Angkor Wat, Bamboo Train und Killing Fields

Trip Start Sep 10, 2012
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Trip End Sep 10, 2013


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Flag of Cambodia  ,
Thursday, January 17, 2013

Hello daheim und überall sonst auf der Welt!

Wir schreiben den 17. Jänner 2013 an dem wir unser wunderbares Inselparadies auf Koh Mak (Thailand) verlassen und mit einem Minibus in Richtung thailändisch-kambodschanischer Grenze (PoiPet) unterwegs sind. Über den Grenzübergang bei PoiPet haben wir schon einiges in Reiseführern bzw. im Internet in Bezug auf Trickbetrügerein und diverse Reiseagenturen gelesen und sind schon gespannt was auf uns zukommt. 
Dort ist von Scheinbotschaften, falschen Polizisten, Schmiergeld und weiteren Gaunereien die Rede.



Aber alles der Reihe nach ;-)

Als wir uns dem Grenzübergang nähern bleibt der Busfahrer plötzlich in einer Art Restaurant stehen. Ein Thai öffnet die Tür des Minibus und sagt uns, dass wir ihm unsere Reisepässe geben sollen, er kümmert sich um das Visum für Kambodscha. Wir steigen erst einmal aus dem Bus aus und fragen wo denn der Grenzübergang ist und warum wir hier halten? Der Busfahrer spricht kein Englisch und verschwindet mit dem Bus samt unseren Rucksäcken. Der Visa-Typ sagt uns, dass er den Bus parkt und in 20 Minuten nachdem wir das Visa haben, zurückkommt. Unsere Reisepässe haben wir ihm natürlich nicht gegeben, deshalb fragt er abermals danach. Ich frage ihn, was es kostet und da meint er 30 Euro hier und auf der Grenze 25 Euro. Die Vorteile wenn wir es hier machen sind, dass wir schneller an der Grenze durchkommen, uns nicht in einer langen Schlange anstellen müssen und wir sicher den Anschlussbus nach Siem Reap erwischen. Wenn wir zu lange brauchen, kann es sein, dass wir den Bus nicht mehr erwischen und wir irgendwo auf der Grenze übernachten müssen ... Mit diesen und weiteren Lügengeschichten versucht er uns zu überreden das Geld herauszugeben ... aber wir machen es trotzdem nicht und warten ab, bis unser Minibus wieder da ist. Mehr wie die Hälfte der Leute im Bus haben sich überzeugen lassen und bezahlen die 30 Euro an den Typen. Am Anfang der Busfahrt haben alle blaue Sticker bekommen, um nicht verloren bzw. schneller zugeordnet werden zu können. Die die jetzt das Visum mit der Agentur gemacht haben, sind mittlerweile auf gelbe Sticker "umgerüstet" worden! Wir zwei und Gustl aus Bayern (den wir im Bus kennengelernt haben) wollen es auf der Grenze machen und haben deshalb noch die blauen Sticker am T-Shirt. Mal schauen, ob es irgendwelche Auswirkungen hat ... Auf der Grenze soll es nur 20 US-Dollar, umgerechnet ca. 15 Euro kosten! Mal schaun ... denken wir uns! ;-)

Dann setzen wir endlich unsere Fahrt fort und erreichen den Grenzübergang. Der Busfahrer schmeißt uns raus und wir müssen zu Fuß zur Grenze gehen. Abermals kommt so ein kleiner "Thai-Zwerg" daher und will, dass wir ihm in seine Agentur folgen um das Visum zu machen ... Wir aber nehmen unsere Rucksäcke und marschieren schnurstracks auf Kambodscha zu. Zuerst müssen wir natürlich erstmal aus Thailand ausreisen - was kein Problem ist und wo auch keine lange Schlange ist. Stempel in den Reisepass rein und schon sind wir raus. Dann kommen wir zur kambodschanischen Grenze. Jetzt gehts ziemlich drunter und drüber - viele Leute und Casinos etc. Auf unserer rechten Seite befindet sich ein eher unscheinbares Gebäude - was dennoch einigermaßen offiziell aussieht. Wir betreten die Halle wo bereits einige Grenzpolizisten auf die Touristen warten. Nachdem wir die Visaanträge ausgefüllt haben geben wir sie gemeinsam mit einem Passfoto und 20 US Dollar am Schalter ab. Die Polizisten fragen uns noch nach 100 thailändischen Bhat (ca. 2,50 Euro) und verweisen auf einen dilettantisch-handgeschriebenen Zettel wo einfach nur "100 Bhat", ohne irgendeine Erklärung wofür, oben steht. Anscheinend wollen die Polizisten auch noch etwas vom "Visakuchen" abhaben und wir denken uns "Naja, besser als das doppelte zu bezahlen" und geben ihnen die 100 Bhat. Dafür bekommen wir unser Visa innerhalb von 5 Minuten ausgestellt. "Perfekt" denken wir uns und gehen weiter.
 
Jetzt haben wir unser Visa im Pass und können zum Grenzübergang gehen. Dort wartet dann wirklich eine sehr lange Schlange auf uns. Hier müssen sich aber alle (auch die die 30 Euro bezahlt haben) anstellen. Zuerst werden unsere Fingerabdrücke genommen, ein Foto gemacht, der Stempel aufgedrückt und dann gehts weiter in Richtung Bushaltestation. Wartezeit ca. 45 Minuten. Im Anschlussbus nach Siem Reap sitzen wir dann wieder mit genau den gleichen Leuten mit denen wir schon von Anfang an unterwegs waren und die das doppelte bezahlt haben. Also wiedermal pure Abzocke von den Thailändern und wir sind froh nicht darauf heringefallen zu sein.
 
Do miasns scho früher aufstehen wons de Köstendorfer in de Pfanne haun woin ... zefix!

In Siem Reap angekommen streiten wir uns erstmal wieder mit den Tuk Tuk Fahren die uns alle viel zu viel verrechnen wollen.Nachdem wir uns geeinigt haben sagen wir ihm zu welchem Guesthouse wir wollen. "Seltsamerweise" kennt er es nicht und bringt uns erstmal zu einem anderen, von dem er mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eine Provision bekommt. Da der Preis und alles weitere jedoch super passt bleiben wir da. Am nächsten Morgen finden wir das von uns gewünschte Guesthouse nur eine Straße weiter ... komisch das er das nicht gefunden hat ... haha ^^

Da sich unser Team bestehend aus Simi, Gustl aus Bayern und mir bereits am Grenzübergang bewährt hat, beschließen wir gemeinsam ein Zimmer zu beziehen. 7 Dollar für ein Dreibettzimmer mit Fernseher, Ventilator, Dusche und WC ist auch wirklich extrem billig. Nach Siem Reap sind wir deshalb gefahren, weil die Stadt ein super Ausgangspunkt für die nur ca. 8 Kilometer entfernte und weltberühmte Tempelanlage von Angkor Wat ist. Den ersten Tag lassen wir aber erstmal gemütlich angehen - schließlich sind wir auf Urlaub ;-)

Im ersten Supermarkt erblicke ich (für mich persönlich war es eine wahre Offenbahrung!) ein wunderbar aussehendes und bei näherer Betrachtung auch herrlich duftendes französisches Baguette-Brot von stattlicher Größe! ;-) "Das hat es schon lange nicht mehr gegeben", denke ich und greife sofort zu. Als ich im Kühlregal auch noch "German Sausage" - Wurst und Käse von WOERLE finde kommen mir fast die Tränen ... endlich wiedermal was gscheits!! Also gleich zuschlagen! Das ganze wurde dann natürlich auch gleich an Ort und Stelle verspeist! Das Baguette ist wohl das beste Überbleibsel der Franzosen die von 1863 bis 1953 im Land waren.

Die Tempelanlagen von Angkor Wat, die wir uns in den nächsten Tagen angeschaut haben,(übrigens der größte Tempelkomplex der Welt) waren wirklich sehr imposant und total beeindruckend. Die Tempel bedecken eine unglaubliche Fläche von über 200 km2 und sind am Höhepunkt des Khmer-Königreiches vom 9 - 15. Jahrhundert entstanden. Es wird berichtet, dass zur Blütezeit "Kambujas" bis zu 1 Million Menschen die Tempel und Städte bewohnt haben. Wahnsinn - in welchem Überschuss und Prunk sie gelebt haben müssen. Finanziert haben sie es mit Landwirtschaft (hauptsächlich Reis) und Handel. Bis heute wurden rund 1.000 Tempel und andere sakrale Bauten, welche teilweilse dem Hinduismus bzw. Buddhismus zuzuordnend sind, entdeckt. Wirklich ein riesen riesen Riesending!



Wir haben uns für einen 3-Tages-Pass für 40,00 US Dollar entschieden und sind an allen Tagen mit dem Fahrrad durch die riesen Anlage geradelt. Das war vor allem sehr heiß (30 Grad), anstrengend und staubig! ;-) Staubig war es deshalb, weil wir uns in der Trockenzeit befinden und wirklich alles ausserhalb des Waldes sehr trocken, dürr und heiß ist. Naja und die Straßen sind natürlich auch nicht die besten ... !

  
 
Die meisten Touristen lassen sich von Tuk Tuks (Mopedtaxis mit Anbau) von Tempel zu Tempel kutschieren, was natürlich bedeutend angenehmer ist! Manche Tempel sind leider von Touristen total überlaufen und man quält sich durch die Gänge. Dank der Größe des Areals kann man aber bestimmte, weiter ausserhalb liegende Tempel (Preah Khan) mit nur wenigen anderen Menschen teilen. Manche der Tempel sind von Filmen wie Tomb Raider oder Indiana Jones weltberühmt geworden - da will dann natürlich jeder hin (wir natürlich auch - is eh kloar!)  Ein bisschen "Indiana Jones Feeling" kommt schon auf wenn man die von riesigen Würgefeigen bedeckten Bauten mitten im Dschungel durchschreitet. Eine Liane zum Schwingen zu finden war auch nicht schwer (siehe Video)Wenn man Glück hat und nicht zu viele japanische/chinesische Touristengruppen in der Nähe sind, kann man auch so manches Geräusch der Tiere des Dschungels hören! Wunderbar!







Nachdem wir die Tempel ausgiebig erkundschaftet haben, sind wir anschließend mit dem Boot von Siem Reap über den Tonle Sap See (größter Süßwassersee Südostasiens) Richtung Battambang gefahren.
Während der Bootsfahrt konnten wir das Leben der Menschen mit und um das Wasser kennen lernen. Da sich die Pegelstände des See's bzw. des Flusse's von der Regen- zur Trockenzeit (wir waren in der Trockenzeit) sehr stark unterscheiden, haben sich die Leute ihre Häuser einfach auf schwimmende Plattformen gebaut und sinken bzw. steigen je nach Wasserstand mit dem Wasser mit! Sehr schlau! Immer wieder sind wir an solchen schwimmenden Dörfern vorbei gekommen in denen sich die Menschen mit der Fischerei und der Landwirtschaft ihr Einkommen verdienen. Am Flussufer sind uns stets ganze "Horden" von fröhlichen Kindern aufgefallen, die in den einfachen Hütten leben und ihre Gaudi beim Plantschen im Wasser hatten.  Die meisten Leute mit denen ich in Kambodscha gesprochen habe, hatten so zwischen fünf und sieben Geschwister! Die Bevölkerung wächst dementsprechend rasant an und so leben mittlerweile ca. 16 Millionen Menschen in diesem Land. Zum Vergleich 1979: ca. 5 Millionen



Während eines Zwischenstopps bin ich einer der Hütten auf die Toilette (Aussparung über dem Wasser) gegangen und habe mich anfangs noch gewundert warum genau an dieser Stelle soviele Fische "warten". Naja nachher wusste ich es! ;-) Alles wird verwertet!

In Battambang angekommen haben wir mit dem Tuk Tuk Fahrer Sopheap (auch Mad Monk genannt, TelefonNr. 85512255989 ich habe ihm versprochen seine Details ins Internet zu stellen) einen sehr coolen und verlässlichen Typen gefunden der uns einen Tag herumgefahren hat.


Als erstes sind wir zum berühmten Bamboo-Train gefahren. Die Eisenbahn in Kambodscha ist extrem veraltet und fährt nur mehr ganz ganz sporadisch. Die Gleise sind aber immer noch da und die schlauen Khmer haben sich aus 2 Rollen und einem Dieselmotor einen eigenen "Zug" gebaut. Ursprünglich war das ganze natürlich nicht als Touristenattraktion gedacht, sondern als Lasten- und Personentransport. Mittlerweile kommen aber bereits die meisten Touristen nur wegen dieses Zugs in diese Gegend um mit ca. 40 km/h durch das Umland zu heizen. Es gibt auch nur 1 Gleis und so muss, wenn sich zwei "Gefährte" entgegenkommen, immer der der am wenigsten Leute transportiert auseinanderbauen und später wieder zusammenbauen. Das geht aber ruckzuck. 3 Handgriffe und das Teil ist zerlegt. Siehe GoPro Video von der Fahrt!



Später an dem Tag haben wir dann unseren ersten Kontakt mit den roten Khmer, Pol Pot als Bruder Nummer eins und ihrer Schreckensherrschaft die von 1975 bis 1979 dauerte, gemacht. Die roten Khmer wollten das Land in einen kompletten Agrarkommunismus umwandeln und vertrieben deshalb alle Menschen aus den Städten und zwangen sie auf den Reisfeldern zu schuften. Ihre politischen Gegner, Lehrer, Intellektuelle, jeder der eine Fremdsprache sprechen konnte und alle die ihnen sonst irgendwie nicht passten wurden ermordet. Im ganzen Land findet man so genannte Killing Fields und Killing Caves bzw. Orte an denen die Hinrichtungen stattfanden. In Battambang haben wir eine ca. 30 Meter tiefe Höhle besichtigt in die die Menschen, darunter auch Kinder, einfach in den Tod hinabgestoßen wurden. Als Mahnmal wurden die Gebeine und Schädel die gefunden wurden in der Höhle aufgebahrt. Da läuft es einem schauerlich-kalt den Rücken hinunter. Solche Grausamkeiten! Und da ihre Schreckensherrschaft "erst" 40 Jahre her ist hat fast jeder Einwohner Kambodscha's irgendwie einen Bezug bzw. eine Geschichte zu Pol Pot's Regime (das war der Anführer) und seinen roten Khmer.



Nach der Killing Cave mussten wir uns erstmal hinsetzen und was trinken. Dann hat uns Sopheap (der Tuk Tuk Fahrer) noch zu einer anderen Höhle in der Nähe gebracht. Dort verlassen jeden Tag um 18:00 Uhr ca. 8 Millionen (das wurde anscheinend irgendwann, irgendwie mal gezählt) ihre Höhle um in Richtung des Tonle Sap See's zu fliegen um dort Moskitos und andere Insekten zu fressen. Ein wirklich imposantes Naturschauspiel! Es dauert ca. 1 Stunde bis die ganze Höhle leer ist. Mich hat das ganze sehr fasziniert  .... wie machen sie sich zB untereinander aus, wer als erster oder letzter aus der Höhle fliegt, so dass nicht das komplette Chaos ausbricht ... ? ;-) Wer bringt den Müll raus? ;-)

Nach 2 Nächten in Battambang sind wir (Gustl, Simi und ich) mit Bus in die Hauptstadt Phnom Penh weitergefahren. Dort erwartete uns ein buntes Treiben und viele viele Taxifahrer die nur auf uns warteten um uns zu einem Hotel zu fahren. Nach kurzer Diskussion machten wir uns für 2 Dollar für 3 Personen auf um mit dem Tuk Tuk Fahrer ein Hotel zu finden. Nach 4 Hotels konnten wir ein passendes 3-Bettzimmer für ca. 7 Dollar die Nacht finden. Im Zimmer war ein großer Aufkleber zu finden, dass man weder Prostituierte noch Drogen mitnehmen darf "No Prostitutes" "No Drugs" .... Na servas - wo waren wir denn da gelandet?? ;-) Im Endeffekt war es aber eh eine super Unterkunft ... nettes Restaurant und ohne irgendwelche besondere Zwischenfälle ;-)



In Phnom Penh haben wir uns dann an das nächste Stück kambodschanischer Geschichte respektive der roten Khmer gemacht. Zuerst waren wir im Tuol Sleng Gefängnis, das als Sicherheitsgefängnis (zuvor war es eine Schule) während der roten Khmer verwendet wurde. Hier wurden Gefangene so lange gefoltert bis diese entsprechende "Geständnisse" ablegten. In den einzelnen Gebäuden konnte man auch in die einzelnen Zellen hineingehen, diverse Folterwerkzeuge sehen und über Geschichten der Insassen lesen. Nachdem die gefolterten ihre Geständnisse abgelegt haben, wurden sie mit verbundenen Augen in einen Transporter "geladen" um dann auf einem Feld (Killing Field) ausserhalb der Stadt ermordet zu werden. Diese Killing Fields (es gibt in Kambodscha rund 300!) haben wir uns als nächstes angeschaut. Es gibt dort ein Museum und einen sehr informativen Audio-Guide indem man viel über die Geschichte, Methoden und Grausamkeiten der rothen Khmer erfährt. Da erspare ich euch jetzt aber Einzelheiten! Nur so viel sei gesagt: In den Jahren von 1975 bis Ende 1978 haben lt. AudioGuide in ganz Kambodscha 3 Millionen Menschen durch die roten Khmer den Tod gefunden. Die damalige Bevölkerung zählte aber nur 8 Millionen!! Während wir uns diese Schauplätze im fernen Kambodscha angeschaut haben, habe ich immer wieder unterbewusst an den Nationalsozialismus bei uns gedacht und an die Grausamkeiten die direkt vor unserer Haustür passiert sind. Ein Vergleich ist schwierig, aber was hier und da gleich ist ist, dass Menschen systematisch umgebracht worden ...



So, dass wars jetzt aber mit dem dunklen Kapitel kambodschanischer Gesichte. Zum Glück ist es jetzt ein relativ stabiles Land, (natürlich noch ein bisschen korrupt) das man problemlos bereisen kann und das sehr viel zu bieten hat!



Bevor es in den "wilderen" Nordosten Kambodschas ging haben wir ihn Phnom Penh noch die internationale Küche und ein paar Bierchen genossen. Im nächsten Teil berichte ich euch .... Spannung .... über den riesigen Mekong (Lebensader der Region und einer der 10 größten Ströme der Welt), Flussdelfine, Trekking im Dschungel, illegale Abholzung, Wasserfälle, Kraterseen und so weiter! Der hats in sich ;-)

Bis dann!

Sebastian F. Vogl!

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