Magical Bali

Trip Start Oct 02, 2010
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Trip End Jul 15, 2011


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Where I stayed
Kabera

Flag of Indonesia  , Bali,
Saturday, June 4, 2011

Mit François geht es mit 3 Bemos (das sind lokale Busse) von Legian nach Ubud. Jedes mal müssen wir um den Preis verhandeln. Leider verwendet kaum noch jemand diese öffentlichen Verkehrsmittel, weil fast jeder ein eigenes Moped hat. Grad mal 2 Leute haben wir außer uns im Bemo gesehen. Um kurz nach 7 sind wir los und gegen Mittag sind wir in Ubud.

Ich quartier mich, so wie François, im Kabera Guesthouse ein. Da gibt es riesige (viel zu große eigentlich), schöne Zimmer mit netten Eingängen und Balkonen bzw. Terrassen davor. Von manchen sieht man auf ein grasgrünes Reisfeld. Echt schön hergerichtetes Losmen. Sogar ein Barong-Kostüm hängt auf einer der Terrassen herum.

Am ersten Tag halt ich mal ein Nachmittagsschlaferl, weil wir doch früh von Legian los sind und ich am Vorabend mit Maarten ein bisserl fort war. Danach schau ich mir Ubud ein wenig an und am Abend gehts mit François zu einem Tempel, bei dem eine mir unbekannte Zeremonie abgehalten wird. Es kommen etliche Frauen mit aufgetürmten Opfergaben auf ihrem Kopf tragend und platzieren diese auf einer Plattform in der Mitte des Tempels. Eine Einwohnerin nimmt mich lächelnd zur Seite und deutet mir, mich neben ihr hinzusetzen. Die Zeremonie scheint sich aber eher um die Männer zu drehen, da wir immer weiter wegrücken müssen, damit wir keinen Männern im Weg sitzen, die da beten. Wieder tragen alle Männer weise Tücher am Kopf, ein weißes Hemd und einen bunten Sarong. Die Frauen tragen erdfarbene Sarongs, weiße, meist zu enge Tops und darüber alle möglichen Arten von Netzpullis und -westen, durch die man hindurch sieht, mit langen Ärmeln, die bis über die Hüfte reichen. Außerdem hat hier jeder Flip-Flops an. Nachdem wir an den Rand gedrängt wurden, verlassen die Einheimische und ich den Tempel. Und sieh da, draußen findet eine Comdey- und Tanz-Show statt. Es ist so schön die Einheimischen dabei zu beobachten, wie sie mit der Show unterhalten werden. Entweder ist die Show wirklich so witzig, ich versteh leider kein Wort, oder die Balinesen sind einfach zu unterhalten. Aber sie hauen sich so ab, sie kugeln fast regelrecht auf der Straße herum vor lauter Lachen. :) Oiso i find des supa :D

An zweiten Tag spazier ich von der Jalan Kajeng aus Richtung Norden. Vorbei an Reisfeldern, Feldarbeitern, einer Trink-Kokosnussverkäuferin, durch etwas Dschungel und dann verlier ich irgendwie den Weg. Ich frag ein paar Einheimische, die schicken mir immer weiter ins Tal im Dschungel hinunter. Einer meint dann zu mir, dass da unten eine Brücke sei, dort soll ich über den Fluss und auf der anderen Seite wieder hinauf. Ich geh da also runter und find nach einiger Zeit auch die Brücke. Wow! Sieht die wacklig aus! Die besteht nur aus ein paar locker zusammengebundenen Bambusstangen. Ich setz einen Fuss drauf. Sie wackelt unglaublich viel. Ich überleg kurz. Ich bin allein da. Keiner weiss, wo ich bin. Unter der Brücke fliesst weit unten ein wilder Fluss. Nein! Ich lass es lieber und versuch meinen Weg wieder hinaufzufinden. Zurück im Dorf hol ich mir eine balinesische Massage - gegen Thai-Massagen ist die eher wie Streicheln :-\ Danach gibts noch Mee Goreng (gebratene Nudeln mit Gemüse) bei einer Warung (lokales Mini-Restaurant).

Am dritten Tag hol ich mir Milch mit Gummizeugs drinnen und Nasi Campur im Papier (Reis mit Gemüse, Fisch, Tofu und Spinatzeugs) vom Markt. Beides kostet mich 7.000 IDR (ca. 50 Cent), schmeckt gut und macht mich satt. Danach spazier ich Richtung Süden los, um den Monkey Forest herum (hab nicht Lust schon wieder von so einem Affen beklaut zu werden) und durch die Dörfer Nyuhkuning,  Dangin Lebak, Katik Lantang und Penestanan. Auf dem Weg kauf ich mir beim Südeingang ein Eis mit Gummizeugs drinnen und seh in den Gassen da herum lauter wunderschöne Hauseingänge mit den typischen balinesischen Figuren vor den Eingängen. Am Abend seh ich mir einen Legong-Tanz an. Das ist aber eine Touristen-Attraktion und genauso wirkts auch auf mich - es beeindruckt mich nicht so, wie der echte Tanz in Legian. Das einzige, was ich faszinierend find, ist die Mimik die die Tänzer beherrschen müssen. Sie starren immer wieder in eine Richtung, schütteln den Kopf und starren wieder in die andere Richtung. Sie machen eher minimale Bewegungen, z.B. nur ein Zittern mit den Händen. Danach gehts zur selben Warung wie am Vortag und ich gönn mir Gado Gado, welches total anders aussieht, als das im Cafe Maria. Wie ich später feststellen muss, schaut Gado Gado immer und überall anders aus :)

Am vierten Tag besorg ich mir wieder ein ähnliches Frühstück und hör mich bei den Reisebüros um, wo ich mich heute noch in einen Bus nach Padang Bai setzen kann. Ich will nämlich nach Lombok und von dort einen Boots-Trip nach Flores starten. Zunächst sagen mir alle Reisebüros ab, weil min. 2 Leute mitfahren müssen, damit der Bus überhaupt fährt. Mit dem Bemo ist es mir einfach zu mühsam. Tausendmal umsteigen und tausendmal um den Preis verhandeln. Aber beim 4. Anbieter hab ich Glück und er meint um 11 geht der Bus. Um 11 bin ich da und siehe da, der Mini-Bus ist gesteckt voll :) Bye, bye Ubud!
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