Tee Tag

Trip Start May 17, 2012
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25
Trip End Jul 25, 2012


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Flag of China  , Guangxi Zhuangzu Zizhiqu,
Wednesday, May 23, 2012

Ich sang Chinesische Lieder über Lächeln wie Honig, bestieg den Pferdekopfberg und trank die lokale Spezialität.

Einmal mehr lasen wir in der allmorgendlichen chinesisch Stunde einen Dialog, den ich nicht verstand. Ich kämpfte mich durch ein Geflecht aus Wörtern, die nichts bedeuten aber notwendig sind, und solchen, die man nicht ins Englische übersetzen kann. Die darauf folgende Stunde in der Jane versuchte mir zwei typisch chinesische Lieder beizubringen, heiterte mich nicht wirklich auf. Versucht mal ein Lied zu singen, dessen Melodie ihr nicht kennt und dessen Text ihr nicht versteht, wenn ein ganzes Haus zuhört. Als Jane mir den Text erklärte wurde es auch nicht besser. Tatsächlich handelt das eine berühmte Lied ganze sieben Minuten lang von dem tollen Geruch der Jasminblume, während das andere Dein Lächeln süss wie Honig beschreibt. So etwas kann man unmöglich ernst nehmen.

Am Nachmittag fuhr uns Mister Mong nach Hongyan. Hongyan wurde von der Regierung fast komplett restauriert und vermarktet als ein typisch kommunistisches Dorf, was die chinesischen Touristen anzieht. Ich habe keine Ahnung, warum sie genau dieses Dorf ausgesucht haben, es gibt hier nicht mehr zu sehen als in Fengyan. Wir bestiegen einen der Karstberge, was sich mehr als gelohnt hat. Die Leute nennen den Berg matoushen, den Pferdekopfberg. Ein Guetzli für den, der mir den Pferdekopf zeigen kann. Von dort oben hatte man eine unglaubliche Aussicht. Ich hätte stundenlang dort sitzen und das Grün der Natur geniessen können. Nach einer kurzen Fahrt mit einem Möchtegern-Bambusboot und einem Powernap holte uns Mister Mong zum Glück wieder ab. Das Dorf ist wirklich stinklangweilig.

Nachdem Abendessen besuchten wir eine Familie im Dorf um die lokale Spezialität zu kosten. Sie nennen das hier youcha - Öl Tee. Jane, Paoula und vor allem Tim erzählen mir seit Tagen, wie grusig bitter der Tee ist. Immerhin kam Paoula mit um mich zu unterstützen, während Tim sich erfolgreich drückte. Während wir auf die Hausbesitzerin warteten, besuchten wir die kleine Klinik im Dorf. Sie hat jeweils abends kurz offen und ist nicht viel mehr als eine Apotheke, aber immerhin. Abgesehen von den Kakerlaken und den undefinierbaren fliegenden Riesendingern war sie auch erstaunlich sauber.
Kaum haben wir auf Babystühlen Platz genommen um den Tee zu probieren, stand auch das halbe Dorf im Haus, um zuzugucken wie die laowais Tee trinken. Das Zubereiten des Tees dauert etwa eine halbe Stunde, sie machen das hier jeden Morgen. Im Tee drin hat es einen Haufen Öl, Ingwer, Knoblauch, Teeblätter und Salt. Schwer zu beschreiben wie es schmeckt. Irgendwie süss, bitter und salzig gleichzeitig. Sehr gewöhnungsbedürftig. Immerhin, ich trank etwa 2 Tassen. Dazu gab es Eier und frittierte Blumen als Snack. Die frittieren wirklich alles die Chinesen.

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