"music city" oder Tod durch Country

Trip Start May 19, 2009
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Trip End Aug 16, 2009


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Flag of United States  , Tennessee
Sunday, June 28, 2009

Also erstmal vorweg - ich liebe Johnny Cash nach wie vor, obwohl das einem hier verdammt schwer gemacht wird. Es ist ja schoen, wenn Johnny ausnahmsweise mal groesser als Jesus ist, aber ueberall immer dasselbe Antlitz, auf jeder Kaffetasse in jedem Souvenirshop, aus jedem Lautsprecher diesselben Lieder...immerhin ist J.C. ja zu Recht ein Held, auf den man stolz sein kann. Es gibt ja ein ganzes Universum von Countrystars, die man aussserlandes (zum Glueck) nicht kennt und deren Musik leider ebenso omnipraesent ist. Ich war kurz davor, im staubigen Strassengraben an einer Ueberdosis cheesy country qualvoll zu verenden. Hab mich dann in einen thrift store gerettet, wo die Zeit in den sechzigern stehen geblieben ist und die Beatles meine Ohren heilten. 
Natuerlich gibt's abseits vom Glitter auch alternative Musik und in dem Hostel waren haufenweise Jungs mit Gitarre, die auf ihren Durchbruch warteten. Ganz nett zum Teil, aber grundsaetzlich nerven Leute, die sich selbst fuer das naechste grosse Ding halten, ziemlich. Da sind mir die entspannten mountainmen in North Carolina doch lieber. Hab trotzdem noch ein paar tolle lokale Bands gesehen, wie bisher ueberall. Das muss mal gesagt sein, hier gibt es UEBERALL gute live Musik, wenn man sie sucht. Und gutes Essen auch.
Und jajaja, ich konnt' mich nicht zurueckhalten und hab mir noch ein zweites paar Cowboyboots zugelegt, aber immerhin kriegt man sie hierzulande mit einem Roeckchen und einem Laecheln noch zum halben Preis. Schoen, wenn die Welt an gewissen Flecken noch in Ordnung ist. Die guten Boots haben danach zwar fast einen Ehekrach bei einem lesbischen Paerchen ausgeloest, aber das ist eine andere Geschichte...
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