First adventures in nz

Trip Start Feb 07, 2011
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Trip End Ongoing


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Where I stayed
van

Flag of New Zealand  , North Island,
Friday, July 15, 2011



der nächste tag brachte neben dem frischen wetter auch einige organisatorische arbeit mit sich. wir wollten alles so schnell wie möglich in die wege leiten um die verlorene zeit wieder gut zu machen. unter anderem managden wir jucy campervan, surfstick, nz sim und die black water rafting tour in den waitoma caves. doch wir ließen das vergnügen deshalb nicht zu kurz kommen und besuchten den benachbarten skytower, welches sich das höchste gebäude in der südlichen hemisphäre nennen darf.^^ das heruntergekommene hostel steuerte seinen teil bei, dass wir es kaum erwarten konnten den van am nächsten tag abzuholen. somit begannen die 2 gefährten ihre suche nach hobbits im auenland neuseelands. jeder der die herr der ringe trilogie gesehen hat, sollte sich in etwa vorstellen können, welch facettenreiche und bewundernswerte naturlandschaften wir zu augen bekamen, sobald wir die millionenstadt auckland verlassen hatten. grünes weideland zur linken, vulkanübersähte berglandschaften zur rechten fuhren wir begeistert richtung süden, um am nächsten tag unseren termin um 10uhr in den waitoma caves wahrnehmen zu können. doch bevor wir am darauffolgenden morgen diesem nachgehen konnten, ließ uns unsere autobatterie nochmal zittern. um 20 vor 10 versuchten wir seelenruhig unser auto zu starten, doch außer einem lauten murren passierte nichts. etliche versuche später wurde uns klar, dass wir nun ein problem hatten, denn unsere bereits bezahlte tour würde auch ohne uns starten und unser harterarbeitetes geld würden wir nicht zurück bekommen. wir fragten kurzerhand den freundlichen mechaniker von der benachbarten werkstadt und wurden dafür mit einer starthilfe beloht. just in time erreichten wir unsere tour und erlebten großartiges. wagemutig seilten wir uns (ganz alleine) durch ein 50 meter tiefes loch ab um die mystischen höhlen zu erforschen. nach einem kurzen marsch stand uns auch schon die erste bewährungsprobe bevor. der flying fox, so logisch es auch klingt, es ist keiner von der fuchsenverwandschaft gemeint, ist ein dingstabums mit seil ins dunkle und so. dies geschafft stürtzen wir uns, mit reifen an dem allerwertesten geklemmt, in die eis- und zehn zentimeter kalte flut.^^ schier ums überleben kämpfend händelten wir uns am seil entlang strom aufwärts. an einer geeigneten stelle klärten uns die guides über die dunkelsten geheimnise auf. die geheimnise der glühwürmchen!!! diese kanibalistischen, kleinen fliegenlarven vermögen nämlich nur zu leuchten, weil die chemische zusammensetzung ihrer exkremente, bestehend aus den eventuell zuvor gefressenen brüdern und schwestern, leuchtstoffe beinhalten, die weitere beute anlocken soll. geschockt durch diese dramatischen fakten setzten wir unsere reise, diesmal stromabwärts, fort. bis zu einem punkt an dem wir mit den reifen nicht mehr weiterkamen. jetzt hieß es man (im wetsuit) versus (cold) wild (water). unerschöpflich wanderten wir durch kopfhohes wasser, engste höhlen und passierten reissende wasserfälle. letztendlich erreichten wir wieder tageslicht. wir freuten uns schon auf die bevorstehenden heißen duschen und die uns versprochene suppe, als wir wieder den bus erreichten.

nach diesem survivaltraining setzten wir unseren weg richtung süden fort. am darauffolgenden morgen stand wandern auf unserem tagesplan. voller enthusiamus standen wir schon um 10.00 uhr auf um das tangariro alpine crossing in angriff zu nehmen. wir stellten fest, dass wir zu spät waren. für das crossing benötigt man nämlich ein shuttle, das dich am anderen ende absetzt und du dann deinen weg, über acht stunden, zurück antreten kannst. wir begnügten uns deshalb mit einem einfachen sechs stündigen rundweg der uns an den fuß eines mächtigen vulkans brachte. wir genossen auf unserem rundweg tosende wasserfälle, tote von lavaströmen gezeichnete landschaften, mordorähnliche felswände und türkisblaue seen. krasse sachen also. begeistert von neuseeland schauten wir gespannt auf die uns noch bevorstehenden abenteuer.
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