Ein Reisetag mit schönem Abschluss

Trip Start Jan 19, 2013
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Trip End Mar 15, 2013


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Where I stayed
Hostal Rio Amazonas Plaza Italia Santiago
Read my review - 4/5 stars
What I did

Flag of Chile  ,
Monday, March 4, 2013

Es ist schon wieder gestern... Auch gestern Abend war ich zu müde, um noch den heutigen Blog zu schreiben.
Ich habe hier mit dem Internet gekämpft, allerdings glaube ich, es liegt an meinem Computer, dass das hier nicht funktioniert hat. Seit gestern Abend (ca. 23:15) funktioniert es jetzt und flutscht richtig gut. Also... auch so ein Computer hat seine Launen ;o)
Netter Weise konnte ich aber gestern das Notebook vom Hostel nutzen, um ein paar Mails zu schreiben, so dass die wichtigen organisatorischen Dinge getan werden konnten. Das war ein große Hilfe.
Hier im Hostel war ich ja schon zu Beginn der Reise und die Mädels (und sogar der Hostel-"Vater") haben mich wieder erkannt und sich gefreut, mich zu sehen. Ich habe wieder "mein" altes Zimmer und das fühlt sich überraschend schön an. Mal was Vertrautes, nachdem man sich sonst immer erst neu orientieren muss.

Ich habe gestern in Puerto Varas im Hostel noch gut gefrühstückt bevor es dann um 10:30 los ging zum Flughafen. Mit mir waren zwei Schotten und sie war genau so nervös, wie ich. Diese Fliegerei ist immer irgendwie Stress, weil man nie weiß, wie lange man für diese Eincheck-Prozedur benötigt. Der Flughafen in Puerto Montt ist allerdings ziemlich klein und die Schlange war übersichtlich.
Ich habe mich brav angestellt, da kam eine Flughafen-Angestellte auf mich zu und forderte mich auf, am Automaten einzuchecken. Mit ihrer Hilfe hat das auch gut funktioniert. Also war die Schlange "nur" zur Gepäckaufgabe. Aber es ging keinen Millimeter voran. Als ich mich langsam gefragt habe, ob ich wohl in 50 Minuten mein Gepäck aufgegeben haben werde (das war die Zeit für das Boarding), kamen doch tatsächlich noch drei Leute, drei neue Schalter wurden geöffnet und plötzlich ging alles blitzschnell.

Der Flug war sehr ruhig. Ich hatte, wie immer, ein Kind nebenan. Dieses Mal ein sehr niedliches Baby, das fast den ganzen Flug geschlafen hat. Also, wieder war ein Kind in meiner Nähe, und wieder war es keine Belästigung. Ich kann also meinen schlechten Erfahrungen mit schreienden und weinenden Kindern von vorherigen Reisen langsam in den Hintergrund schieben.

Das Gepäckband war, auch wie immer, das letzte in der Halle, aber daran bin ich ja schon gewohnt ;o) Ich habe erst einmal meine Reservierung für den Flughafentransfer zum Hostel eingelöst, war dann noch auf der Toilette (ich weiß, too much Information). Aber ihr seht daran, dass ich inzwischen deutlich entspannter bin als zu Beginn der Reise ;o)
Mein Rucksack war außergewöhnlicher Weise nicht das letzte Gepäckstück auf dem Band und so war ich ziemlich schnell startklar. Bei Flügen muss ich immer erst das Cargobag aufmachen und die beiden Gepäckbänder von Globetrotter neu umtüddeln. Diese beiden Bänder waren ein super Tipp von Heide. Das erleichtert das Wiedererkennen des Rucksacks enorm. Keiner hat solche Bänder um seinen Rucksack, wie ich. Zwei schwarz-weiße Bänder mit Globetrotter-Schriftzug. Super.

Vor dem Flughafen stehen jede Menge Busse von Transvip und hier ist tatsächlich jemand, der die Organisation übernimmt. So geht alles in Ruhe vor sich. Jeder bekommt seinen Platz in einem der vielen Minibusse.

Um ca. 15:30 war ich dann hier im Hostel und habe mich erst einmal eine Stunde aufs Bett gelegt. Ich habe diese Nacht einfach nicht ordentlich geschlafen. Aber nicht, weil ich nervös war, wie sonst schon das ein oder andere Mal, sondern, weil ich einfach wach war. Aber es ist hier so warm, dass nachmittags an richtig schlafen nicht zu denken ist. So habe ich ein wenig gedöst, was mir aber nichts desto trotz sehr gut getan hat.
Anschließend war ich im Supermarkt und bin dann nach Bellavista geschlendert. Es gefällt mir gut, dass ich mir hier schon einigermaßen auskenne. Nicht ewig auf den Plan gucken muss sondern einfach mal schlendern kann.
Allerdings muss ich mich erst wieder an den immensen Verkehr und die vielen Menschen gewöhnen. Die Luft ist sehr smoggy (Smog eben ;o) und trocken. Man hat sofort das Gefühl von Dreck in der Nase..;o(

Ich bin dann, weil ich schon um 18:00 Hunger hatte, wieder in das Restaurant "Galindo", wo ich schon zu Beginn der Reise war (als ich die beiden Chilenen kennen gelernt hatte). Gestern habe ich nun Jasper (aus Dänemark) und Jessie (aus Santa Fé) kennen gelernt und wir hatten einen netten Abend. Die beiden arbeiten hier für eine schwedische Fluggesellschaft, die Frachtflüge durchführt. Jessie ist Pilot und Jasper Techniker (Engineer). Bisher gibt es nur dieses einen Frachtflugzeug, um von Santiago Transporte durchzuführen. Keine chilenische Fluggesellschaft und keine weitere ausländische bieten das an. Bisher wurden Frachtgüter in den LAN-Flügen mitgenommen, wenn Platz war. Nun ja, das war mal wieder ein interessanter Abend. Am Spannensten war allerdings Jessies Kampf um ein neues Arbeitsvisum. Seines und das von Jasper auch, waren am 28.02. abgelaufen. Aber das von Jasper war inzwischen verlängert und das von Jessie nicht. Und ohne wenigstens eine Mail von seinem Chef, dass das ok war, wollte er gestern Nacht nicht fliegen. So war das mit einigen Telefonaten und Emotionen verbunden...
Am Ende haben wir noch einen Chop bestellt (das ist 1/2l Bier) und ein bisschen über das Leben im Ausland geredet. Sie arbeiten hier für 2 Monate und fahren dann für mehrere Wochen zurück nach Hause zu ihren Familien. Zum Schluss haben sie mir noch gute Tipps für heute gegeben, was ich unternehmen sollte.
Es war dann schon dunkel (ca. 21:00h) aber noch sooo viele Menschen unterwegs, dass es überhaupt kein Problem war zurück zum Hostel zu spazieren (sind aber auch nur 5 - 10 Minuten Weg). Diese Befürchtungen vom Anfang der Reise haben sich doch stark reduziert. Allerdings haben die Beiden mir doch ans Herz gelegt, auch am Schluss noch vorsichtig zu sein. Jessie haben sie letzte Woche erst den Rucksack geklaut. Davon habe ich jetzt inzwischen das dritte Mal gehört. Die Leute stellen den Rucksack neben ihren Sitz im Café und wenn sie wieder nachschauen, ist er weg. Also gehe ich ohne Rucksack ;o) Zumindest hier in Santiago und die wichtigen Dinge wie den Reisepass lasse ich im Hostel. Und ansonsten versuche ich achtsam zu sein.

Und jetzt noch schnell eine Bemerkung zu meinen Füssen... ;o) Weil immer wieder in Kommentaren danach gefragt wird.
Ich habe meine Füße fast vollständig abgetaped... Der ganze Mittelfuss ist seit Wochen in Tape eingepackt. Also keine Gefahr mehr für Blasen...
Leider löst sich an den vor der Reise neu gekauften Wanderstiefeln inzwischen eine Naht auf am linken Schuh und am rechten dauert es vermutlich nicht mehr lange, bis das dort ebenfalls passiert. Das heißt, nach der Reise erst einma reklamieren und hoffen, dass ich die jetzt eingelaufenen Schuhe repariert bekomme (und mich nicht wieder mit neuen rumplagen muss).

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Comments

Natalja on

Irgendwie ein Kulturschock wieder in der Zivilisation zu sein.

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