Mein erster Moai

Trip Start Jan 19, 2013
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Trip End Ongoing


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Where I stayed
Chez Steve Residencia Kyle Mio Hanga Roa
Read my review - 5/5 stars

Flag of Chile  , Easter Island,
Wednesday, March 6, 2013



Ich bin auf der Osterinsel. Isla de Pasqua oder Rapa Nui.

Der Flug nach Mataveri begann jedoch überraschend. Es war
keine Schlange beim Check-In und ich war nach 5 Minuten durch mit allem…;o)
Super! Nun hatte ich dann allerdings noch 2 ½ Stunden bis zum Abflug zu
überbrücken. Das ist der Nachteil, wenn es so schnell geht. Aber so ist es mir
allemal lieber.

Ich dachte, ich schaue mir doch mal an, wie das nach dem
Rückflug mit dem Bus funktioniert. Die Haltestelle habe ich gefunden, aber
keinen Bus, der dazu gehört. Bisher bin ich immer mit Transvip gefahren, dass
alle Male super hingehauen.

Der Flughafen in Santiago ist nicht sehr groß und man hat
nur ein einziges Gebäude – links internationale Flüge, rechts die nationalen.
Oben Abflug, unten Ankunft. Und direkt gegenüber ein Holiday Inn. Also, dachte
ich, frage doch mal nach, ob die nicht noch ein Zimmer haben für Sonntag auf
Montag. Und hatte mir ein Limit von 100 EUR gesetzt. Leider gab es aber nur
noch ein Doppelzimmer für 200 EUR. Also habe ich kurzer Hand das gebucht ;o)))
So ist das mit der Konsequenz…

Aber ich glaube, das erspart mir Sonntag Abend (Ankunft
21:10) und Montag Morgen (Abflug 7:00) einigen Stress. Der Rezeptionist hat mir
sogar vorgeschlagen, ich könnte doch erst einchecken (ist um 5:00) und
anschließend in Ruhe frühstücken. Gute Idee!

Anschließend hatte ich noch genügend Zeit für einen Cappuccino
bei Starbucks, um dann mit den anderen Reisenden vor der verschlossenen
Gate-Zugangstür zu warten bis sie um 8:00 geöffnet wurde. Seltsames Gebahren…
Die Leute stehen vor verschlossener Tür, dahinter sieht man einen geöffneten
Coffee-shop und sogar teilweise belegte Sitzplätze (woher die Leute kommen oder
ob das Angestellte sind, die sich nochmal kurz ausruhen – keine Ahnung) und man
selber steht wie bestellt und nicht abgeholt für der Zugangstür im Weg herum
(mit mind. 50 anderen Leuten)…

Der Flug über 5:20 Stunden war sehr ruhig. Man fliegt
ausnahmslos über Wasser, der Bildschirm mit der Positionsangabe zeigt das
Flugzeug vor blauem Hintergrund an…;o)

Um 13:10 Ortszeit waren wir dann hier. Es geht hier nochmal
zwei Stunden zurück in der Zeit. Zwischen Hamburg und Hanga Roa sind es also 6
Stunden Differenz.

Der Flughafen hier ist so klein, dass man zu Fuß laufen
darf. Und auf dem Weg zum Eingangsgebäude hörte ich plötzlich meinen Namen.
Verwundert habe ich aufgesehen und… Sabine stand da und hat nach mir gerufen.
Da war meine Freude groß! Das ist doch der Hammer, da steigt man auf der
Osterinsel aus dem Flugzeug und wird begrüßt. Ich habe mich riesig gefreut.
Bestimmt hatten wir darüber gesprochen, dass Sabine und Manfred mit dem Flieger
zurück fliegen, mit dem ich komme, aber ich hatte das, ehrlich gesagt,
überhaupt nicht mehr auf dem Zettel. Und so war die Überraschung groß! *freu*
*freu* *freu*

Leider habe ich hier überhaupt keinen Internetzugriff (die
anderen Bewohner dieses Mal aber auch nicht) und so kann ich leider die Mail,
die sie mir geschrieben hat, mit Restaurant-Tipps und so, nicht lesen.
Vielleicht gehe ich morgen mal kurz ins Internet-Café.

Mein Hostelwirt stand dann auch schon mit einem Schild vor
dem Eingang. Steve ist Franzose und spricht nur schlecht englisch, aber
immerhin ausreichend, um mir den Ort zu erklären. Der Ort ist sehr klein und
hat ca. 5000 Einwohner. Es gibt einen Supermercado, das ist allerdings ein
anderes Format als ein Supermarkt bei uns, in Puerto Varas oder Santiago. Der
Laden ist in etwas so groß wie die Hälfte unseres Büros (wenn man das Lager mit
einrechnet) und vollgestopft mit Zeug. Es gibt irgendwie alles, aber außer Bier
alles nur in einer Sorte. Reicht ja… wenn man Tourist ist. Wie die
Einheimischen damit klar kommen – keine Ahnung.

ES gibt einen kleinen Kunstmarkt, den ich vorhin auf meinem
Stadtspaziergang besucht habe. Leider hatten nur ca. 1/3 der Stände offen. Man
kann Moais in verschiedenen Größen kaufen (von Ohrstecker-klein bis ca. 25cm
hoch). Mir gefallen die nicht so… aber der Schmuck ist sehr schön. Hier wird
Perlmutt und Koralle verwendet und daraus schöne Anhänger für Ketten gemacht.
Die haben mir gut gefallen. Mal sehen, ob da noch was geht ;o)

Die Moais, d.h. die monumentalen Steinfiguren stehen hier
einfach so rum. Ganz belanglos… Der Hammer! Sabine hatte mir am Flughafen schon
gesagt, das wird Dir hier gefallen und ja, es gefällt mir. Ganz beschaulich und
diese Kontraste. Das blaue Meer, das heute ganz glatt war, bäumt sich erst kurz
vor der Küste zu Wellen auf. Die haben es dann allerdings in sich. Baden ist
hier so ein Sache. In Hanga Roa gibt es nur einen sehr kleinen Sandstrand, aber
drei natürliche Schwimmbecken. Das sind ganz kleine Buchten, die durch einen
Steinwall vorne zum Meer hin abgeschlossen sind. Und nur da kann man auch
gefahrlos ins Wasser.

Die Surfer stört das natürlich nicht, sie surfen die Wellen
an verschiedenen Stellen hier im und am Ort.

Das blaue Meer mit der Gischt der aufspritzenden Wellen
trifft auf schwarzes Vulkangestein, welches das Festland markiert. Und dahinter
grüne Wiesen. Auf diesen stehen hier die Moai. Mit dem Rücken zum Meer, wie
selbstverständlich aufgestellt. Als wäre es nie anders gewesen. Dieser Eindruck
hat sich mir heute sehr eingeprägt.

Mein Zimmer hier im Hostel ist sehr schön. Es hat fast
Hotel-Charakter. Und Steve und seine Tocher, die englisch spricht, geben sich
alle Mühe es mir hier schön zu machen.

Das Klima hat es allerdings in sich. Im Flieger habe ich
leider nur die Fahrenheit-Zahl verstanden, und das waren 76 F. Das ist glaube
ich, so um die 27°C. Aber die Sonne brennt hier extrem. Sie ist sehr grell und
blendet enorm und die Luftfeuchtigkeit ist sehr hoch. So habe ich heute mal
wieder ausgiebig geschwitzt, obwohl ich erst am Nachmittag vor die Zimmertüre
bin.

Nach meinem kleinen Bummel durch den Ort bin ich wieder hier
ins Hostel und habe mich auf die Zimmerterrasse gesetzt (ja, ich habe hier eine
Terrasse :o) und so habe ich die anderen Hostel-Bewohner kennen gelernt.
Allerdings kann ich mich nur mit 1 Person, Rebekka, unterhalten. Die anderen
drei sprechen anscheinend nur französisch. Rebekka kommt allerdings aus
Giffhorn und spricht deshalb deutsch als Muttersprache und lebt jetzt mit ihrem
Mann in der Nähe von Avignon in Frankreich.

Nach einem ausgiebigen Plauderstündchen bin ich dann ins
Restaurant Miro und habe mir dort den Fisch des Tages (Thunfisch) und Pommes
gegönnt. Dazu erst einen Erdbeersaft (frisch gepresst und saulecker) und dann
ein gepflegtes Kunstmann-Bier. Der Thunfisch hat mir nicht so super geschmeckt,
dafür waren die Pommes um so besser.

Gegen 20:30 war ich mit Speisen durch und wollte dann die
Sonne hinter den Moai untergehen sehen. Aber heute waren zu viele Wolken im
Weg. So war es nichts mit einem schönen Sonnenuntergang.

Anscheinend gibt es hier ziemlich große Insekten, die jetzt
gegen meine Lampe auf der Terrasse fliegen. Die Hunde bellen (wie überall auf
der Reise) und die Grillen zirpen…

 

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Comments

Natalja on

Ganz viel Bilder, bitte!

Rolf on

Vielleicht hättest Du erwähnen sollen, dass man in unserem Büro durchaus (Hallen-)Fußball spielen könnte ;-)

nina on

und verschiedene Biersorten gibt es hier auch

Sabine on

Das Restaurant heißt tataku vave und ist ein wahnsinn, liegt am zweiten Hafen von hanga roa, du mußt unbedingt auch am anakena Beach baden gehen - die Wellen sind genial.....
Hat mich sehr gefreut, dass wir uns zumindest kurz noch gesehen haben.....
Lg
Sabine und manfred

Sabine on

Ach ja und noch was, in der Hauptstraße gibt es 2 supermercados und die haben ganz viel bier...... Auch verschiedene Sorten und gekühlt.

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