Vom Regen in die Wolken

Trip Start May 25, 2013
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Trip End Jun 15, 2013

Flag of United States  , Oregon
Tuesday, May 28, 2013

Heute morgen kurz nach 7:00 setzten wir unsere Reise in Richtung Süden fort.
Unser erstes Ziel war der Mount St. Helens, der zweite aktive Vulkan, den wir besuchen wollten.
Das mit dem ersten war ja nix ...
Unterwegs gab´s ein leckeres Frühstück in Kelley´s Kountry Kafe irgendwo im großen Nichts des Bundesstaates Washington. Ein Restaurant, nicht größer als eine Doppelgarage, nicht gerade auf dem neuesten Stand (vermutlich waren wir die ersten Touris, die sich da rein verirrt haben), aber super sauber und ein Frühstück mit Hashed Browns vom Allerfeinsten.

So gestärkt nahmen wir den Mount St. Helens in Angriff. Dieser Vulkan brach das letzte Mal vor ziemlich genau 33 Jahren aus und verwüstete die Umgebung im Umkreis von ...zig Meilen.
Bei der Explosion wurde ein Teil des Gipfels abgesprengt, seitdem kann man aus Richtung Nordwesten in den Krater schauen - theoretisch zumindest.

Unterwegs fing es -welch´ Überraschung- an zu regnen. Nach dem Halt an diversen Viewpoints erreichten wir das Johnson Ridge, von dem aus man angeblich in den Krater schauen kann. Fehlanzeige! Dicke Wolken verdeckten den Blick komplett. Nachdem sich das auch nach 20 Minuten nicht geändert hatte und wir schon ziemlich durchnässt und durchfroren waren, traten wir mies gelaunt die Rückfahrt an. Sollte es auch mit dem zweiten Vulkan nichts werden?
Doch dann in Höhe des Castle Viewpoints, den wir auf dem Hinweg bereits besucht hatten, und an dem uns ein Ranger versichert hatte "Ja, da ist tatsächlich ein Berg!", rissen die Wolken plötzlich auf und gaben den Blick frei - der Tag war gerettet!

Reichlich 100km später erreichten wir Portland. Nachdem wir im Hotel (Motel 6, Room #201) eingecheckt hatten, machten wir uns zu Fuß auf den Weg nach Downtown.
Leider hält die Stadt nicht unbedingt, was die Reiseführer versprechen. Zwar gibt es eine (für US-amerikanische Verhältnisse) vergleichsweise deutlich ausgeprägte Innenstadt rund um den Pioneer Place, aber es waren ziemlich viele Bettler und Obdachlose auf den Straßen, wir fühlten uns nicht wirklich wohl.
Immerhin gibt es den "kleinsten Park der Welt" (Mill Ends Park, siehe auch Guiness-Buch), eine Verkehrsinsel mit gerade mal 60cm Durchmesser. Wie schon gesagt - die spinnen, die Amis!

Zu guter Letzt kehrten wir noch bei Denny´s ein und ließen es uns so richtig gutgehen.

Strecke per Pkw: 367km   
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Comments

Steffen on

Hey ihr 2,

vielen Dank für die tolle Berichterstattung! Wg des Dauerregens macht euch keine Sorgen - Passau steht unter Wasser, in Thüringen drohen die Deiche zu brechen...
LG ooch von der Amely

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