgesehen vom Jesus Trail waren die letzten Tage vollkommen normal. Was aber jetzt einsetzt, ist das Ende der "alten Garde" hier im Fauzi, denn nachdem Thomas uns letzten Montag verlassen hat, sind ab morgen auch ich und am Freitag Annika und Sarah weg. Vor zwei Tagen erreichte uns Suedkoreanerin Sue und heute Deutsch-Franzoesin Carry, beide mit gutem Ersteindruck. Ebenso seit heute haben wir vier Volontaere aus den USA, Daenemark und Tschechien fuer zwei Wochen zu Gast, die ein bisschen Arbeit in der Kommune verrichten sollen. Das ist aber einer dieser nutzlosen und unbedeutenden Volontaer-Dienste, fuer die man auch noch hoellisch viel zahlen muss und dafuer jeden einzelnen Tag genau durchgeplant kriegt. Erst die letzten beiden Tage ueber waren sie auf einer Orientierung in Tel Aviv, bei der man ihnen erklaert hat, wie es in Nazaret so laeuft. Als ob man dafuer eine Orientierung braucht!! Alles Abzocke, aber die Jungs und Maedels machen den Eindruck, als ob das eh Mammi und Pappi bezahlen und Geld keine Rolle spielt... Wem's gefaellt.
Der Plan fuer die Schlussetappe lautet also wie folgt: praktisch die ganze naechste Woche ueber Jerusalem, fuer die Stadt nehm ich mir einfach Zeit; dann ab Sonntag ab ins Westjordanland und hier und da ein paar Orte begaffen, auf jeden Fall Ramallah und Jericho, wenn es die Situation zulaesst auch Hebron; und dann zum feierlichen Abschluss noch ein paar Tage Sonne, Strand und Party in Tel Aviv.
Der 22. Juli ist nicht mehr fern...
Finale Gruesse aus Nazaret,
Brisko



