Around the lake

Trip Start Jan 19, 2013
1
48
61
Trip End Mar 15, 2013


Loading Map
Map your own trip!
Map Options
Show trip route
Hide lines
shadow
Where I stayed
Casa Azul Puerto Varas
Read my review - 4/5 stars

Flag of Chile  , Los Lagos,
Saturday, March 2, 2013

Hier im Hostel gibt es ein sehr leckeres Frühstück. So hat man einen super Start in den Tag. Zwar gibt es auch hier Instand-Kaffee, der übrigens aus Hamburg kommt... aber es gibt etwas, das Müsli genannt wird und sehr lecker ist. Allerdings mit unserem Müsli nicht vergleichbar. Es besteht aus Oatmeal (ich glaue das sind Haferflocken) in die eine Banane reingematscht wird. Dann wird der Kram mit Milch aufgekocht und etwas Vanilleschote dazugegeben. Oben drauf gibt es hier ein paar Rosinen aber man kann zuhause bestimmt auch frische Früchte integrieren. Ich finde das sehr lecker. Dazu ein Ei und dunkles Toastbrot mit verschiedenen Marmeldaden und wenn man möchte, ein Joghurt. Das ist mal eine schöne Abwechslung zu den sonstigen Frühstücken.

Um 10:00 ging die Tour rund um den See Llanquihue dann los. Mit Andreas (Hostelwirt und Tourguide) und wieder mit Jean-Francois und Michel. Wir sind entgegen dem Uhrzeigersinn gefahren, weil es heute Morgen sehr bedeckt war (das ist hier aber wohl morgens sowieso normal) und die Hoffnung bestand, dass nachmittags das Wetter aufklart und der Osorno zu sehen ist. Der Osorno ist ein Vulkan auf der gegenüberliegenden Seite des Sees (von Puerto Varas) aus gesehen und sehr gleichmäßig geformt. Oben hat er eine Schneekuppe und er ist das, weswegen man hier in die Gegend fährt. Aber die letzten Tage war er in den Wolken...

Die Landschaft ist hier sehr gefällig. Sanfte Hügel, die von riesigen Farmen beherrscht werden. Hier ist die deutsche Vergangenheit zu sehen und zu spüren. Die Häuser heißen "Haus am See", "Hotel Haase", "Haus Kuschel"... Die Farmen sind riesig und so sind es die Farmhäuser auch. Das ist sehr ungewöhnlich hier für den Süden Chiles. Normaler Weise sind die Häuser alles ziemlich klein. Aber hier waren es richtige "Herrenhäuser".
Hauptsächlich wird Rinderhaltung betrieben, ab und an sieht man mal ein Maisfeld, das ist aber die Ausnahme.

Wir sind dann zu einem kleinen Wasserfall gelaufen und Andreas hat mir ein bisschen was über die Chilenen erzählt. Die beiden Kanadier sind etwas zurück gefallen, weil sie alles ganz genau angesehen haben und so hat Andreas die Gelegenheit genutzt mit mir deutsch zu sprechen. Er hat gerade Beziehungsprobleme und da war ich wohl mal eine angenehme Begleitung, denn so etwas geht eben doch besser in der Muttersprache. Nun wie auch immer, ich habe zugehört und ich hoffe, ich konnte ihn wenigstens ein kleines bisschen unterstützen.

Wir haben eine kleinen farbigen Kolibri gesehen und der Wasserfall war sehr schön. Jede Menge Wasser und es hat sogar richtig gedonnert, wenn er unten aufgetroffen ist.

In Puerto Octay, das Wetter wurde übrigens immer besser, haben wir zu Mittag in einem alten deutschen Hotel (Hotel Haase) gespeist. An den Wänden waren alte Tapeten, die allerdings oft geflickt waren, wobei sie sich damit nicht gerade die größte Mühe gegeben haben. Jede Menge alter Nippes, Bilder und Kitsch waren zu sehen. Oben, im 1. Stock gab es zwölf Räume für Übernachtungsgäste, die allerdings alle frei waren. Man muss dazu sagen, dass diese Zimmer nicht gerade einladend wirkten. Man könnte hieraus mit ein wenig Aufwand wirklich viel mehr machen. Vorallem, weil ein Restaurant dazu gehört. 
Ich hatte ein leckeres Sandwich mit Avocado und grünem Chili (davon allerdings so viel, dass ich 2/3 runterkratzen musste).

Anschließend kam tatsächlich der Osorno in Sicht und wir haben in Frutillar noch einen Kaffeestopp eingelegt. Frutillar ist eine kleine sehr angenehme Stadt. Sehr deutsch! Sie hat einen Strand und eine große Konzert- und Theaterhalle und deutschen Kuchen. Na klar.
Noch ein paar Bilder vom Osorno und weiter ging es wieder nach Puerto Varas, wo wir um 19:00 wieder im Hostel waren.

Jetzt gehe ich noch mit Jean-Francois und Michel Abendessen. Wobei Michel vorher einen Rum ausgibt ;o))

My Review Of The Place I Stayed



Loading Reviews
Slideshow Report as Spam

Comments

Seph on

Das deutsche Farmhaus würde mir auch gut gefallen.....

Natalja on

Irgendwie bizarr, das deutsche Kulturgut so mitten in der Pampa.

Add Comment

Use this image in your site

Copy and paste this html: