B wie Bea, Bea wie Burgerfiziert...

Trip Start May 01, 2012
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18
29
Trip End May 28, 2012


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Where I stayed
Wawona Campground

Flag of United States  , California
Tuesday, May 15, 2012

...ja, nach den Burgern in Dengadillo's Snow Cap Seligman und Peggy Sue's 50s Diner nahe Barstow ist es um die Bea geschehen - sie ist dem Burgerwahn verfallen! Jedoch gibt sie sich nicht mit einem schnöden McDonalds oder Burgerking Fraß hin, nein! Neben dem Geschmack des eigentlichen Gerichts muss natürlich auch das Ambiente passen! Na ob wir da noch mal die entsprechenden Lokalitäten auftreiben können in den nächsten Tagen?

Also heute war das definitiv nicht möglich! Wir starteten um 7:00 Uhr morgens vom KOA Campground Barstow aus in Richtung Nordwesten mit dem Ziel Yosemite Nationalpark, Heimat der Mammutbäume und des berühmt berüchtigten El Capitan, den die Huaba Buam vor einigen Jahren in Rekordzeit bezwangen. Die circa 6-stündige Fahrt über Interstates, Highways und kurvenreiche Straßenabschnitte, über Hügel und durch Täler verlief ohne Probleme - unser in die Jahre gekommenes Fahrzeug meistert alle Strapazen bislang mehr als erfolgreich! Hut ab! Brave Kiste!

Alles in allem gibt es leider diesmal aber nicht sehr viel zu erzählen - nach der Einfahrt in den Yosemite Nationalpark begutachteten wir entlang des Mariposa Grove Trails noch die sogenannten Sequoia's, diese unfassbar dicken und unvorstellbar monströsen, rötlichen Bäume... die größten Lebewesen auf diesem Planeten. Am Fallen Monarch staunten wir nicht schlecht, als die Wurzel des umgefallenen Giganten ein vielfaches von Bea's Körpergröße überstieg und beim Versuch, die Mammutbäume sinnvoll zu fotografieren scheiterten wir in den Augen eines Profifotografen wohl vollkommen. Aber kein Wunder, die Bäume sind sowas von ungeeignet für eine normale Fotolinse... aber überwältigend! Wenn man vor einem solchen Teil steht, dann kommt man sich wirklich klein und unwichtig vor! Erstaunt waren wir auch über das viele verbrannte Holz, das - wie wir gelesen haben - durch absichtlich gelegte Waldbrände zustande kam. Als die Bäume vor vielen vielen Jahren entdeckt wurden, wollte man sie vor natürlichen Waldbränden schützen. Dadurch konnte sich am Waldboden viel anderes Gestrüpp ansiedeln und wachsen, sodass die Sprößlinge der Mammutbäume - die viel Sonne brauchen - keine Chance mehr hatten, sich zu entwickeln. Daher unternimmt man jährlich nun mehrere künstliche Waldbrände unter Aufsicht, bis sich der "Normalzustand" des Waldes wiederhergestellt hat... erstaunlich, wieviel Arbeit sowas machen kann.

Nach dem Trail sind wir dann nur noch bis zum Wawona Campground gekommen, die Fahrerei war dann doch recht anstrengend und bis zum Yosemite Valley wären es noch einige viele Meilen gewesen, die man auch wieder hätte zurückfahren müssen. Am Campground wies uns die freundliche Rangerin in die Regeln des Yosemite Nationalparks ein - an jeder Campsite gibt es sogenannte Foot Locker, stählerne Eisenschränke in die man ALLES an Lebensmitteln, Hygieneartikeln wie Zahnpasta oder Sonnencreme, Getränke, etc. einschließen muss. Tag und Nacht, auch wenn man nicht weit davon entfernt ist. Grund sind diese Schwarzbären, deren Geruchssinn um ein vielfaches stärker ausgeprägt ist, als bei Bluthunden und die vorallem unfassbar neugierig sind. Ja, man kann sich vorstellen, dass man da dann nachts nur ungern auf die Campingplatz-Toilette wandert. Könnte ja theoretisch plötzlich Meister Petz vor einem stehen. Unschön!

Morgen wollen wir dann noch Yosemite Valley ansehen, leider haben wir nicht so viel Zeit da es ja noch nach San Francisco weitergehen soll. Schade!

Beste Grüße,


Bea & Martin
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