Der Weg nach Norden - "Regen"- Wald

Trip Start Dec 13, 2012
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Trip End Jan 30, 2013


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Flag of Australia  , Queensland,
Monday, January 7, 2013

Montag ging es dann von der YHA Cairns los in den Regenwald.
Nach einem englischem (und sehr reichlichem Frühstück) ging es los Richtung Norden.
Die Strecke an sich war nur 116 km lang, aber wir nahmen uns den ganzen Tag dafür Zeit.
Um die Mittagszeit machten wir einen Stopp in Port Douglas, einer etwas verschlafenen Küstenstadt (es war direkt schwierig ein Restaurant für Lunch zu finden).
Der Strand dort hatte als erster den wir sahen die "Stinger"-Warnungen und Essig zur Hand (für die gefährlichen Quallenstiche).
Zuerst tranken wir etwas in einem Restaurant, das angeblich auch Insekten auf der Speisekarte hat (wir waren ja bereit auch mal Bush Tucker zu probieren, das hatten wir noch nicht). Die Toilette dort wartete mit einem Aquarium auf der kompletten Höhe des Raumes auf (mit "Dori" und anderen Fischen darin) aber leider hatten sie kein Lunch und wir zogen nach einer Weile weiter).
Wir fanden eine Art Pub-Lokal und assen dort.
Auf dem Rückweg zum Auto waren wir nochmal auf der Suche nach einem WC und beschlossen kurz etwas in dem Restaurant zu trinken, vor dem wir geparkt hatten.
Da wir aber zu unseren Getränken auch einen riesigen Krug Wasser bekamen (das es in fast jedem Restaurant hier gratis gibt) beschlossen wir noch eine Weile zu bleiben und die Aussicht aufs Meer zu geniessen (Baden war ja eher unratsam wegen der Stinger) und ein wenig zu lesen.
Weiter ging der Weg dann auf einer Welt-Erbe Strasse (eine sehr schöne Küstenstrasse) in Serpentinen Bergauf- und ab (von wegen Australien ist so flach, hier sah es plötzlich aus wie Indien oder Bali und so langsam kamen auch Teeplantagen)...
Und mit der Strasse durch die Wälder begann auch der Regen (daher wohl der Name Regenwald), der stärker und schwächer wurde aber selten mehr ganz aufhörte.
Nach einer gefühlten Ewigkeit kamen wir zu Daintree-River also dem Fluss der durch eine Seil-Fähre den Nationalpark Daintree von der Aussenwelt trennt.
Es waren kaum Autos mit uns auf der Fähre und die Überfahrt dauerte nur wenige Minuten.
Wir folgten brav der Handy-Navigation (bisher hatte das immer gut geklappt), da wir nur wenig Anhaltspunkte (nur eine Adresse, keinen Plan) unserer Unterkunft hatten.
Wir fuhren und fuhren und fuhren und wunderten, dass wir nichts finden konnten (auch auf der Karte des Nationalparks schienen alle Hotels bis auf unserem vermerkt zu sein).
Ziemlich im Norden hielten wir also an einer Tankstelle an und fragten den jungen Angestellten ob er das Hotel kenne. Er meinte, ja er glaube das sei weiter im Norden, ein anderer Kunde des Tankstellenshops meinte Süden (und auch ich glaubte eher an Süden, wenn man den Hausnummern glauben konnte (wir waren inzwischen bei 2900 angekommen, unsere Nummer war 1473).
Also entschieden wir uns für Süden und fuhren los.
Kurz darauf hielt Julian an, da er einen Cassowary erspäht hatte (die seltenen, ca. 1,80m grossen Vögel, die vor allem hier in der Gegend leben und auf die man beim Fahren aufpassen soll). Wir versuchten ihn zu fotografieren ohne aus dem Auto zu gehen (da er an jedem Fuss eine 12cm tödliche, messerscharfe Kralle hat, wollten wir ihn lieber nicht reizen). Leider konnte man ihn so dann nicht wirklich auf dem Bild erkennen :-(
Nach der Weiterfahrt fanden das Hotel endlich etwas versteckt.
Die Inhaberin Judy werkelte gerade im Garten und erklärte uns den Nationalpark beim Einchecken (sie kennzeichnete alle Gratis-Aktivitäten grün, die kostenpflichtigen orange, sehr praktisch) und leider auch, dass das Restaurant im Moment geschlossen sei, aber wo es etwas zu essen gäbe.
Wichtig in Daintree wäre es aber zwischen 18-19.30 Uhr Essen bestellt zu haben, da es nur in dieser Zeit Essen gäbe, da alles früher schliessen würde...
Nach dem Auspacken fuhren wir zu einer ihrer Empfehlungen (auch dort wurden wir von einem Regenschauer überrascht, aber auf der Veranda war man geschützt und konnte in Ruhe zuschauen) und dann vorsichtig wieder heim, um keine Kröten, Cassowaries oder anderes Getier zu überfahren.
Das Zimmer hatte natürlich keine Klimaanlage, sondern nur Ventilatoren und es war etwas schwierig bei den Temperaturen einzuschlafen.
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