Back to where it all began...

Trip Start May 01, 2012
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Trip End May 28, 2012


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Where I stayed
What I did
Roy's Café, Amboy
Kelso Museum
Kelso Sand Dunes

Flag of United States  , Nevada
Thursday, May 24, 2012

Ich denke, so muss der Titel des heutigen Tages lauten. Nachdem wir am frühen Morgen und nach einer, für Bea etwas beängstigenden Nacht umgeben von Dunkelheit und Stille friedsam am Jumbo Rocks Campground im Joshua Tree Nationalpark aufwachten, brach die letzte große Etappe mit unserer alten Mühle an. Ich gebe zu, die Nacht war schon verdammt ruhig, dunkel und einsam - unser Campsite war direkt am Eingang zum Campground und die nächsten Nachbarn somit etwas weiter entfernt. Es war fast, als hätte sich niemand getraut in dieser Nacht ein Lagerfeuer zu machen oder länger wach zu bleiben. Gegen 21:00 Uhr war es stockfinster und Totenstille breitete sich aus. Aber egal, wir leben noch, niemand ist uns mit bösen Absichten zu nahe gekommen :-)

Die Reise geht nun also langsam zuende... die heutigen knapp zweihundert Meilen sollten uns zurück nach Las Vegas führen, dem Ort an dem vor satten 20 Tagen die Tour mit dem Wohnmobil begann. Wir verließen den Joshua Tree Nationalpark nur schweren Herzens über den Oasis Entrance nahe dem Ort "29 Palms" und fuhren in Richtung Amboy. Die Gegend dort wurde zunehmend verlassener und trostloser. Links und rechts neben der Straße fanden sich hin und wieder verlassene, teilweise verfallene Wohngebäude und Überreste von Fahrzeugen, etc. Manchmal fragte ich mich wirklich, welche Leben sich in diesen Überbleibseln abspielten und was mit den ehemaligen Bewohnern geschehen ist...

In Amboy gab es eigentlich nicht wirklich viel zu sehen, ein kurzer Zwischenstopp um ein Foto von Roy's Café zu machen, nichts weiter. Das Café diente dem animierten Kinofilm "Cars" als Vorlage. Viel toller war jedoch, dass wir uns nun wieder auf der Route 66 befanden. Kurz nach Amboy, auf Höhe der Abzweigung in Richtung Kelso, waren die Seitenstreifen durch und durch mit Verewigungen vorbeikommender Reisender bedeckt. Wir ließen es uns natürlich nicht nehmen und legten auch unsere beiden Namen mit kleinen Steinchen an den Straßenrand. Weiter ging es nach Kelso, dort besuchten wir flott das Kelso Museum - ein gut erhaltenes und gepflegtes Gebäude welches früher dazu diente, die vorbeifahrenden Dampflocks mit Wasser zu betanken. Quasi in der Nähe erblickten wir noch die Kelso Sand Dunes, die zweitgrößte Sanddüne Kaliforniens, bevor wir weiterfuhren. Der Rest der Strecke war dann weniger interessant - lediglich die Tatsache, dass wir mitten durch die Mojave Wüste und vorbei an riesigen Salzabbaugebieten fuhren, machte die Sache dann doch noch abwechslungsreich.

Man glaubt es kaum aber bereits von weitem kann man die Grenze zu Nevada gut erkennen. Aber nicht, weil sich dort eine Mauer oder ein großer Stacheldrahtzaun befindet, sondern weil direkt hinter der Staatsgrenze die ersten Hotels und Casinos auftauchen. Wir sind also wieder im Spielerparadies angekommen. Wenige Meilen später fuhren wir dann auch endlich über die Ortsgrenze von Las Vegas, wo sich auch der heutige Campingplatz befindet. Ausgestattet mit einer durchaus anständigen Poollandschaft, 18-Loch Minigolfplatz der sich über das komplette Areal zieht und noch einigem anderen Kram, ist dies wohl der luxuriöseste unter den bisher angefahrenen Campingplätzen. Aber wir hatten von Las Vegas auch nichts anderes erwartet... und so verbrachten wir den Nachmittag bei strahlendem Sonnenschein am und im Pool, genehmigten uns nun - es ist mittlerweile 20:00 Uhr - noch ein Subway Sandwich sowie ein paar Bier und lassen den letzten Tag als "Camper" stilvoll ausklingen.

Morgen geben wir die Klapperkiste endlich ab! Wir sind froh und erleichtert zugleich, das Teil hat uns satte 5000 Kilometer ohne größere Probleme durch das Land gefahren aber uns auch manchmal etwas Nerven gekostet. Das Geklapper und Geratter, die nicht funktionierenden Hauptfeatures eines Wohnmobils (Herd und Dusche) sowie die stets aufspringenden Schubläden und die herunterfallenden Kühlschrankfächer... das alles ist nun quasi Geschichte. Aber wie gesagt, wir sind auch dankbar darüber, dass dennoch alles recht gut geklappt hat - danke Wohnmobil mit dem Kennzeichen CA-5UKK55. Nachdem wir den RV morgen in Henderson abgegeben haben, geht es die letzten beiden Nächte ins Hotel Luxor, wo wir unser restliches Geld (satte 23,74 Dollar :-) ) auf den Kopf hauen werden. Die Hotelrechnung müsste dann bitte jemand anderes begleichen - wir weisen an dieser Stelle nochmals auf den "Donate Button" oben rechts hin, also tut euch keinen Zwang an und spendet zahlreich... hahaha...

Bis bald in der Heimat!


Bea & Martin


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Comments

mamarianne on

Endlich wieder Nachricht von Euch - ich altes Kümmernis sah Euch schon von den Indianern am Marterpfahl gefesselt. Ich hoffe angesichts des Fotos vom "Scientology Testcenter" daß Ihr da mal nicht reingegangen und nicht Mitglieder dieser unheimlichen Gesellschaft geworden seid! Die Fotos sind wie immer erste Sahne, vor allem unsere überaus attraktive, fotogene und immer grinsende Bea!!! Deine Berichte, Martin, "saugut" geschrieben, echt. Die werden mir direkt fehlen, wenn Ihr wieder daheim seid. Könntest Du vielleicht weiterhin täglich Deinen Tagesablauf (meist aus Weyarn) dokomentieren? Bestimmt spannend...........
So, nun schneidet die letzten Tage vom Maßband Eures Traumurlaubes ganz langsam ab, denn nun ist es bald vorbei! Aber es ist schön zu lesen,daß Ihr Euch doch a bissl auf daheim freut - auf Alles, was Heimat ausmacht: Familie, Freunde, Essen und alles halt.
Nochwas ganz Wichtiges: Soll ich Euch was einkaufen für daheim ???
Und wünscht Ihr Euch was Besonderes zu Essen für Montag???
Bis bald mum

Alfred on

Wow, was für eine Reise!
VIEL gesehen, erlebt und gefahren! Ihr wolltet es so haben.
Jetzt vervielfacht ihr eure 23 USD noch am Spieltisch und lasst es euch die letzten Tage noch gut gehen.
Vielleicht habt ihr dann mal eine Stunde für mich um eure Erfahrungen weiter zu geben.
Gute Heimreise....

sxjo on

Möchte, wie schon Tom und Bettina, jetzt auch noch die Chance nutzen um an den großen Gewinn zu kommen. Habe eben 10€ "donated". Gewinn teilen wir uns. Also enttäuscht mich nicht. Freue mich, wenn ihr wieder zuhause seit.

beaundmartin
beaundmartin on

Huhu,

Ja gerne! Vielleicht ein bisschen Obst (Banane und Apfel), Naturjoghurt, bisschen Brot oder Semmel und was für oben drauf! Das wär suuuper.
Und ja, bitte irgendwelche guten Nudeln von dir und grünen Salat. Darauf freuen Martin und ich uns schon seit Tagen ;-)))

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