Lima - ich werde abgeholt

Trip Start Jan 19, 2013
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Trip End Mar 15, 2013


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Where I stayed
Hostal El Patio Lima
Read my review - 5/5 stars
What I did

Flag of Peru  ,
Monday, March 11, 2013

Endlich bin ich in Lima. Der Flug zieht sich doch ganz schön hin, wenn man schon den ganzen Tag unterwegs ist.

Am Ausgang stand tatsächlich der Busfahrer, der mit meinem Namen auf einem Schild auf mich gewartet hat, um 4:20h. Dem habe ich dann erst einmal bescheid gesagt, dass ich seine Dienste nicht benötige... Der arme Kerl!

Allerdings habe ich meine Nagelschere wieder. Die Security in Santiago hat sie wieder gefunden ;o)) Ich hatte die kleine Schere in die Tüte für die Pflaster gesteckt... Vermutlich, weil ich mit den Pflastern ohne Schere nichts anfangen kann (ist so ein Strip, von dem man die richtige Breite dann abschneidet). Na ja, und das habe ich so erfolgreich verdrängt...
Wieso das auf dem Flug von Puerto Montt nach Santiago, von Santiago zur Osterinsel und zurück nicht bemerkt wurde, ist mir allerdings ein Rätsel. Hatte sich wohl gut versteckt, die kleine Schere. Und... ich durfte sie behalten...;o))

In Santiago habe ich mit den 4 Damen aus Kanada und Wales die Wartezeit gut überbrückt. Zwei der Damen durften von der Osterinsel erste Klasse fliegen, was auf beiden Seiten (d.h. von den beiden normal Fliegenden als auch von den beiden erste Klasse-Damen) zu spitzen Bemerkungen und Sticheleien geführt hat... Wir hatten Spaß!

In Lima hat dann alles gut geklappt. Die Behörden haben mich ins Land gelassen... das Gepäck war da... der Zoll hatte für mich die grüne Ampel (hier wir im Zufallsprinzip ausgewählt, wer durchgeprüft wird)... und Raul war da.
Raul ist der Gastvater des Sohnes von Freunden. Birger (der Sohn) war vor 3 oder 4 Jahren hier und hat einen Schüleraustausch mit Rauls Sohn gemacht. Und Günter, der Vater von Birger, hat mir den Kontakt hergestellt. Und es war toll, hier in Empfang genommen zu werden.

Wir waren dann erst einmal frühstücken, weil ich doch ziemlichen Hunger hatte und das Zimmer sowieso noch nicht fertig gewesen wäre. Die Landung in Lima war um 8:55 Ortszeit, hier gilt die gleiche Zeit, wie auf der Osterinsel.
Lima liegt direkt am Meer. Der Stadtteil, in dem mein Hostel liegt, heißt Miraflores und ich habe es nur ca. 15 Minuten bis zum Meer. Und so waren wir, natürlich, am Wasser frühstücken. Mit einem tollen Blick auf die Surfer. Die Wellen waren zwar nicht so hoch, aber immerhin.
Die Küste fällt zum Wasser hin steil ab. Es gibt sozusagen auf ganzer Linie eine Steilküste ca. 50m vom Wasser weg (frei Schnauze geschätzt ;o).

Gegen 11:15 war ich dann im Hostel und hier haben sich unsere Wege dann erst einmal wieder getrennt. Raul hatte mir noch eine Museum empfohlen und mir gleich ein Taxi dorthin und wieder zurück besorgt. Hier ist es üblich, dass die Taxifahrer auf einen warten, wenn man irgendwo hin geht. Und man darf nur ganz bestimmte Taxis benutzen, weil die anderen oft Abzocke betreiben oder die Touristen auch schon mal ausrauben. Deshalb wird hier allerorten darauf hingewiesen nur die Telefontaxis (dann weiß die Zentrale bescheid... der Taxifahrer kann also nicht einfach woanders hinfahren...), oder die gelben Taxis (Taxi Amarillo) oder Taxi Metropolitana zu benutzen.
Aber in diesem Falle war das Taxi über Raul für 14:00 bestellt und somit alles geregelt.

Der Taxifahrer war auch pünktlich um 14:00 hier am Tor. Hier kommt man in das Hostel nur rein, wenn man klingelt. Das war in Santiago und Buenos Aires auch so, in den anderen Gegenden war so eine Vorsichtsmaßnahme nicht notwendig.
Der Taxifahrer hatte allerdings zuerst eine falsche Adresse und dort war kein Museum... Aber er hat sich dann schnell erkundigt und nach ca. 1/2 Stunde Fahrt durch den Chaos-Verkehr von Lima, war ich dann da.

Das Museum war richtig toll! Es hat einen tollen Garten mit vielen Blumen, das hat mich schon den Eintritt erfreut.
Ansonsten enthält das Museum Artefakte der peruanischen Vergangenheit. D.h. Tongefäße, Teppiche und Stoffe, Silber- und Goldmasken und -Schmuck von 2000 v.Chr. bis ca. 1500 n.Chr.
Die haben einfach viel Vergangenheit. Da habe ich mich über eine Stunde aufgehalten und die Tongefäße haben es mir besonders angetan.
Anschließend war ich noch Kaffee trinken im dazugehörigen Café und habe den Garten genossen.

Das Taxi steht beim Rausgehen am vereinbarten Treffpunkt (in diesem Fall ca. 30m weg auf dem Parkplatz - wo auch andere Taxifahrer warten) und eine halbe Stunden später war ich wieder am Hostel.

Hier geht um 18:00 schon die Sonne unter und dann wird es auch etwas kühler. Ich kann garnicht einschätzen, wieviel Grad es hier hat, Raul meinte aber so um die 30°. Aber das Unangenehme ist die schwüle Luft. Aber das bin ich ja jetzt schon aus Santiago und vorallem aus Buenos Aires gewöhnt, und so macht es mir nicht allzu viel aus.
Zum Sonnenuntergang war ich dann gerade am Wasser, was Zufall war, weil ich garnicht wusste, wann hier die Sonne untergeht. Miraflores ist ein sehr sicherer Bezirk und hier kann man sich auch gefahrlos abends und spät abends bewegen. Was sehr angenehm ist.
Im Zentrum, sagt Raul, sollte man sich ab ca. 17:00 lieber nicht mehr aufhalten...

Ich war dann noch mit mir essen in einem Restaurant mit peruvianischer Küche. Laut Raul soll die gut gewürzt sein. Ich hatte allerdings so eine Art Rinderbraten mit Soße, der zwar ganz lecker aber ganz bestimmt nicht gut gewürzt war. Das Highlight war wieder einmal die Süßkartoffel. Und das Bier war lecker, na klar!

Danach habe ich im Hostel die Blog-Einträge der letzten Tage bearbeitet und veröffentlicht und dann noch eine Folge Bones geguckt, bevor ich dann schön entschlummert bin.

My Review Of The Place I Stayed



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Comments

Steph on

Wie kannst Du nach Bones sanft entschlummern? Ich muss das immer tagsüber gucken....Viele Grüsse auch von Stefan!

Natalja on

Toller Sonnenuntergang

nina on

was ist mit meerschweinchen, die
isst man doch da?

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