Vulkanausflug

Trip Start Jan 19, 2013
1
49
61
Trip End Ongoing


Loading Map
Map your own trip!
Map Options
Show trip route
Hide lines
shadow
Where I stayed
Casa Azul Puerto Varas
Read my review - 4/5 stars
What I did
Osorno in der Sonne

Flag of Chile  , Los Lagos,
Sunday, March 3, 2013



Gestern war der erste Tag, an dem ich wirklich keine Zeit
gefunden habe, den Blog zu schreiben. Das ist ein wenig schade, denn hier in
Santiago ist das mit dem Internet wieder etwas schwierig.

Der Tag gestern fing damit an, dass ich gesehen habe, dass
der Flug auf die Osterinseln nicht mehr in meinem Flugplan auftaucht. Also habe
ich mal geprüft, ob es den Flug noch gibt. Jo! Dann habe ich das Reisebüro
angemorst und die haben sogar obwohl Sonntag war, geantwortet. „Hallo Frau
Jäger, machen Sie sich keine Sorgen. Alles ist o.k. Die LAN hat ein technisches
Problem…“. OK. Also, alles gut (das habe ich natürlich erst abends gelesen :o)
Aber inzwischen habe ich gelernt, mit diesen kleinen „Schwierigkeiten“ zu
leben. Was hilft es auch, wenn ich mir deswegen Sorgen mache…

Das Wetter gerstern in Puerto Varas war der Hit. Die Sonne
kam schon morgens durch und der Osorno war den ganzen Tag in voller Pracht zu
bewundern.

Wir, d.h. Michel, Jean-Francois und Jörg aus Berlin hatten
wirklich einen tollen Tag erwischt für unsere Tour zum Osorno, eine kleine
Wanderung von 2 Stunden und dann die Petrohué Wasserfälle.

Jörg ist mit dem Fahrrad unterwegs und ein richtiger
Deutscher. Er findet überall einen Haken. Wenn er einkaufen geht, verkaufen sie
ihm das Obst zu teuer. Frau Ludwig in der Casa Ludwig in Puyuhuapi, wo ich auch
übernachtet habe (sogar im gleichen Zimmer) war zu unfreundlich. Ja, sie war
unfreundlich, aber – so what. Die Straße zu befahren hat zu viele Autos, wenn
der Weg allerdings nicht asphaltiert ist, dann wird man bei vorbei fahrenden
Autos von Steinen getroffen und der Staub setzt sich auf die Sonnencreme… etc.
pp. Da er wohl schon lange keinen Gesprächspartner gehabt hat, war ich heute
dazu auserkoren und während der zweistündigen Wanderung hat er fast eine
Stunden auf mich eingeredet. Da ich einer Unterhaltung beim Wandern zwar nicht
abgeneigt bin, aber auch gerne mal ohne Reden meinen Weg gehe, ging mir das
nach einiger Zeit etwas auf den Zwirn… Also habe ich Michel und Jean-Francois
zwischen uns dirigiert und schon hatte ich meine Ruhe. Jörg ist ein Netter,
aber er hatte gestern einfach zu viel Redebedürfnis :o|

Wir waren erst auf dem Osorno. Oben ist ein Skigebiet und
zwei Sessellifte fahren auch im Sommer (es gibt nur zwei ;o)) Der Weg ganz nach
oben, den wir aber sowieso nicht geplant hatten, ist zur Zeit gesperrt, weil
durch die Sonne die Gletscherspalten zu gefährlich geworden sind.

Aber wir sind vom Parkplatz ca. 30 Minuten hochgewandert und
haben so einen guten Eindruck von dem Vulkan bekommen. Die Lava ist normaler
Weise schwarz aber in den kleinen Kratern ist sie rot. Das sieht interessant
aus.

Hinterher hatten wir unseren ersten Café con Leche und noch
zwanzig Minuten in der Sonne.

Andreas hat uns dann weiter unten am Vulkan abgesetzt und
wir sind ca. 2 Stunden einen schönen Weg gelaufen. Allerdings ist hier der Wald
lange nicht so dicht, wie in allen Wäldern der letzten Zeit und so schien uns
die Sonne auf den Pelz (was Jörg, weil er die Sonne nicht so verträgt,
natürlich nicht so gefallen hat).

Ich war als Trägerin des Walkie-Talkie auserkoren, weil ich
die mit dem meisten Technik-Verstand war. Was auch immer das heißen mag, wenn
man ein Walkie-Talkie bedienen soll. Das hat jetzt mit Technik nicht allzu viel
zu tun ;o) Aber ich konnte der Aufgabe voll gerecht werden…!

Wir  hatten von
Andreas die Anweisung uns zu melden, wenn wir ein Lavafeld überquert hatten und
wenn wir am Ende an der Straße angekommen sind.
Die erste Stunden läuft man durch einen Wald und dann kommt man plötzlich auf ein große Fläche, die aussieht, als ob ein Fluss hier im Frühjahr runterrauscht (vermutlich ist das wohl auch so...). Auf jeden Fall ändert sich die Landschaft für ca. 20 Minuten komplett. Man läuft über dieses Flussbett und ist froh, dass es seit ein paar Tagen nicht (oder wenigstens nicht so doll) geregnet hat. Denn der Untergrund sieht aus, als wäre es dann sehr unangenehm hier zu laufen.

Auf der anderen Seite fängt dann der Wald wieder an. Ich habe Andreas angefunkt und endlich auch ein Foto von einem Ulmo-Baum machen können. Sonst habe ich sie immer nur aus einem Auto oder Bus bewundern können. Aber hier stand einer direkt an der Strecke. Mit Blüten über und über. Die Einheimischen machen da Honig draus. Der ist sehr lecker. Aber wie der hergestellt wird, weiß ich nicht so genau. Irgendjemand hat erzählt, die Blüten werden gesammelt und dann daraus der Honig hergestellt. Bienen gibt es meines Erachtens jedenfalls nicht genügend hier und Bienenstöcke habe ich noch keine gesehen. Bei Gelegenheit muss ich mal bei Wikipedia schauen (die Liste für Nachforschungen, Buchtipps, Filmtipps etc. wird lang und länger ;o)

Man läuft dann am Ende nochmal über ein Sandbett mit Schilf-Inseln und dann waren wir nach ca. 2 Stunden tatsächlich an der Straße.
Wir waren nicht ganz sicher, ob das wohl der Platz war, wo Andreas uns erwartet hat. Aber er kam kurze Zeit später schon aus einem Seitenpfad gefahren und so waren wir perfekt gelandet.

Anschließend haben wir uns noch die Wasserfälle von Petrohué angesehen. Die sind sehr schön und natürlich eine Touristenattraktion. Es kostet ein bisschen Eintritt und dann kann man sich die Wasserfälle ansehen. Mir hat das gefallen, auch wenn sie natürlich nicht so sehr beeindruckend sind. Aber die Farben und der Vulkan im Hintergrund sind schon bemerkenswert.

So waren wir dann um 18:00h wieder im Hostel und um 19:00h wieder zu Rum verabredet ;o)
Es wurden zwei und anschließend sind wir in ein anderes Lokal essen gegangen (ein anderes als vorgestern...). Dort war es sehr laut, weil die Musik unglaublich laut war. Aber sie gab uns ein weiteres Gesprächsthema, denn es war viel französische Musik dabei und Michel und Jean-Francois waren ganz begeistert. So habe ich jetzt auch noch ein paar Musik-Tipps auf meiner Liste.
Und, natürlich, zwei neue email-Adressen und eine Einladung nach Montreal und in das Country-House von Michel.
Die Beiden sind heute Morgen nach Calama, d.h. zur Atacama-Wüste aufgebrochen, während ich zurück nach Santiago bin.

 

My Review Of The Place I Stayed



Loading Reviews
Slideshow Report as Spam

Comments

Heide on

Hola, ich freu mich so sehr für dich, dass du bei offenem Osorno die schöne Wanderung machen konntest, während ich nur das Drumerum damals ohne seine Spitze genießen konnte. Das ist doch ein Superabschluss für dich! Der Lift ist neu.. Chile ist, wie Argentinien auch, ein Honig Exportland für die EU, also wirst du ihn auch schon in HH gegessen haben! Ich lande am 12.03. in Santiago, am 16.03. will ich in Mendoza sein. Gute Reise, buena suerte!

Natalja on

Der Wasserfall ist klasse.

Add Comment

Use this image in your site

Copy and paste this html: