Alte Steine und Kinderzeichnungen
Trip Start
Oct 07, 2010
1
41
45
Trip End
Mar 07, 2011
Hallo - ola!
Kaum in Casma aus dem Bus gestiegen, werden wir hoeflich von einem Polizisten begruesst. Das uebliche Ritual: De donde son/woher seid ihr? De Austria. Ah, Australia. No de A u s t r i a, es un vecino de Alemania/ Nachbarn von Deutschland... es en Europa. Ah Austria... Nazis..si! Mich wuerde ja brennend interessieren, in welcher Art hier "unsere" Geschichte erzaehlt wird, aber fuer so eine Unterhaltung reicht mein "solo un poco espaņol" nicht und eventuell auch meine Nerven. Er meinte dann noch, dass es da drueben (zeigt an das Ortsende) nicht so sicher sei und wir uns mehr im Ortszentrum ein Zimmer nehmen sollen, was wir sowieso getan haetten. Trotzdem freuen wir uns immer wieder ueber solch wohlgemeinte Ratschlaege, die wir schon oefter beim Reisen erlebt haben. Irgendwie haben wir das Gefuehl, die Einheimischen freuen sich auch ueber den Tourismus- besser gesagt den daraus entstehenden Einnahmen und sind liebevoll um ein besseres Image bemueht. Dieser, lt. "Reise- Know- How" haessliche Ort gefaellt uns sehr gut. Von hier aus besuchen wir Sechin: eine Tempelanlage (ca. 3000 Jahre alt) mit gut erhaltenen Zeichnungen im Felsen von diversen brutalen Schlachten, die auf uns gar nicht brutal wirken. Falls ich es noch nicht erwaehnt habe liegen alle diese Staetten in der Wueste und es ist sehr heissssss.
Ach ja, abgesehen der beruehmten Ausgrabungen erlangt auch Mani in dem schoenen Peru immer mehr an Beruehmtheit. Sind wir es mittlerweile schon gewoehnt, dass ihn viele Menschen anstarren und sich extra noch umdrehen, um ihn laenger von oben bis unten zu taxieren, fragte ihn dieses Mal ein Bub sogar um ein Foto und was sein "secreto de la altura" sei.
Tagsdarauf wollen wir uns noch eine beruehmte Geoglyphe in der Umgebung anschauen. Wieder einmal suchen wir uns ein Taxi und erklaeren unser Fahrziel. Ja, ja alles klar und wir fahren los. Irgendwo mitten in der Wueste bleibt er dann stehen und wir erkennen, dass er gar nicht so genau weiss, wo wir eigentlich hin wollen. Natuerlich wird der Preis teurer, weil was wir wollen ist ja viel entfernter:)) Ja, ja sagen wir da schon recht locker, in dem Wissen gezahlt wird eh erst am Ende der Rueckfahrt und da werden wir dann schon sehen. Max. fuenf Minuten spaeter sind wir dann da?! Irgendwo in der sogenannten "Pampa Colorado" bleiben wir am Strassenrand stehen. Der Begriff Pampa hat fuer mich erst hier und jetzt an echter, tiefer Bedeutung gewonnen. So schauen wir uns Steine, Sand und Huegeln an und suchen verzweifelt nach einer Geoglyphe. Dass wir das Ganze nur von Bildern kennen erschwert die Suche etwas. Unser Fahrer begleitet uns gespannt. Als wir dann einen Huegel stiegen konnten wir ploetzlich wirklich eine Zeichnung im Sand wahrnehmen. Endlich konnte ich meine so langersehnte Geoglyphe bewundern, als Mani trocken meinte: "Na die ist aber nicht echt. Schau dir doch bitte das Strichmaxerl an, das haben Kinder gezeichntet". Ziemlich enttaeuscht starre ich auf die 40m lange Ritzzeichnung im Wuestenboden, die ca. 600 v. Chr. gemacht wurde. Jetzt haben wir schon Nasca, dort gibt es die meisten und groessten Geoglyphen , die man aber man nur per Flugzeug richtig sehen kann ausgelassen und nun soll diese Ersatzgeoglyphe ein Fake sein? Zum Glueck hatten wir zuvor im Museum ein Foto von ihr gemacht und als wir uns dieses ansahen erkannten wir dass sie echt echt war. Strichmaxerln sind anscheinend schon seit 1000enden von Jahren ein beliebtes Motiv!!! Auch unser Taxifahrer freute sich ueber "seine" neue Entdeckung, was wir nicht bloed, bei der folgenden Preisverhandlung benutzten:)
Abgesehen von den kulturellen Eindruecken, hatten wir hier auch eine neue kulinarische Erfahrung: CREMOLADA- crashed ice aus frischen Fruechten, eine Supersache mit der man(i) sich bis zu einer Stunde, mit Loeffel und Strohhalm beschaeftigen kann. Eine einfache Sache, die Mani viel Freude und Genuss bereitet.
asi es peru- hasta luego
besos
maronika
Kaum in Casma aus dem Bus gestiegen, werden wir hoeflich von einem Polizisten begruesst. Das uebliche Ritual: De donde son/woher seid ihr? De Austria. Ah, Australia. No de A u s t r i a, es un vecino de Alemania/ Nachbarn von Deutschland... es en Europa. Ah Austria... Nazis..si! Mich wuerde ja brennend interessieren, in welcher Art hier "unsere" Geschichte erzaehlt wird, aber fuer so eine Unterhaltung reicht mein "solo un poco espaņol" nicht und eventuell auch meine Nerven. Er meinte dann noch, dass es da drueben (zeigt an das Ortsende) nicht so sicher sei und wir uns mehr im Ortszentrum ein Zimmer nehmen sollen, was wir sowieso getan haetten. Trotzdem freuen wir uns immer wieder ueber solch wohlgemeinte Ratschlaege, die wir schon oefter beim Reisen erlebt haben. Irgendwie haben wir das Gefuehl, die Einheimischen freuen sich auch ueber den Tourismus- besser gesagt den daraus entstehenden Einnahmen und sind liebevoll um ein besseres Image bemueht. Dieser, lt. "Reise- Know- How" haessliche Ort gefaellt uns sehr gut. Von hier aus besuchen wir Sechin: eine Tempelanlage (ca. 3000 Jahre alt) mit gut erhaltenen Zeichnungen im Felsen von diversen brutalen Schlachten, die auf uns gar nicht brutal wirken. Falls ich es noch nicht erwaehnt habe liegen alle diese Staetten in der Wueste und es ist sehr heissssss.
Ach ja, abgesehen der beruehmten Ausgrabungen erlangt auch Mani in dem schoenen Peru immer mehr an Beruehmtheit. Sind wir es mittlerweile schon gewoehnt, dass ihn viele Menschen anstarren und sich extra noch umdrehen, um ihn laenger von oben bis unten zu taxieren, fragte ihn dieses Mal ein Bub sogar um ein Foto und was sein "secreto de la altura" sei.
Tagsdarauf wollen wir uns noch eine beruehmte Geoglyphe in der Umgebung anschauen. Wieder einmal suchen wir uns ein Taxi und erklaeren unser Fahrziel. Ja, ja alles klar und wir fahren los. Irgendwo mitten in der Wueste bleibt er dann stehen und wir erkennen, dass er gar nicht so genau weiss, wo wir eigentlich hin wollen. Natuerlich wird der Preis teurer, weil was wir wollen ist ja viel entfernter:)) Ja, ja sagen wir da schon recht locker, in dem Wissen gezahlt wird eh erst am Ende der Rueckfahrt und da werden wir dann schon sehen. Max. fuenf Minuten spaeter sind wir dann da?! Irgendwo in der sogenannten "Pampa Colorado" bleiben wir am Strassenrand stehen. Der Begriff Pampa hat fuer mich erst hier und jetzt an echter, tiefer Bedeutung gewonnen. So schauen wir uns Steine, Sand und Huegeln an und suchen verzweifelt nach einer Geoglyphe. Dass wir das Ganze nur von Bildern kennen erschwert die Suche etwas. Unser Fahrer begleitet uns gespannt. Als wir dann einen Huegel stiegen konnten wir ploetzlich wirklich eine Zeichnung im Sand wahrnehmen. Endlich konnte ich meine so langersehnte Geoglyphe bewundern, als Mani trocken meinte: "Na die ist aber nicht echt. Schau dir doch bitte das Strichmaxerl an, das haben Kinder gezeichntet". Ziemlich enttaeuscht starre ich auf die 40m lange Ritzzeichnung im Wuestenboden, die ca. 600 v. Chr. gemacht wurde. Jetzt haben wir schon Nasca, dort gibt es die meisten und groessten Geoglyphen , die man aber man nur per Flugzeug richtig sehen kann ausgelassen und nun soll diese Ersatzgeoglyphe ein Fake sein? Zum Glueck hatten wir zuvor im Museum ein Foto von ihr gemacht und als wir uns dieses ansahen erkannten wir dass sie echt echt war. Strichmaxerln sind anscheinend schon seit 1000enden von Jahren ein beliebtes Motiv!!! Auch unser Taxifahrer freute sich ueber "seine" neue Entdeckung, was wir nicht bloed, bei der folgenden Preisverhandlung benutzten:)
Abgesehen von den kulturellen Eindruecken, hatten wir hier auch eine neue kulinarische Erfahrung: CREMOLADA- crashed ice aus frischen Fruechten, eine Supersache mit der man(i) sich bis zu einer Stunde, mit Loeffel und Strohhalm beschaeftigen kann. Eine einfache Sache, die Mani viel Freude und Genuss bereitet.
asi es peru- hasta luego
besos
maronika




Comments
Vielleicht können wir im Sommer versuchen, selber CREMOLADA herzustellen?!?