Cenote Ik Kil, Chichen Itza, Cancun

Trip Start Apr 16, 2013
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Trip End Ongoing


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Where I stayed

Flag of Mexico  , Yucatan Peninsula,
Thursday, January 23, 2014

Die Halbinsel Yucatan ist durchlöchert wie ein Schweizer Käse. Zumindest was den Erdboden betrifft. Damit sind die Cenoten - ein altes Maya-Wort - gemeint, runde Kalksteinlöcher, die mit Süsswasser gefüllt sind und meist unterirdische Höhlen haben. Die Cenotes in Mexiko gehören vermutlich zu einem der größten unterirdischen Höhlensystemen weltweit, bisher sind nur 1.055 Kilometer erforscht, aber man schätzt, dass der „Fluss der Maya“ die gesamte Halbinsel untertunnelt. Für Taucher sind diese unterirdischen Höhlensysteme ein besonderer Reiz und sie geben auch Aufschluss über die Kultur der Maya. Denn immer wieder finden sich in dieser Unterwelt Hinweise auf die Hochkultur, wie zum Beispiel Menschenknochen. Die Jungfrauen der Maya wurden schon mal bei lebendigem Leib geopfert, was heißt, sie fielen nicht zufällig in die Brunnen der Maya. Die Cenoten waren den Maya heilig, sie benutzten das Trinkwasser als kostbare Quellen, nahmen aber niemals ein Bad in ihren heiligen Brunnen und sie opferten hier ihre kostbarsten Schätze, die Jungfrauen, weil sie so rein waren wie das glasklare blaue Wasser in den Quelltöpfen. Sie glaubten, dass die Quellen die Tür zur Unterwelt öffnen.

Ca. 3 Kilometer von Chichén Itzá entfernt, liegt die Cenote Ik Kil, umgeben von einem wunderschönen Park und Hotel. Ein riesiger Parkplatz verspricht reges Treiben. Bei unserer Ankunft waren aber nur ein paar Busse da. Als wir wieder gehen wollten, began die Invasion. Hier waren dann auch zum ersten Mal wieder unsere russischen Freunde zu vernehmen.



































































































































Ein paar als wilde Mayakrieger verkleidete Indianer führten hier ihre Show auf. Es war nicht ganz einfach, sie alleine aufs Bild zu bekommen, weil Hinz und Kunz mit ihnen possieren wollten.





Die Gekkos sind hier ganz schön groß. Sie sonnen sich gern am Fuss der Bäume.




Chichén Itzá ist eine der bedeutendsten Ruinenstätten auf der mexikanischen Halbinsel Yucatán. Sie gehört der späten Maya-Kultur an und liegt etwa 120 Kilometer östlich von Mérida im Bundesstaat Yucatan.

Mit einer offiziellen Fläche von 1547 Hektar ist Chichén Itzá einer der ausgedehntesten Fundorte in Yucatán, unter denen die große Stufenpyramide heraussticht. Das Zentrum wird von zahlreichen monumentalen Repräsentationsbauten mit religiös-politischem Hintergrund eingenommen, darum herum befinden sich die Wohnkomplexe der Oberschicht.



Zwischen dem 8. und dem 11. Jahrhundert muss diese Stadt eine überregional bedeutende Rolle gespielt haben. Wie diese genau aussah, konnte bisher jedoch nicht geklärt werden. Einzigartig ist, wie in Chichén Itzá verschiedene Architekturstile nebeneinander auftreten. Neben Bauten in einem modifizierten Puuc-Stil gibt es Bauformen, die toltekische Züge aufweisen. Dies hat man früher oft auf einen direkten Einfluss von Auswanderern aus Zentralmexiko beziehungsweise von Eroberern aus Tula zurückgeführt. Heute geht man eher von diffusionistischen Modellen aus und nimmt eine weitgehende Gleichzeitigkeit verschiedener Stilformen in den Monumentalbauten an.

Durch die touristische Entwicklung von Yucatán ist Chichén Itzá zu jener archäologischen Stätte geworden, die in Mexiko nach Teotihuacán am meisten Besucher anzieht. Von der UNESCO wurde Chichén Itzá 1988 zum Weltkulturerbe erklärt.

Hier befindet man sich nun wirklich in der Hochburg des Tourismus. Tausende Busse entladen hunderttausende Menschen. Es geht hier zu wie auf einem Kirchenbasar oder wie auf dem Markt von Slubice.




























































































































































Hier geht es zu wie auf einem Kirchenbasar oder wie auf dem Markt von Slubice.



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